Das Original

Das französische Jagdflugzeug Morane-Saulnier MS.406 geht auf eine Ausschreibung von 1934 als Ersatz für die Dewoitine D.500 und Loire 46 zurück. Morane-Saulnier entwickelte die MS.405, die 1935 zum ersten Mal flog und zur MS.406 weiter entwickelt wurde, die ab 1938 für die französische Luftwaffe und Marineflieger gebaut wurde.

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Der Sturzkampfbomber Loire-Nieuport LN.40 wurde in den späten 1930ern für die französische Marine entwickelt. Er flog 1938 zum ersten Mal. Die Maschine war für den Einsatz auf dem Flugzeugträger Béarn gedacht. Es war eine Entwicklung aus der LN.140. Sie war aerodynamisch verbessert, erhielt Knickflügel und ein einziehbares Fahrwerk. Dessen Fahrwerksklappen dienten gleichzeitig als Sturzflugbremsen. Die Maschine war nur einsitzig, es gab keinen Heckschützen, was wegen der geringen Geschwindigkeit problematisch war. Insgesamt 68 Maschinen wurde für die französische Marine und Luftwaffe gebaut, die Marine übernahm die der Luftwaffe. Sie wurden nie auf einem Träger eingesetzt - u.a. da Béarn veraltet und ein Ersatz nicht vorhanden war. Stattdessen kamen wurden sie in der Schlacht um Frankreich für Angriffe auf deutsche Truppen eingesetzt und erlitten dabei schwere Verluste. Nach Einsätzen gegen Italien wurden sie nach Nordafrika zurück gezogen, überwiegend außer Dienst gestellt und durch Glenn-Martin 167-F ersetzt.

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Das Marinegeschütz AK-130 wurde ab 1976 für die sowjetische Marine entwickelt. Es sollte über eine hohe Feuergeschwindigkeit verfügen, wofür es einen automatischen Lader und wassergekühlte Rohre erhielt und dazu noch als Zwillingsturm ausgelegt wurde. Das Geschütz wurde auf den Kreuzern des Projekts 1144 (Kirow-Klasse, auf den letzten drei Schiffen) und des Projekts 1164 (Slawa-Klasse) sowie den Zerstörern des Projekts 956 (Sovremenny-Klasse) und 1155.1 (Admiral Tschabanenko) eingebaut. Es dient heute bei der russischen und chinesischen Marine.

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Das 3S90/M-22 Uragan-System mit der 9M38/9M38M1-Rakete (NATO: SA-N-7) ist die Marineversion der russischen Luftabwehrrakete SA-11 "Gadfly", besser bekannt als Buk. Das System kommt u.a. auf Schiffen der russischen, chinesischen und indischen Marine zum Einsatz. Einen ersten Überblick über das Luftabwehrsystem Buk liefert die Wikipedia.

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Die Kawanishi E15K Shiun (紫雲) wurde für die Kaiserliche Japanische Marine als Hochgeschwindigkeits-Aufklärungsflugzeug entworfen. Es sollte von den Kreuzern der Oyodo-Klasse, die als Flaggschiffe von U-Boot-Flottillen gedacht waren, aus operieren. Die E15K flog 1941 zum ersten Mal. Inklusive von sechs Prototypen wurden bis Februar 1944 nur 15 Maschinen gebaut, von denen einige 1944 von Palau aus eingesetzt wurden, aber dort schnell verloren gingen.

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Yamato (大和) war mit einer Länge von 263 m ein für die damalige Zeit sehr großes Schlachtschiff der japanischen Marine. Sie verdrängte 70.000 Tonnen und war 40 Prozent größer als die Schlachtschiffe der Iowa-Klasse, der größten der US-Marine. Mit dem im Rumpf verbauten Stahl hätte eine Eisenbahnstrecke zwischen Tokio und Osaka verlegt werden können.

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Die französische Marine bestellte 1935 vier Exemplare des Lioré et Olivier LeO C.30. Diese waren von Lioré et Olivier in Lizenz gebaute Varianten des Cierva C.30. Cierva hatte 1920 den ersten Autogiro gebaut, einen Traghubschrauber. Bei diesem erfolgt der Antrieb durch einen herkömmlichen Propeller am Bug, für den Auftrieb sorgt ein durch den Fahrtwind gedrehte Rotor. Ein Traghubschrauber ist wesentlich einfacher aufgebaut als ein Hubschrauber, konnte aber weder Schweben noch senkrecht starten oder landen. Cierva entwickelte zahlreiche Modelle, die u.a. für die spanische Marine flogen und auch auf britischen Flugzeugträgern getestet wurden. Der C.30 flog 1930 zum ersten Mal und wurde auch von A V Roe & Co Ltd (Avro), Lioré et Olivier und Focke-Wulf in Lizenz gebaut. Die französische Marine verwendete den C.30 zur Aufklärung und bestellte noch sechs weitere Maschinen des verbesserten Typs C.301. Die C.30 und C.301 wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs von dem Geschwader 3-S2 zur Überwachung der Küsten verwendet. Alle neun noch vorhandenen Maschinen wurden zerstört oder von den Deutschen erbeutet.

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"Die Berijew Be-200 Altair (russisch Бериев Бе-200 Альтаир; ICAO-Code: BER2) ist ein zweistrahliges russisches Amphibienflugzeug. Diese Maschine ist eine erheblich überarbeitete und kleinere Version der Berijew Be-42. Die Be-200 kann sowohl von Land als auch von Wasserflächen aus starten. Einsatzgebiete sind die Seeraumüberwachung, der Umweltschutz, Löscheinsätze, Passagier- oder Frachtguttransport. Für den Export wird die Maschine statt mit den üblichen Progress- auch mit Rolls-Royce- oder Allison-Triebwerken angeboten. Der Rollout erfolgte im September 1996, der Jungfernflug des Prototyps fand am 24. September 1998 statt. Die beschränkte Zulassung als Feuerlöschflugzeug erhielt das Flugzeug am 10. August 2001, die volle Zulassung durch die russischen Behörden erfolgte am 29. Dezember 2003.

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"Projekt 671RTМ „Schtschuka“ (russisch 671РТМ(К) «Щука», deutsch: „Hecht“) ist eine Klasse von nuklearbetriebenen Jagd-U-Booten (SSN) der Sowjetunion, die von der NATO als Victor-III-Klasse bezeichnet wurde und die ab 1977 in Betrieb genommen wurde. Die letzten fünf U-Boote der Klasse erhielten eine andere Bewaffnung und entsprechende Leitsysteme für Marschflugkörper des Typs S-10 „Granat“ und die Zusatzkennung „K“, hießen also „671 RTM(K)“.

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Das Jagdflugzeug Kawanishi N1K1 Kyofu wurde für die japanischen Marineflieger entworfen und sollte bei Ladungen die Truppen aus der Luft schützen bis Flugplätze gebaut oder erobert worden wären. Um unabhängig von Flugplätzen operieren zu können, wurde es als Schwimmerflugzeug ausgelegt. Die Kyofu flog 1942 zum ersten Mal, insgesamt wurden 105 Maschinen gebaut, die ab Juli 1943 zum Einsatz kamen. Da die Maschine im Vergleich mit zeitgenössischen landgestützten Jägern nicht konkurrenzfähig war und durch die Kriegssituation der vorgesehene Einsatzzweck unwahrscheinlich wurde, wurde der Bau eingestellt und aus der N1K1 ein Flugzeug mit ausfahrbaren Fahrwerk, die N1K1-J Shiden, entwickelt. Der Prototyp der N1K1 erhielt zwei gegenläufige Propeller, bei den Einsatzmaschinen kam ein Dreiblattpropeller zum Einsatz.