Leichter Träger Chitose-Klasse "Chiyoda"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W-72
Teilezahl: 109 (nicht alle verwendet)
Preis: ca 25€ zzgl. Versand


Amerikanischer Zerstörer der Allen M. Sumner-Klasse "USS Maddox" (DD-731)


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W56
Maßstab: 1/700
Preis: 14,90 € (Wohld Modellbau)


Schwerer Kreuzer Takao-Klasse "Maya" (Special Edition)


Hersteller: Pitroad
Artikelnummer: W-58S
Preis: 38,90 € (Wohld Modellbau)
Material: Spritzguss / Ätzteile
Teile: 424 Spritzgussteile (nicht alle verwendet) + 9 Ätzteile


Flottillen-Führer Shirane-Klasse

der Japanisch Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF)


Hersteller Pit Road
Artikelnummer J-06
Maßstab 1/700
Preis: 12,60 € (NNT Modell)


Zerstörer Yamagumo-Klasse (früher Block)

der Japanisch Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF)


Hersteller Pit Road
Artikelnummer J-01
Maßstab 1/700
Preis: 12,60 € (NNT Modell)


Zerstörer Kamikaze-Klasse "Kamikaze" vs. Kamikaze-Klasse "Yunagi"

ein Vergleich

Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W14 "Kamikaze", W34 "Yunagi"
Maßstab: 1/700
Preis: ab 11,50 € + Versand

W 14 "Kamikaze"


W 34 "Yunagi"

Warum ein Vergleich
...vor allem, wenn es sich auch noch um den gleichen Hersteller handelt. Bei meinem Einkaufsbummel bei Wohld konnte ich nicht wiederstehen und sagte mir: "einer geht noch rein!". Während der Wartezeit kamen mir dann doch einige Bedenken. Was ist, wenn die Bausätze bis auf die Bauanleitung und den Karton identisch sind? Bei anderen Herstellern ist das ja auch Gang und Gäbe.
Zu meiner Überraschung aber nicht bei Pit-Road. Sicher ist der Zubehörast mit der Bewaffnung identisch (wird ja auch bei den anderen Bausätzen bis Zerstörergröße mitgeliefert), der Hauptsatz weißt dann doch seine Unterschiede auch - doch dazu später mehr.
Da sich die meisten Modellbauer aber meist nur ein Schiff einer Klasse zulegen, wollte ich die Gelegenheit nutzen, beide Bausätze miteinander zu vergleichen - ein schwieriges Unterfangen, wie sich herausstellen sollte...
Historischer Hintergrund
An der Kamikaze-Klasse wurden einige Verbesserungen der "Minekaze"-Klasse vorgenommen, um die Seetüchtigkeit weiter zu erhöhen. Hierzu zählte unter anderem ein größerer Tiefgang und eine größere Breite. Neun Einheiten wurden gebaut, von denen die letzten vier ("Oite", "Hayate", "Asanagi" und Yunagi") über eine besserte Antriebsanlage verfügten und, mit Wasserbomben ausgerüstet, die ersten Schiffe mit U-Abwehr-Fähigkeit in der Kaiserlich Japanischen Marine wurden. Bis 1928 blieben alle neun Einheiten grundsätzlich identisch im Aufbau, anschließend wurde jedes Schiff individuell verändert. Von ihnen überlebten nur zwei Einheiten, die "Harukaze" und die "Kamikaze". Die Yunagi" wurde am 25. August 1944 auf Position 18°46' Nord und 120°46' Ost versenkt.
Technische Daten
Länge 102,75 x Breite 9,16 x Tiefgang 2,90 Meter
Standardverdrängung 1400 Tonnen
Maximalverdrängung 1720 Tonnen
Antrieb
4 Kessel, 2 Turbinen mit 38500 PS
Geschwindigkeit 37,25 Knoten
Bewaffnung
4 x 127 mm in Einzeltürmen
anfangs 2 x 7,7 mm, später bis zu 20 x 25 mm
anfangs 6 x 533 mm Torpedos in Zwillingswerfern, später 2 - 4


U-Boote Sen-Toku-Klasse" I 400" & "I 401"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W 48
Maßstab: 1/700
Preis: ab 21,90 € + Versand (Wohld Modellbau)


Historischer Hintergrund
Japan baute von jeher größere U-Boote, um in den Weiten des Pazifiks operieren zu können. Mit den Sen-Toku's stellte sie jedoch alles in den Schatten, was bislang konstruiert wurde. 60 Prozent größer als das größte amerikanische U-Boot jener Zeit, der Minenleger "USS Argonauth", stellte sie im Bereich der Verdrängung von 5223 bis 6560 Tonnen auch manch leichten Kreuzer in den Schatten.

Konnten bislang auf einigen japanischen U-Boot-Klassen ein kleines Aufklärungsflugzeug transportiert werden, war auf den Sen-Toku's Platz für vier leichte Bomber des Typs A6M1 Seiran, von denen allerdings nur drei mitgenommen wurden. Für die Flugzeuge war eine Waffenkammer von vier Torpedos, drei 800-kg- und zwölf 250-kg-Bomben eingerichtet worden. Durch ständiges Training war es möglich, alle Flugzeuge innerhalb von 45 Minuten zu bewaffnen, zu betanken und zu starten.
Ursprünglich konstruiert, um den Panama-Kanal durch Luftangriffe zu sperren, liefen "I 400" und "I 401" am 26. Juli 1945 aus, um einen Kamikaze-Angriff gegen den amerikanischen Flottenankerplatz bei Ulithi zu fliegen. In Verbindung mit Selbstaufopferungsangriffen japanischer "Kaiten" Kleinst-U-Boote sollte der Angriff im Morgengrauen des 17. August 1945 stattfinden. Die bedingungslose Kapitulation am 15. August machte das Unternehmen zu nichte.
Beide U-Boote kapitulierten noch auf See, kehrten nach Japan zurück und wurden den Amerikanern übergeben. Diese überführten "I 400" und "I 401" nach Pearl Harbor. Entsprechend einer Weisung der Marineführung nach einer Konferenz unter Vorsitz Vizeadmirals Charles A. Lookwood vom 26. März 1946, nach der alle feindlichen U-Boote versenkt werden sollten, wurden diese "Monster" für die Versenkung vorbereitet. "I 401" sank am 31. Mai 1946 um 10.59 Uhr auf Position 21°12' Nord und 158°7' West nach zwei Torpedotreffern der "USS Cabezon" (SS 334). "I 400" sank am 4. Juni 1946 um 12.10 Uhr auf Position 21°13' Nord und 158°7' West nach drei Torepdotreffern der "USS Trumpefish" (SS 425).
Weiteres Schiff dieser Klasse war die I 402", die zum U-Boot-Tanker umgebaut wurde, jedoch nie zum Einsatz kam. "I 404" (90% fertig) und "I 405" wurden nie fertig gestellt. Weitere 13 Boote wurden vor Baubeginn gestrichen.
Die Sen-Toku's blieben bis zur Indienststellung der "USS Benjamin Franklin" (SSBN 640) 1965 die größten jemals gebauten U-Boote der Welt.

technische Daten (in Klammern Daten der "USS Argonauth")
Länge 122,00 (114,3) Meter
Breite 12,00 (10,14) Meter
Tiefgang 7,02 (4,8) Meter
Standardverdrängung 3530 Tonnen
Verdrängung aufgetaucht 5223 (2878) Tonnen
Verdrängung getaucht 6560 (4045) Tonnen
Antrieb
2 Diesel mit 7700 (3175) PS
Elektromotoren mit 2400 (2200) PS, über 2 Wellen
Höchstgeschwindigkeit aufgetaucht 18,75 (13,7) Knoten
Höchstgeschwindigkeit getaucht 6,5 (7,5) Knoten
Tauchtiefe 100 (90) Meter
Reichweite 37000 Seemeilen bei 14 Knoten
Bewaffnung
8 x 533 mm Torpedorohre mit 20 Torpedos
1 x 140 mm L/50
10 x 25 mm Flugabwehrgeschütze


Flugboot-Tender und -reparaturschiff "Akitsushima"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W 50
Maßstab: 1/700
Preis: ab 26,90 € + Versand (Wohld Modellbau)
Teileanzahl: 103 (verwendet)


Was die PBY "Catalina" für die amerikanische Marine war, stellte die Kawanishi H6K, Codename "Mavis", für die japanische Marine dar. Als Langstrecken-Seeaufklärer überaus erfolgreich, benötigte sie ein Unterstützungsschiff für Wartungs-, Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten. Deshalb wurde von anfang an ein Flugboottender konstruiert, der diese Aufgabe übernehmen sollte. Am 29. April 1942 fertiggestellt, war das Hautpteinsatzgebiet der neuen "Akitsushima" die Südsee. Während des Trägerangriffs auf Truk mi Februar 1944 beschädigt, wurde sie während der folgenden Reparatur mit einem Luftüberwachungsradar und einer verstärkten Luftabwehr ausgestattet und zum Reparaturschiff umgebaut. Ab August 1944 wieder im Einsatz, wurde sie am 24. September 1944 bei einem Luftangriff bei den Philippinen auf Position 11°59' Nord und 120°02' Ost versenkt.

Technische Daten
Länge 117,95 x Breite 15,80 x Tiefgang 5,40 Meter
Standardverdrängung 4650 Tonnen
Maximalverdrängung 4900 Tonnen
Antrieb
2 Diesel mit 8000 PS
Geschwindigkeit 19 Knoten
Bewaffnung
4 x 127 mm in zwei Zwillingstürmen
10 x 25 mm
1 x H6K "Mavis", später 1 x H8K "Emily"


Japanischer Zerstörer Minekaze-Klasse

Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W 13
Maßstab: 1 / 700
Preis: 9 - 14 Euro + Versand


Historischer Hintergrund
Die Minekaze-Klasse mit ihren 15 Einheiten gehörte zu der alten Zerstörergeneration, welche noch vor dem Flottenabkommen von Washington 1922 entwickelt wurde. Vom Design her erinnert der Typ stark an die britischen Zerstörer des Ersten Weltkrieges, baute doch England zu jener Zeit mehrere Zerstörer für die kaiserlich japanische Marine. Später zu den Klassen "Kamikaze" und "Mutsuki" weiterentwickelt, wurden die Einheiten "Nadakaze" und "Shimakaze" 1939 zu Patrouillenbooten umgebaut und als solche neu in Dienst gestellt. Nur vier der insgesamt 12 noch bei Kriegsausbruch verfügbaren Schiffe überlebte den Krieg - prozentual gesehen stellte dies mit 33 Prozent jedoch eine Ausnahme dar - bei anderen Zerstörerklassen lag die Rate bei Null Prozent.
technische Daten
Abmessungen
Länge 102,57 m x Breite 9,04 m x Tiefgang 2,9 m
Verdrängung
Standardverdrängung 1345 Tonnen
Maximalverdrängung 1650 Tonnen
Antrieb
4 Kessel, 2 Turbinen mit zusammen 38500 PS
Antrieb über 2 Wellen
Geschwindigkeit 39 Knoten
Bewaffnung (Standard)
4 x 120 mm L/40 in 4 Einzelgeschütztürmen (später mehrmacher Umbau)
2 x 7,7 mm in 2 Singletürmen
6 x TT 533 mm in 3 Trillingstürmen
20 Minen
Besatzung: 148 Mann


Eskortzerstörer Kaibokan C


Modell: Eskortzerstörer Kaibokan C
Hersteller: Pit Road
Maßstab: 1/700
Artikelnummer: W49
Preis: ca. 11,00 € + Versand



Geschichtlicher Hintergrund
1943 begannen sich die Verluste japanischer Handelsschiffe durch amerikanische U-Boote bemerkbar zu machen. Aufgrund fehlender geeigneter Begleitschutzverbände konnte Japan kein Konvoisystem, ähnlich dem anglo-amerikanischen, aufbauen. Um diesen Umstand zu beseitigen, wurde 1943 mit der Entwicklung einen massenbaufähigen Eskortzerstörers begonnen. Hauptkriterium waren die Blockbauweise und eine elektrogeschweißte Hülle. Als Antrieb sollten speziell für die U-Jagdschiffe entwickelte Dieselmotoren dienen. Aufgrund ihrer relativ niedrigen Geschwindigkeit von 16,5 Knoten konnten sie für größere Flottenoperationen nicht eingesetzt werden. 52 Einheiten wurde bis Kriegsende fertig gestellt. Mehrere Einheiten davon wurden als Kriegsbeute an China und die Sowjetunion ausgeliefert.