HMS Kent Deckelbild


Die Originale

Die britischen Schweren Kreuzer HMS Kent und HMS Cornwall gehörten beide zu der 1924-28 gebauten Kent-Klasse, der ersten Unterklasse der County-Klasse. Die britische Royal Navy verfügte Anfang der 1920er über eine große Zahl Leichter Kreuzer, die für den Dienst mit der Flotte in Nordsee und Mittelmeer gut geeignet waren, deren Reichweite aber zum Schutz des Handels nicht ausreichte. Die meisten der verfügbaren Kreuzer, die ausreichend Reichweite hatten, waren damals veraltet. Es brauchte also Ersatz. Da im Washingtoner Flottenvertrag für Kreuzer eine maximale Standardverdrängung von 10.000 ts und ein maximales Kaliber von 20,3 cm vorgeschrieben waren, ging die Royal Navy davon aus, dass mögliche Gegner den britischen Handel mit Kreuzern angreifen würden, die unter maximaler Ausnutzung dieser Begrenzungen gebaut wurden. Entsprechend galten auch nur Kreuzer mit genau diesen Kriterien als geeignet für den Handelsschutz. Die Royal Navy bestellte deshalb ebenfalls solche Kreuzer, obwohl klar war, dass mit einem solchen Ansatz wegen der hohen Kosten nicht ausreichend Schiffe gebaut werden konnten. Die sieben Kreuzer der Kent-Klasse - Berwick, Cornwall, Cumberland, Kent, Suffolk, Australia und Canberra - gehörten zu den besten Schweren Kreuzern der ersten Generation.

HMS Norfolk Deckelbild

Das Original

Die britischen Schweren Kreuzer HMS Norfolk und HMS Dorsetshire sind für ihre Beteiligung an der Versenkung der deutschen Schlachtschiffe Bismarck und Scharnhorst bekannt. Sie gehörten zum letzten Untertyp der County-Klasse, der Dorsetshire-Klasse. Die County-Klasse war ein Ergebnis des Washingtoner-Flottenvertrags. Die Royal Navy ging davon aus, dass alle Unterzeichnerstaaten Kreuzer nach den maximal erlaubten Charakteristika, also 10.000 ts Standardverdrängung und 20,3-cm-Geschütze, bauen würden. Deshalb bestellte sie selbst solche Kreuzer, obwohl diese als zu groß und zu teuer betrachtet wurden, um in ausreichender Stückzahl realisiert werden zu können. Die County-Klasse sollte zum Schutz des Handels dienen - und deshalb einen ausreichenden Fahrbereich haben - aber auch mit der Flotte operieren können. Man wählte einen Glattdeckerrumpf mit sehr hohem Freibord, der der Klasse zusammen mit den drei hohen Schornsteinen das typische Aussehen gab.

Seitentitel

Modell: I.J.N. Kashima
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/700
Material: Polystyrol, Metalll-Gewicht, Nass-Schiebebilder
Art.Nr.: 045428
Preis: ab 16,04 € (Toyshop Japan über Amazon)

Das Original

Die Kashima war das zweite Schiff von insgesamt drei Leichten Kreuzen der Katori-Klasse. Die Leichten Kreuzer der Katori-Klasse waren in der Kaiserlich Japanischen Marine ursprünglich als Schulschiffe für Matrosten und insbesondere für Offiziere gedacht. Im Pazifikkrieg waren sie Flaggschiffe verschiedener Flotten und von U-Booten sowie auch als Geleitschiffe eingesetzt. Bei Kampfhandlungen wurden sie aufgrund ihrer relativ schwachen Panzerung nicht eingesetzt.

Deckelbild japanischer Zerstörer Suzutsuki von Aoshima (1/700)

Modell: Suzutsuki
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/700
Material: Polystyrol (Spritzguss), Abziehbilder
Art.Nr.: 025 (008195)
Preis: 15 - 25 €

Das Original

Die japanischen Zerstörer Suzutsuki und Fuyuzuki sind das dritte und vierte Schiffe der Akizuki-Klasse. Diese Klasse ist eine Weiterentwicklung der Murasame- und Takanami-Klasse und ersetzt Zerstörer der Asagiri-Klasse aus den 1980ern. Wie bei den Vorgängern-Klasse liegt auch bei dieser Klasse der Schwerpunkt auf der U-Jagd. Die Schiffen ähneln von den Aufgaben, Auslegung und Größe europäischen Fregatten.

 

09. April bis 10. Juni 1940: 75 Jahre Schlacht um Norwegen

 

Deckelbild

Heute vor 75 Jahren, am 23. April 1940, liefen die beiden Flugzeugträger Ark Royal und Glorious im Geleit des Schweren Kreuzers Berwick, des Leichten Kreuzers Curlew und sechs Zerstörern zur Operation DX aus Scapa Flow aus (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dies war die erste Trägerkampfgruppe der Royal Navy. Sie sollte die alliierten Brückenköpfe in Namsos und Åndalsnes in Norwegen unterstützen und deutsche Ziele im Raum Trondheim angreifen. Insbesondere sollte die deutsche Luftüberlegenheit gebrochen werden, wofür Skua von den beiden Trägern eingesetzt wurden. Dies war einer der vielen Einsätze der berühmten dritten Ark Royal.

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Modell: Japanese battleship Nagato 1944 Leyte
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/700
Material: Plastikspritzguss
Art.Nr.: AOS04510
Preis: 14,82 € bei Hobby Link Japan

Das Original

Die Nagato war ein Schlachtschiff der japanischen Marine, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Sie war das Typschiff der aus zwei Einheiten bestehenden und nach ihr benannten Nagato-Klasse, das zweite Schiff war die Mutsu.

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Modell: I.J.N. battleship Fuso 1944
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/700
Material: Polystyrol, Metall-Gewicht, Nass-Schiebebilder (insgesamt 416 Teile)
Art.Nr.: 000977
Preis: 32,6 € (bei NNT)

Das Original

Die Fuso war das Typschiff der ersten Klasse von japanischen Super-Dreadnought-Schlachtschiffen. Sie sollte ihren amerikanischen und britischen Gegenstücken überlegen sein, weshalb man sich für eine Bewaffnung mit zwölf 35,6 cm-Geschützen in sechs Zwillingstürmen entschied. Von der Klasse wurden nur zwei Schiffe gebaut, Fuso und Yamashiro. Beide Schiffe wurden zwischen den Kriegen massiv umgebaut, wobei u.a. ihre Maschinenanlagen komplett ausgetauscht und der Rumpf achtern verlängert wurde sowie Torpedowülste angebaut wurden.

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Modell: I.J.N Aircraft Carrier Unryu
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/700
Material: Polystyrol
Art.Nr.: 226
Preis: ca. 35 €

Die Firma Aoshima hat in den letzten Jahren seine Modellpalette überarbeitet. So ist das jetzt vorliegende Modell der Unryu eine komplette Neuentwicklung und nicht mit seinem Vorgängermodell zu vergleichen. Die Spritzgussteile und deren Qualität sind auf dem neuesten Stand.

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Modell: PT-boat PT 109
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/350 und 1/700
Material: Polystyrol (Spritzguss), Abziehbilder
Art.Nr.: 049662-2000
Preis: ca. 13 €

Das Original

PT-109 gehört zur PT-103-Klasse und wurde 1942 in Bajonne, New Jersey, von Elco gebaut. 1943 wurde es vor Neu Guinea durch den japanischen Zerstörer Amagiri gerammt und versenkt. Letzter Kommandant war John F. Kennedy, der spätere Präsident der Vereinigten Staaten. Das Boot und seine Crew wurden somit weltberühmt und stehen heute stellvertretend für die vielen anderen amerikanischen PT-Boote des Pazifikkrieges.

I-365

Modell: I..J.N. Submarine I-365
Hersteller: Aoshima
Maßstab: 1/350
Umfang: 87 Spritzgussteile + Decals
Art.Nr.: AOS00568
Preis: ca. 21,50 € (bei Hobby Link Japan)

Das Original

Nach dem Verlust ihrer Luftüberlegenheit bei der Schlacht von Midway war es den Japanern kaum mehr möglich ihre teils sehr abgelegenen Inselstützpunkte unbehelligt zu versorgen. Konvois waren leichte Ziele für Flugzeuge und U-Boote geworden, da es der japanischen Marine an Begleitschiffen fehlte. Die Lösung sollten Transport-U-Boote nach dem Vorbild von U-Deutschland aus dem Ersten Weltkrieg bringen, die ihre wertvolle Fracht getaucht und unbemerkt anliefern sollten.