Das Original

"Die Berijew Be-6 (russisch Бериев Бе-6, NATO-Codename Type 34 bzw. Madge) war ein sowjetisches, hauptsächlich militärisch verwendetes Mehrzweck-Flugboot des Konstruktionsbüros Berijew. Einsatzgebiete waren die See-Fernaufklärung, U-Boot-Jagd mit Magnetometer-Hecksteiß zur Ortung, Seenotrettung und als Transporter.

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"Die Douglas B-18 Bolo war ein zweimotoriger Bomber der 1930er-Jahre aus US-amerikanischer Produktion. Der Tiefdecker basierte auf der Douglas DC-2 und wurde bis Anfang der 1940er-Jahre beim United States Army Air Corps und der Royal Canadian Air Force eingesetzt.

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"Projekt 705 Lira (NATO-Bezeichnung Alfa-Klasse) war eine Klasse atomgetriebener U-Boote der Sowjetunion, von der zwischen 1968 und 1972 sieben Exemplare gebaut wurden. Für Angriffs- und Abfangaufgaben geplant, sollten sie gegnerischen Abwehrmaßnahmen durch eine gesteigerte Tauchtiefe und Geschwindigkeit entgehen. Wegen der Verwendung verschiedener neuer Technologien gilt diese Klasse als eines der wegweisendsten Projekte im U-Bootbau des Kalten Krieges.

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"Die Kyūshū Q1W1 Tokai (japanisch 東海, „Östliche See“, alliierter Codename „Lorna“) war ein japanisches Militärflugzeug im Zweiten Weltkrieg. Die Q1W1 war eine einfache Flugzeugkonstruktion (freitragender Tiefdecker mit zwei Sternmotoren und einziehbarem Heckradfahrwerk), die die japanische Marine im Zweiten Weltkrieg zur U-Boot-Jagd (es war eines der ersten – wenn nicht das erste Flugzeugmuster – das dediziert zu diesem Zwecke entworfen und in Dienst gestellt worden ist) und zur Seeüberwachung eingesetzt hat. Einige Maschinen wurden mit einfachen Radar- und U-Boot-Suchgeräten ausgerüstet. Kyūshū Hikōki (bis 1943 Watanabe Tekkōjo) konstruierte das Modell 1942, der Erstflug war im September 1943, die Indienststellung Anfang 1944. Es wurden insgesamt 153 Maschinen gebaut, darunter die Varianten Q1W1-K (viersitziges Schulflugzeug für die elektronischen Geräte, ganz in Holzbauweise) und Q1W2, bei der die hintere Rumpfstruktur aus Holz war. "

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"Die Kawanishi N1K war ein Jagdflugzeug des japanischen Herstellers Kawanishi, das von den Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräften im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Ursprünglich als reines Schwimmerflugzeug projektiert, wurde sie zu einem der erfolgreichsten japanischen landgestützten Jagdflugzeuge weiterentwickelt.

Das Original

"Die Aichi M6A Seiran (jap. 晴嵐, dt. „Gebirgsdunst“ mit „sei“ = klarer Himmel, „ran“ = Sturm auch „Sturm aus heiterem Himmel“) war ein japanisches Flugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Werksbezeichnung lautete AM-24. Die M6A war ein Tiefdecker mit zwei abwerfbaren zentralen Schwimmern unter dem Rumpf als U-Boot-gestützter Sturzbomber (M6A1), der nach Abwurf der Schwimmer eine Bauchlandung machen konnte. Später wurde eine Version mit einem einziehbaren Fahrwerk als landgestütztes Übungsflugzeug oder Sturzbomber konstruiert, die nach dem Start vom U-Boot an Land landen sollte (M6A1-K Nanzan („Südlicher Berg“)). Von Oktober 1943 bis Juli 1945 wurden 28 M6A1 gebaut, davon waren zwei M6A1-K.

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Die Yokosuka (Kugisho) R2Y1 Keiun wurde ab 1943 als schnelles Langstreckenaufklärungsflugzeug für die Kaiserliche Japanische Marine entwickelt. Dabei flossen die Erfahrungen mit der Heinkel He 119, von der Japan die Pläne und zwei Prototypen erworben hatte, ein. Wie bei der He 119 erhielt auch die R2Y1 zwei gekoppelte Zwölfzylinder-Reihenmotoren, die in der Rumpfmitte angeordnet waren und den Propeller mittels einer Fernwelle antreiben sollten. Nach den verlorenen Schlachten von 1944 hatte die Marine keinen Bedarf mehr, worauf die Umkonstruktion in einen strahlgetrieben Schnellbomber vorgeschlagen wurde. Der Prototyp mit dem gekoppelten Reihenmotoren wurde im April 1945 fertig gestellt und erprobt. Dabei stellte es sich heraus, dass das Bugfahrwerk flatterte und es Probleme mit der Überhitzung der Motoren gab. Der erste Prototyp wurde entweder selbst oder von US-Bomben zerstört, der zweite Prototyp wurde nie fertig gestellt.

 

U-Boot-Spezialwoche

 

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Das russische Jagd-U-Boot Gepard (K-335) gehört dem Projekt 971M  Schtschuka-B (Щука-Б) an, das bei der NATO als Akula II (manchmal auch Akula III) bezeichnet wird. Nach manchen Quellen wurde das Projekt 971 als Raketenträger bezeichnet, wahrscheinlicher ist, dass es von Anfang an als Mehrzweckboot ausgelegt war, das sowohl zur U-Jagd geeignet ist, als auch mittels Raketen Überwasserziele angreifen kann. Auf jeden Fall ist das Projekt 971 eine Parallelentwicklung zum Projekt 945 (Sierra) und Nachfolger des Projekts 671РТМ Schtschuka (Victor III). Im Vergleich zum Projekt 945 sind die Boote des Projekts 671 deutlich billiger, da sie statt eines Rumpfs aus Titan einen Stahlrumpf haben. Dies erklärt wahrscheinlich auch, warum nur vier Boote des Projekts 645 gebaut wurden, während vom Projekt 671 15 Boote gebaut wurden (zwei unfertige Rümpfe wurden für den Bau der Raketen-U-Boote des Projekts 955 Borei genutzt). Diese Klasse stellt heute den Großteil der russischen atom-getriebenen Jagd-U-Boote. Ein Boot, K-152 Nerpa, ist als Chakra an die indische Marine verleast worden.

 

U-Boot-Spezialwoche

 

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Mit den russischen Jagd-U-Boote des Projekts 877 (NATO-Bezeichnung Kilo) wurde mit den bisherigen Konstruktionsprinzipien bei diesel-getriebenen U-Booten gebrochen. Im Gegensatz zu den Vorgängertypen Projekt 641 (Foxtrot) und 641B (Tango) erhielt die neue Klasse einen eher tropfen-förmigen Rumpf, der auf Unterwasserfahrt optimiert war. Entsprechend erfolgt der Antrieb über nur eine Schraube. Das Längen-Breiten-Verhältnis wurde zugunsten einer höheren Manövrierfähigkeit verändert: die Boote des Projekts 877 sind wesentlich kürzer als die Vorgänger, aber breiter.