Fregatte Rheinland-Pfalz

Die Fregatte Rheinland-Pfalz (F 225) ist das vierte und letzte Schiff der Baden-Württemberg-Klasse (Fregatte 125). Die Konzeption der Klasse unterscheidet sich stark von früheren Fregatten der Deutschen Marine. Sie ist für die Art von Einsätzen ausgelegt, für die Fregatten nach Ende des Kalten Kriegs primär verwendet wurden: sogenannte Stabilisierungseinsätze, Durchsetzung von Embargos, Bekämpfung von Piraten, Seeraumüberwachung und Unterstützung von Spezialkräften. Große Seeausdauer und die Möglichkeit, Reparaturen an Bord selbst durchzuführen, waren wichtige Kriterien. Durch einen hohen Grad der Automatisierung konnte die Besatzungsstärke reduziert werden. Für die vier Schiffe gibt es acht Besatzungen, so dass die Schiffe möglichst lange im Einsatz gehalten werden können. Die Bewaffnung ist für die Aufgabe optimiert. Neben einem weitreichenden Bordgeschütz und auch gegen Landziele einsatzbaren Anti-Schiffs-Raketen verfügen die Fregatten über eine große Zahl ferngesteuerter leichter Geschütze und Maschinengewehre. Die Flugabwehr beschränkt sich auf eine Nahbereichsabwehr, eine U-Jagd-Bewaffnung und entsprechende Sensoren sind gar nicht vorhanden.

Israelische Korvette Magen bei Probefahrten als Habicht

Die israelische Korvette Magen ist das erste Schiff der Sa'ar 6-Klasse. Diese Korvetten sind zum Schutz der israelischen Gasfelder im Mittelmeer vorgesehen. Der Entwurf beruht auf der MEKO A-100-Korvette und ähnelt damit auch der deutschen Braunschweig-Klasse. Allerdings erhält die Klasse israelische Sensoren, deren Einbau sehr unterschiedliche Masten benötigen, so dass die Schiffe sehr unterschiedlich aussehen. Es werden insgesamt vier Korvetten gebaut: Magen, Oz, Atzmaut und Nitzachon.

Küstenwachkutter USGGC Seneca und USCGC Escanaba

Die US Coast Guard hat im Hafen von Boston eine Basis. 2017 lagen dort die beiden Küstenwachkutter USGGC Seneca (WMEC-906) und USCGC Escanaba (WMEC-907) der Bear (Famous)-Klasse, die Patrouillenboote USCGC Albacore (WPB-87309) und USCGC Reef Shark (WPB-87371) der Marine Protector-Klasse sowie der Schlepper/Eisbrecher USCGC Thunder Bay (WTGB-108) der Bay-Klasse. Dazu noch einige Fotos des Küstenwachkutters USCGC Hamilton (WMSL-753) der Legend-Klasse, die ich in New York gemacht habe.

 

19./20 Juni 1895: 125 Jahre Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals

 

Fregatte HMS St. Albans

Heute 125 Jahren, am 20. Juni 1895, durchfuhr der Schiffskorso den Nord-Ostsee-Kanal, um diesen zu eröffnen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Korso aus 24 Schiffen aus 14 Ländern fuhr von Brunsbüttel nach Kiel. Der Kanal wurde am 21. Juni in Kaiser-Wilhelm-Kanal umbenannt, wird aber seit 1948 wieder Nord-Ostsee-Kanal genannt und ist heute noch eine wichtige Wasserstrasse. Die Fregatte HMS St Albans durchfuhr ihn 2012 ebenfalls in Richtung Kiel:

Yacht Yas

Die Yacht Yas wurde ursprünglich als Fregatte Hr. Ms. Piet Hein (F811) der Kortenaer-Klasse (S-Klasse) für die niederländische Marine gebaut. Sie diente von 1981 bis 1998, danach bis 2005 als Al Emirat bei der Marine der Vereinigten Arabischen Emirate. Ab 2008 wurde sie bei Abu Dhabi Mar zu einer Megayacht (Projekt Swift 141) umgebaut. Sie lief 2011 komplett verändert wieder vom Stapel und fährt seit 2015 (?) für Sheikh Hamdan bin Zayed Al Nahyan.

USS Mount Whitney

USS Mount Whitney (LCC-20) ist eines von zwei Kommandoschiffen der 1967-71 gebauten Blue Ridge-Klasse. Diese Klasse beruht auf dem Rumpf und der Antriebsanlage der Landungsträger der Iwo Jima-Klasse. Das Rumpfinnere wird bei dieser Klasse aber für Kommandozentralen, Unterbringung der Stäbe, Kommunikationstechnologien etc. genutzt. Ursprünglich waren die Klasse als Kommandoschiffe für amphibische Landungen konzipiert, die beiden Schiffe werden aber schon lange als Flottenflaggschiffe genutzt.

Schlepper Spiekeroog

Die Schlepper Spiekeroog (A 1452) und Fehmarn (A 1458) gehören zu den hochseefähigen Bergungsschleppern der Deutschen Marine. Beide wurde in den 1960ern für die Bundesmarine gebaut. Spiekeroog ist eines der sechs Schiffe der Wangerooge-Klasse (Klasse 722). Diese Klasse ist primär als Bergungs- und Hochseeschlepper gedacht. Sie können auch als Zielschlepper, zur Bergung von Übungstorpedos und als Eisbrecher verwendet werden. Neben der Spiekeroog ist noch ein weiteres Schiff der Wangerooge-Klasse als Schlepper bei der Deutschen Marine in Dienst, zwei dienen als Taucherschulschiffe und eines fährt inzwischen für die uruguayische Marine. Fehmarn gehört zur Helgoland-Klasse (Klasse 720), die größer ist als die Wangerooge-Klasse. Diese Schiffe sind primär als Bergungsschlepper vorgesehen, können aber auch als Eisbrecher verwendet werden. Es wurden zwei Schiffe der Klasse gebaut. Die Fehmarn fährt heute noch für die Deutsche Marine, ihr Schwesterschiff dient bei der die uruguayischen Marine als Vermessungs- und Forschungschiff.

Kabelleger NKT Victoria

Der Kabelleger NKT Victoria gehört zu den modernsten Schiffen dieses Typs und ist auf niedrige Emissionen und hohe Wirtschaftlichkeit optimiert. Der Kabelleger wird primär beim Bau von Hochseewindpark verwendet, also zur Verlegung der Stromkabel von den Windrändern zum Land. Das Schiff kann sowohl in flachen Gewässern als auch auf hoher See eingesetzt werden. Die Hauptkabeltrommeln an Deck können bis 9000 t Kabel aufnehmen, dazu können 500 t faseroptische Kabel in einer Trommel unter Deck untergebracht werden. Es können mehrere Kabel parallel verlegt werden. Um das Kabellegen auf dem Meeresgrund überwachen zu können, kann ein ferngesteuertes U-Boot (ROV) mitgeführt werden.

Fregatte Lübeck

Die deutsche Fregatte Lübeck (F 214) ist das letzte von ursprünglich acht Schiffen der Bremen-Klasse (Klasse 122), das sich noch im Dienst befindet. Die Bremen-Klasse wurde als Ersatz für die Zerstörer der Klasse 119 (Fletcher-Klasse) und der Fregatten der Klasse 120 (Köln-Klasse) 1979-90 gebaut. Ihre Hauptaufgaben waren U-Jagd und Geleitschutz. Der Entwurf beruht auf der niederländischen Kortenaer-Klasse. Die beiden Klassen unterscheiden sich u.a. durch den Antrieb, die Masten, den Suchradar sowie die Breite des Hangaraufbaus. Die Lübeck soll bis 2021 in Dienst bleiben, bis dahin sollen alle vier Nachfolgeschiffe der Baden-Württemberg-Klasse (Klasse 125) in Dienst gestellt worden sein.

Segelschulschiff Danmark

Das dänische Segelschulschiff Danmark wurde 1928 als Ersatz für die verschollene Fünfmastbark København für die Nachwuchsausbildung der dänischen Handelsmarine bestellt. Man wählte ein sicheres, kleineres Schiff mit weniger Takelage - ein Dreimastvollschiff - und einer besseren Rumpfunterteilung. Die Danmark wurde mehrfach modernisert und ist heute noch in Dienst.