Douglas A-4E Skyhawk der VA-155 Silver Foxes auf USS Coral Sea (CVA-43), 1967-68

Quelle: Wikimedia Commons

Die Douglas A-4 Skyhawk wurde als leichter Jagdbomber für die U.S. Navy und das U.S. Marine Corps entworfen und 1956 in Dienst gestellt. Sie wurde in großem Umfang im Vietnam-Krieg eingesetzt, u.a. da sie den Vorteil hatte, dass sie - im Gegensatz zu neueren Flugzeugen - von den älteren und kleineren Trägern der Essex-Klasse eingesetzt werden konnte. Die U.S. Navy setzte die Skyhawk bis 1975 in der Angriffsrolle ein. Bis 2003 wurde sie als Trainingsflugzeug und zur Feinddarstellung, u.a. im Rahmen des berühmten Top Gun-Programms, verwendet. Das Marine Corps setzte die Skyhawk in der Angriffsrolle bis 1994 ein.

Zu diesem Spezial veröffentlichen wir folgende Artikel:

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HMS Härnösand (Visby-Klasse)

Quelle: Wikimedia Commons

In diesem Spezial über Schiffe, U-Boote und Flugzeuge heutiger Marinen zeigen wir folgende Beiträge:

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Montag, 24. Februar 2014

Yamato und Musashi

Quelle: Wikimedia Commons

Die japanische Marine verfügte über weniger Schiffe als ihre potentiellen Gegner – einerseits durch die Flottenverträge und andererseits durch eine schwächere industrielle Kapazität bedingt. Deshalb wurden die einzelnen Schiffstypen so entworfen, dass sie besser als vergleichbare Schiffe anderer Marinen sein sollten. Die Schlachtschiffe der Yamato-Klasse wurden auf der Grundlage dieses Prinzips entworfen und das Ergebnis waren die größten und am stärksten bewaffneten und gepanzerten Schlachtschiffe, die je gebaut wurden.

Der Washingtoner Flottenvertrag von 1922 hatte den japanischen Schlachtschiffbau gestoppt. Nach der Besetzung der Mandschurei 1931 durch Japan führten die anschließenden Konflikte mit anderen Staaten im Völkerbund dazu, dass Japan 1934 den Völkerbund verließ und den Flottenvertrag kündigte. Mit der Planung einer neuen Schlachtschiff-Klasse wurde sofort begonnen. Diese wurden mit 46 cm-Geschützen bewaffnet und die Panzerung gegen dieses Kaliber ausgelegt. Die Schiffe sollten dadurch mit 40,6 cm-Geschützen bewaffneten Schlachtschiffen überlegen sein, wie sie die US Marine nach dem Scheitern der Londoner Flottenkonferenz von 1936 baute. Die Schiffsform fiel, wie auch bei anderen japanischen Schiffen der Epoche, innovativ aus: um einen besseren Schutz einbauen zu können, fiel die Yamato-Klasse sehr breit aus, so dass u.a. durch Verbesserung der Bugform eine hohe Geschwindigkeit erreicht wurde. Zur Gewichtserleichterung fiel das Deck vor den Aufbauten nach vorne ab und stieg erst in Richtung Bug wieder an. Wegen des enormen Gasdrucks der 46 cm-Geschütze erhielten alle Flak-Geschütze geschlossene Lafetten. Die Beiboote wurden achtern auf dem Hauptdeck untergebracht – ebenso die Bordflugzeuge, die dort in einem Hangar untergebracht waren, während die Katapulte darüber auf dem Oberdeck angebracht waren. Die Panzerung folgte dem „Alles oder Nichts“-Prinzip, d.h. die Panzerung wurde auf eine Kasematte mittschiffs beschränkt, die die Antriebsanlage und Munitionskammern umfasste. Der Seitenpanzer war schräggestellt, um seine Schutzwirkung zu steigern. Das Torpedoschutzsystem bewährte sich nicht.

Ursprünglich waren fünf Schiffe der Yamato-Klasse geplant. Der Bau erfolgte unter strenger Geheimhaltung. Die Schiffe wurden hinter Tarnvorhängen gebaut und die wirklichen Baukosten wurden verschleiert, um zu verhindern, dass daraus auf die Größe der Schiffe geschlossen werden konnte. Die 46 cm-Geschütze erhielten die Tarnbezeichnung 40 cm/45 Typ 94. Die Tarnung funktionierte. Die US Marine erfuhr erst nach dem Krieg, wie groß und stark bewaffnet die Schiffe wirklich waren. Auf die Yamato-Klasse sollte eine noch größere Klasse mit 50,8 cm-Zwillingtürmen folgen, auch die Yamato-Klasse sollte eventuell mit diesen nachgerüstet werden. Der Zweite Weltkrieg machte diese Pläne zunichte. Nur die ersten beiden Schiffe – Yamato und Musashi – wurden als Schlachtschiffe fertiggestellt. Nach der Niederlage bei Midway und dem Verlust von vier Flottenträgern dort wurde das dritte Schiff, die Shinano, als Flugzeugträger fertig gestellt. Das vierte Schiff wurde kurz nach Baubeginn wieder verschrottet, das fünfte wurde nie fertig gestellt.

Die Schiffe der Yamato-Klasse wurden im Zweiten Weltkrieg überwiegend zurück gehalten, um sie für „die Entscheidungsschlacht“ gegen die amerikanische Flotte zu schonen. Die Yamato erhielt darauf von den Kreuzer- und Zerstörerbesatzungen den Spitznamen „Hotel Yamato“. Zu dieser Entscheidungsschlacht sollte es nie kommen und beide Schlachtschiffe trafen nie auf gegnerische Schlachtschiffe, sondern wurden von amerikanischen Trägerflugzeugen versenkt. Shinano wurde, bevor sie voll einsatzbereit war, von einem amerikanischen U-Boot versenkt.

Dieses Spezial über die Yamato-Klasse umfasst folgende Artikel:

 

HMS Somerset

Die Fregatten des Typ 23 (Duke-Klasse) waren ursprünglich als billige U-Jagd-Frigatte vorgesehen, die die Fregatten der Leander- und Amazon-Klasse ersetzen sollte. Die Ausrüstung sollte aus einem Schleppsonar und einem U-Jagd-Hubschrauber bestehen. In Folge des Falkland-Kriegs wurde der Entwuf aber überarbeitet. Durch die zusätzliche 11,4 cm-Kanone, Harpoon-Anti-Schiffs-Raketen und Sea Wolf-Flugabwehrraketen enstand eine Mehrzweck-Fregatte. Von 1985-2002 wurden 16 Schiffe gebaut, wovon 13 bei der britischen Marine noch in Dienst sind und drei weitere an die chilenische Marine verkauft wurden, wo sie ebenfalls noch aktiv sind.

Die Typ 23-Fregatten sind 133 m lang, 16,1 m breit und verdrängen 4900 t. Der Antrieb erfolgt über vier Diesel, die zwei Elektromotoren treiben, sowie zwei Gasturbinen. Dieser CODLAG-Antrieb ermöglichte bei den Probefahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 30,8 kn.

Bewaffnung
1 x 11,4 cm Mk 8
2 x 3 cm DS30
8 x Harpoon-Anti-Schiffsraketen (zwei Vierfachstarter)
32 x Sea Wolf-Flugabwehrraketen (ein GWS 26-Senkrechtstarter)
6 x 32,4 cm-Torpedorohre (zwei Drillingsrohre, 24 Sting Ray-Torpedos)
1 AgustaWestland Merlin MH 1-Bordhubschrauber

Von den Fregatten des Typs 23 gibt es Bausätze im Maßstab 1/700 von Skytrex und White Ensign Models und im Maßstab 1/350 von White Ensign Models und Trumpeter.

Fotos der Schwesterschiffe Kent finden sich hier und der Portland hier.

Im Rahmen dieses Spezials haben wir folgende Artikel veröffentlicht:

 

USS Donald Cook

Quelle Wikimedia Commons

Heute vor 10 Jahren begann der amerikanische Angriff auf den Irak und damit der Dritte Golfkrieg (Irak-Krieg) - damals begründet mit angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen (Jahrestage auf Modellmarine). Für einige der beteiligten Schiffe siehe hier.

Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Beiträge:

Fregatte Constitution

Die Constitution wurde zwischen 1794 und 1798 in Boston gebaut und war als 44-Kanonen-Fregatte klassifiziert. Sie fiel aber für ihre Zeit sehr groß aus und war entsprechend schwer bewaffnet: 1812 war sie mit 30 24-Pfündern auf dem Batteriedeck sowie 24 32-Pfünder-Karronaden und zwei 24-Pfündern auf dem Oberdeck bewaffnet. Die Java dagegen war eine typische 18-Pfünder-Fregatte der Napoleonischen Kriege. Sie wurde für die französische Marine als 40-Kanonen-Fregatte La Renomée von 1805-09 in Nantes nach Plänen von Jacques-Noël Sané gebaut und am 20.5.1811 von einem britischen Geschwader in der Schlacht von Tamatave erbeutet. Sie wurde im August 1812 als 38-Kanonen-Fregatte Java in den Dienst der Royal Navy gestellt. Sie war mit 28 18-Pfündern auf dem Batteriedeck und zwei 9-Pfündern und 16 32-Pfünder-Karronaden auf den Aufbaudecks bewaffnet.

Die Constitution war im Britisch-Amerikanischen Krieg (Krieg von 1812) von der amerikanischen Ostküste aus abgeordnet worden, um den britischen Handel im Pazifik anzugreifen. Die Java war von Portsmouth aus auf dem Weg nach Bombay (heute Mumbai) und hatte Schiffsbaumaterialien geladen sowie Passagiere an Bord (darunter neuen Armeebefehlshaber von Bombay und dessen Stab). Vor der Küste Brasiliens bei Salvador da Bahia trafen die beiden Schiffe aufeinander. Die Java musste nach einem 3,5 stündigen Gefecht die Flagge streichen und wurde wegen der schweren Beschädigungen versenkt. Neun Mann der Besatzung der Constitution starben sowie 25 wurden verletzt. Von der Java starben 22 und 102 wurden verletzt.

Zu dem 200. Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: