Aktive Schiffe
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Die britischen Zerstörer HMS Daring, HMS Dauntless und HMS Defender gehören zum Typ 45 der Royal Navy, der als moderner Flugabwehrzerstörer zur Sicherung von Flottenverbänden entwickelt wurde. Die Klasse entstand als Nachfolger der Typ-42-Zerstörer und ist auf die Bekämpfung von Flugzeugen, Marschflugkörpern und zunehmend auch ballistischen Flugkörpern spezialisiert. Insgesamt wurden sechs Schiffe 2003-13 gebaut. Die Schiffe bilden den Kern der weitreichenden Luftverteidigung der Royal Navy und werden regelmäßig als Begleitschiffe von Flugzeugträgerverbänden eingesetzt. Gegenwärtig durchläuft die Klasse eine umfassende Modernisierung. Im Rahmen des Power Improvement Project werden zusätzliche Dieselgeneratoren und Änderungen an der Energieversorgung eingebaut, um die Zuverlässigkeit der Antriebsanlage zu erhöhen. Parallel dazu wird das Sea-Viper-Luftverteidigungssystem im Programm Sea Viper Evolution modernisiert und schrittweise für die Abwehr ballistischer Flugkörper befähigt. Darüber hinaus erhalten die Schiffe 24 zusätzliche Startzellen für das Flugabwehrsystem Sea Ceptor (CAMM), wodurch die Zahl der mitgeführten Flugabwehrraketen deutlich steigt. Ebenfalls vorgesehen ist die Ausrüstung mit dem Seezielflugkörper Naval Strike Missile (NSM), der die veralteten Harpoon-Flugkörper ersetzen soll.
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Die Containerschiffe Maersk El Banco und Maersk Tokyo wurden beziehungsweise werden von Japan Marine United (JMU) am Standort Kure in der Präfektur Hiroshima gebaut. Beide Schiffe gehören unterschiedlichen Bauserien an und spiegeln die aktuelle Entwicklung im Containerschiffbau wider. Die Maersk El Banco ist Teil einer Serie von fünf Containerschiffen mit einer Kapazität von 12.800 TEU der Suezmax-Kategorie, die JMU für Maersk gebaut hat. Das Typschiff der Klasse, die Maersk El Palomar, wurde 2024 abgeliefert; das fünfte Schiff der Serie, die Maersk Eunapolis, folgte Anfang 2025. Die Schiffe sind für den späteren Betrieb mit Methanol vorbereitet und stellen die ersten „methanol-ready“-Großcontainerschiffe von JMU dar.
Weiterlesen: Containerschiffe Maersk El Banco und Maersk Tokyo 2024 bzw. 2026 in Kure
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Die Landungsschiffe Shimokita (しもきた, LST-4002) und Kunisaki (くにさき, LST-4003) gehören zur Ōsumi-Klasse (Ohsumi-Klasse) der japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF). Die Klasse wurde entwickelt, um die veralteten Landungsschiffe der Miura- und Atsumi-Klasse zu ersetzen und die amphibischen Transportfähigkeiten Japans zu verbessern. Obwohl die Schiffe offiziell als Landungsschiffe (Landing Ship Tank, LST) klassifiziert werden, entsprechen sie in ihrer Auslegung eher modernen amphibischen Transportschiffen mit einem Dock für Luftkissenlandungsboote. Insgesamt wurden 1995-2003 drei Einheiten der Ōsumi-Klasse gebaut: Ōsumi (LST-4001), Shimokita (LST-4002) und Kunisaki (LST-4003). Die Hauptaufgaben der Schiffe umfassen den Transport von Truppen, Fahrzeugen und Material, amphibische Landungsoperationen sowie humanitäre Hilfs- und Katastropheneinsätze.
Weiterlesen: Japanische Landungsschiffe Shimokita und Kunisaki 2024-26 in Kure
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Hier noch ein Paar Bilder der Segelschiffe von der Race of the Classics (siehe auch diese Fotogalerie) im Hafen von Breskens im April 2026: Antigua (1957), Artemis (1926), Hendrika Bartelds (1917), Jatnje, Luciana (1916), Oban (1903), Stortemelk (1961), Twister und Zephyr. Zehn Groß-Segler nebeneinander im Hafen zusehen war schon recht beeindruckend.
Weiterlesen: Segelschiffe der Race of the Classics in Breskens 2026
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Die Race of the Classics Foundation organisiert eine jährliche Segelregatta mit traditionellen niederländischen Segelschiffen für Studenten mit oft mehr als 600 Teilnehmern. Fast alle Universitäten der Niederlande nehmen an dieser Segelregatta teil, die im April stattfindet. Die Rennen starten immer in Rotterdam mit einer Überfahrt nach Ipswich, England. Danach werden verschiedene Häfen in Belgien und Holland angefahren und am Schluss endet die Regatta in Amsterdam. Dieses Jahr war die Flotte am 14. April 2026 mit zehn Schiffen in Breskens an der Schelde Mündung. Die Race of the Classics mit Studenten gibt es seit 1989. Seit 2005 gibt es im Herbst noch eine zweite Race of the Classics, dann nicht mit Studenten, sondern mit jungen Berufstätigen.
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Die Entwicklung der RRS Sir David Attenborough geht auf den Bedarf des Vereinigten Königreichs zurück, seine alternde Polarflotte zu erneuern und langfristig leistungsfähige Forschung in Arktis und Antarktis sicherzustellen. Das Schiff wurde speziell für multidisziplinäre Wissenschaft konzipiert: Ozeanografie, Klimaforschung, Meeresbiologie und Geologie gehören zu den zentralen Aufgaben. Es ist eisverstärkt und kann ganzjährig in polaren Gewässern operieren, einschließlich der Versorgung abgelegener Forschungsstationen. Moderne Labore, flexible Arbeitsdecks und autonome Unterwasserfahrzeuge erweitern die Einsatzmöglichkeiten erheblich. Benannt wurde das Schiff nach dem Naturforscher David Attenborough. Das Schiff wurde 2016-20 von Cammell Laird gebaut.
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Die Zr. Ms. Johan de Witt (L 801) ist ein Landungs- und Führungsschiff der niederländischen Marine und gehört zur Rotterdam-Klasse, die auf dem von Damen Schelde Naval Shipbuilding entwickelten Enforcer-Design basiert. Dieses entstand in den 1990er-Jahren als gemeinsames niederländisch-spanisches Projekt zur Entwicklung moderner Docklandungsschiffe (LPD) für Expeditionseinsätze. Insgesamt wurden zwei Einheiten der Rotterdam-Klasse 1994-2007 gebaut. Eng verwandt ist die Klasse mit der spanischen Galicia-Klasse, die auf derselben Entwurfsbasis beruht. Ähnlich ist die britische Bay-Klasse als abgeleitete Variante des Enforcer-Designs.
Weiterlesen: Niederländisches Landungsschiff Zr. Ms. Johan de Witt 2024 in Kiel
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Die Zr. Ms. Holland (P840) ist das Typschiff der gleichnamigen Klasse von Hochsee-Patrouillenschiffen der niederländischen Marine. Sie wurde als erstes Schiff einer neuen Generation von Einheiten konzipiert, die speziell für Einsätze wie Küstenüberwachung, Pirateriebekämpfung und humanitäre Aufgaben ausgelegt sind. Mit ihrer Indienststellung im Jahr 2012 markierte sie einen deutlichen Wandel in der niederländischen Marineplanung hin zu flexibel einsetzbaren und vergleichsweise kosteneffizienten Plattformen für Dauerpräsenzmissionen.
Weiterlesen: Niederländisches Patrouillenschiff Zr. Ms. Holland 2024 in Kiel
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Der Eisbrecher ARA Almirante Irízar (Q-5) ist ein Versorgungsschiff der argentinischen Marine für den Einsatz in der Antarktis. Er wurde in den 1970er-Jahren bei der finnischen Werft Wärtsilä in Helsinki gebaut und steht damit in einer direkten technischen und industriellen Tradition nordeuropäischer Eisbrecherentwicklung. Sie ähnelt vom Design der kleineren für Finnland und Schweden gebauten Atle-Klasse. Die Hauptaufgaben der Almirante Irízar bestehen in der jährlichen Versorgung der argentinischen Antarktisstationen, im Transport von Personal und Material sowie in der Unterstützung wissenschaftlicher Expeditionen und Such- und Rettungsoperationen.
Weiterlesen: Argentinischer Eisbrecher ARA Almirante Irízar 2026 in Ushuaia
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USS New York (LPD-21) ist ein amphibisches Transportdockschiff der US Navy und gehört zur San-Antonio-Klasse, die für den Transport, die Ausschiffung und die Unterstützung von Marineinfanterie, Fahrzeugen und Versorgungsgütern in Expeditions- und Landungsoperationen entwickelt wurde. Die Klasse wurde als Ersatz für mehrere ältere amphibische Schiffstypen entworfen und verbindet große Transportkapazität mit verbesserter Führungs-, Kommunikations- und Selbstschutztechnik. Zu ihren Hauptaufgaben zählen amphibische Angriffe, das Anlanden von Truppen und Fahrzeugen, Spezialoperationen, humanitäre Hilfseinsätze sowie der Einsatz als Luftfahrt- und Führungsplattform innerhalb amphibischer Einsatzverbände. Charakteristisch sind auch die auffällig kantigen, geschlossenen Mast- und Aufbaustrukturen, die Teil eines Stealth-Konzepts sind: Das Advanced Enclosed Mast/Sensor System bündelt Radar- und Kommunikationsanlagen in verkleideten Strukturen, schützt die Sensorik vor Umwelteinflüssen und verringert zugleich die Radarreflexionsfläche des Schiffs. Es sind 26 Schiffe der San-Antonio-Klasse geplant. Davon gehören 11 Einheiten zum 2000-17 gebauten Flight I, zwei 2017-24 gebaute zum Flight I (Transitional) und die folgenden 13 Einheiten zum modernisierten Flight II, die ab 2022 im Bau sind. Ab dem Flight I (Transitional) wurden die charakteristischen Masten durch konventionelle Dreibeinmast ersetzt. Insgesamt sollen die Flight II günstiger sein und die älteren Schiffe der Whidbey Island- und Harpers-Ferry-Klassen ersetzen.