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Marineflieger

Deutsches Amphibienflugzeug Dornier Do 24 ATT 2026 in Friedrichshafen

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Veröffentlicht: 19. September 2026

Eisbrecher Stettin

Die Dornier Do 24 war ein dreimotoriges Seeaufklärungs- und Seenotrettungsflugboot der Dornier-Werke. Sie entstand ab 1937 für die niederländische Marine und wurde während des Zweiten Weltkriegs vor allem von der deutschen Luftwaffe zur Seenotrettung, außerdem zur Seeaufklärung und zum Transport eingesetzt. Ihre Seetüchtigkeit ermöglichte auch Starts und Landungen bei hohem Seegang. Die Do 24 wurde in verschiedenen Ausführungen von 1937 bis 1947 in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich gefertigt; insgesamt entstanden 313 Maschinen, einschließlich Prototypen und Lizenzbauten. Nach dem Krieg blieb der Typ unter anderem in Frankreich und Spanien im Einsatz. Die Do 24 ATT („Amphibischer Technologieträger“) war eine in den 1980er-Jahren entwickelte Version basierend auf einem historischen Do-24-Rumpf. Sie erhielt einen neuen Flügel, drei Pratt-&-Whitney-Canada-PT6A-45B-Turboprop-Triebwerke und ein einziehbares Amphibienfahrwerk. Damit diente sie als Versuchsflugzeug für moderne Technologien und später auch als Demonstrations- und Reiseflugzeug.

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DO-DAYS Flugwochenende, Friedrichshafen 2026

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Veröffentlicht: 12. September 2026

North American T-28 Trojan

Am 8. und 9. August 2026 veranstaltete das Dornier Museum Friedrichshafen die DO-DAYS, ein Flugwochenende. Es gab einige ehemalige Marineflugzeuge zu sehen, darunter North American T-28 Trojan und North American SNJ (T-6) Texan, aber auch viele andere Flugzeuge. Hier Fotos von 2026 und ein paar von 2024:

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Japanisches Kamikazeflugzeug Yokosuka MXY-7 Ōka in Chantilly, Cosford, London, Tokio und Washington

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Veröffentlicht: 05. September 2026

Kamikazeflugzeug Yokosuka MXY-7 Oka

Die Yokosuka MXY-7 Ōka (Okha, 桜花) war ein 1943 für Angriffe auf Schiffe für die Kaiserlich Japanische Marine entworfenes Kamikaze-Flugzeug. Das Flugzeug wurde so billig wie möglich aus Sperrholz und Aluminium gebaut und die Cockpitausstattung war minimalistisch. Das Flugzeug wurde von einer Mutterflugzeug, einer Mitsubishi G4M oder einer Yokosuka P1Y Ginga, in die Nähe des Ziels transportiert, gleitete von diesem in Richtung Ziel und zündete in der Nähe des Ziels den Raketenantrieb, das mit einem 1200-kg-Sprengkopf zerstört werden sollte. Es war so konstruiert, dass der Pilot mit dem Flugzeug Selbstmord machen musste - ein Konzept, was wohl nur für ein autoritäres Regime irgendeinen Sinn machte und auch in einem solchen wurde das Flugzeug mit größtmöglicher Geheimhaltung konstruiert und gebaut. Das Flugzeug war so konstruiert, dass falls kein Ziel gefunden wurde, es nicht wieder zurückkehren konnte. Es war auch nicht darauf ausgelegt landen zu können. Das Ziel war es, mit einem Flugzeug ein Schiff zu versenken. Allerdings waren die Mutterflugzeuge und die Ōka im Gleitflug gegenüber gegnerischen Jagdflugzeugen sehr verwundbar. Das Steuern in das Ziel benötigte Erfahrung seitens des Piloten, was im Widerspruch sowohl zum Konzept als auch zu der Realität der vorhandenen Piloten stand. Entsprechend wenig erfolgreich war das Konzept auch. Es wurden 852 Maschinen gebaut. Nur 74 wurden eingesetzt, von denen 56 abgeschossen wurden. Es wurde nur ein Schiff, der Zerstörer USS Mannert L. Abele, versenkt und einige weitere beschädigt.

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Deutscher Bordhubschrauber Westland Sea Lynx Mk 88A 2026 in Kiel

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Veröffentlicht: 18. Juli 2026

Eisbrecher Stettin

Der Westland Lynx Mk 88A ist seit Jahrzehnten der wichtigsten Bordhubschrauber der Deutschen Marine für den Einsatz auf den Fregatten. Der ursprünglich vom britischen Hersteller Westland entwickelte Lynx entstand Ende der 1960er Jahre als leichter Mehrzweckhubschrauber; der Erstflug erfolgte 1971. Die Serienfertigung lief von 1977 bis 2002, wobei insgesamt 449 Hubschrauber aller Versionen gebaut wurden. Bei der Deutschen Marine wird der Sea Lynx ab 1981 vor allem zur U-Boot-Jagd, Überwasserseekriegsführung, Seeraumüberwachung sowie auch für Suche und Rettung (SAR – Search and Rescue) sowie zum Transport von Personal und Material eingesetzt. Die Version Mk 88A dient ab 1999 bei der Deutschen Marine. Sie stellt eine modernisierte Ausführung des ursprünglichen Mk 88 dar und basiert auf dem Super Lynx. Sie verfügt unter anderem über leistungsfähigere Triebwerke, moderne Avionik, ein digitales Cockpit sowie verbesserte Navigations- und Sensorsysteme, wodurch Einsatzfähigkeit und Zuverlässigkeit deutlich gesteigert wurden. Die Deutsche Marine verfügte zuletzt über 22 Bordhubschrauber des Typs Sea Lynx Mk 88A. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst soll der Sea Lynx Ende 2026 bei der Deutschen Marine außer Dienst gestellt werden. Seine Aufgaben übernimmt künftig der NH90 NFH Sea Tiger, von dem insgesamt 31 bestellt sind.

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Museu de Marinha in Lissabon 2026: Teil 8

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Veröffentlicht: 12. Juli 2026

Museu de Marinha

Als Abschluss der Fotogalerien aus dem Museu de Marinha in Belém, Lissabon hier noch Modelle von Flugzeugen sowie einige Originalflugzeuge: FBA Typ B, Fairey IIID Santa Cruz und Grumman G-44 Widgeon.

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Britisches Aufklärungsflugzeug Supermarine Walrus 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Aufklärungsflugzeug Supermarine Walrus

Die Supermarine Walrus wurde für die australische Marine aus der Supermarine Seagull entwickelt und ursprünglich auch Seagull V genannt. Das Flugzeug war als Amphibienflugzeug ausgelegt. Es sollte von Kreuzern aus als Aufklärer dienen. Die Maschine flog 1933 zum ersten Mal und wurde 1935 in Dienst der Royal Australian Air Force gestellt, die die Flugzeuge für den Einsatz von den australischen Kreuzern aus betrieb. Ab 1936 wurde die Maschine, nun Walrus genannt, auch an die Royal Air Force für die britische Marine ausgeliefert (1937 wurden die Marineflieger wieder der Marine untergeordnet). Die Maschine entwickelte sich zum Standardbordflugzeug der Royal Navy während des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde auch von der ägyptischen, argentinischen, französischen, kanadischen und neuseeländischen Marine geflogen, außerdem von der britischen irischen, kanadischen, neuseeländischen und türkischen Luftwaffe und nach dem Krieg auch von einigen zivilen Betreibern. Die Walrus diente nicht nur als Aufklärer sondern auch als Seenotrettungsflugzeug. 

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Britischer Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 02. Mai 2026

Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4

Der Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4 ist eine Variante der heute von Leonardo produzierten AgustaWestland AW101, auch EH101 genannt. Ursprünglich wurden die HC4 als Merlin HC3 (AW101 Model 411) für die Royal Air Force gebaut und dienten für diese ab 2001. 2012-14 wurden sie an die Royal Navy abgegeben, die mit ihnen die Transportschubschraubervarianten der Sea King für amphibische Landungen ersetzte. Hierfür wurden 19 HC3 und sechs HC3A (ursprünglich für Dänemark gebaut) zu HC4 bzw. HC4A umgebaut. Sie erhielten das neue Cockpit der HM2, einklappbare Rotorblätter sowie einklappbares Heck, um sie an Bord leichter unterbringen zu können. Die HC4 haben den ursprünglichen Bug, während die HC4A als Model 512 einen etwas anderen Bug mit etwas nach vorne ragenden Radar haben. Die britischen Transportvarianten der Merlin fliegen bei der 845 und 846 Naval Air Squadron in Yeovilton.

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Britisches U-Jagd-Flugzeug Fairey Swordfish Mk II 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 21. März 2026

U-Jagd-Flugzeug Fairey Swordfish II

Die Fairey Swordfish wurde als Torpedobomber und Aufklärer für die britischen Marineflieger entworfen. Die Maschine flog 1934 zum ersten Mal und diente ab 1936 bei den Marinefliegern. Es wurden insgesamt 2391 Maschinen 1936-44 gebaut, die neben der Fleet Air Arm der Royal Navy noch bei der Royal Air Force, der kanadischen und niederländischen Marine dienten. Die Mk II-Version wurde 1943 eingeführt. Sie erhielt Flügelunterseiten aus Metall, um Raketen abfeuern zu können. Solche Swordfish dienten im großen Umfang zur U-Jagd, u.a. von Geleitflugzeugträgern.

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Britischer Marinehubschrauber AgustaWestland Wildcat HMA2 2025 auf der Sanicole Airshow und in Yeovilton

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Veröffentlicht: 14. März 2026

Marinehubschrauber AgustaWestland Wildcat HMA2

Die AgustaWestland Wildcat HMA2 ist die britische Marineversion der AW159 Wildcat. Die Wildcat wurde als Nachfolger der Westland Lynx für die britische Armee und Marine entwickelt. Die Wildcat ähnelt der Lynx, hat aber u.a. ein neues Cockpit, neue Nase, Triebwerksauslässe und neuen Heckausleger. Die Marineversion ist als Mehrzweckhubschrauber für den Einsatz auf Fregatten und Zerstörern ausgelegt. Sie dient der Bekämpfung von U-Booten und Überwasserzielen sowie für das Absetzen von Enterkommandos. Der Erstflug war 2009. Die Indienststellung bei der Royal Navy war 2015. Es wurden bisher 28 Maschinen für die Royal Navy, zwei für die philippinische Marine und acht für die südkoreanische Marine gebaut (plus 34 für die britische Armee). Für die algerische Marine sind drei Wildcat bestellt. 

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Flugboot Canadian Vickers Canso A (Catalina) bei der Sanicole Airshow 2025

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Veröffentlicht: 14. Februar 2026

Eisbrecher Stettin

Die Canadian Vickers Canso A war eine in Kanada 1941-45 in Lizenz gebaute Consolidated PBY-5A Catalina. Die Catalina war für die US Navy als Patrouillenbomber entworfen worden und flog 1935 zum ersten Mal. 1939 benötigte die kanadische Luftwaffe einen Ersatz für die Supermarine Stranraer und wählte die  Consolidated PBY-5A Catalina. Diese wurde bei Canadian Vickers in Lizenz gebaut. 150 davon gingen an die kanadische Luftwaffe, weitere 230 wurden ursprünglich als PBV-1A für die US Navy bestellt, aber als OA-10A an die US Air Force geliefert. Die Canso A war, wie die PBY-5A Catalina, als Amphibienflugzeug ausgelegt. Die kanadischen Maschinen dienten während des Zweiten Weltkriegs als Patrouillenflugzeug, zum Geleit von Konvois und der U-Jagd. Kanadische Canso, die in Island und Schottland stationiert waren, versenkten sechs deutsche U-Boote. Nach dem Krieg dienten sie bis 1962 bei der kanadischen Luftwaffe, u.a. Patrouillenflugzeug, als Such- und Rettungsflugzeug und Vermessungsflugzeug, und später als zivile Transport- und Feuerlöschflugzeuge. Bei der USAF dienten sie überwiegend als Such- und Rettungsflugzeuge.

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