Andreas Frücht
Das Original
Das Linienschiff Zessarewitsch (Цесаревич, auch Tsesarevich transkribiert) wurde - wie auch andere russische Schiffe der Jahrhundertwende - von 1899 bis 1903 im Auftrag des russischen Zarenreiches auf der Werft La Seyne-sur-mer in Frankreich gebaut. In Russland gab es damals noch nicht entsprechend ausgestattete Werften, und so gaben die Russen den Bau in Auftrag, gegen die Zusicherung der Option, das Schiff als Vorlage für fünf weitere Linienschiffe verwenden zu dürfen (die spätere Borodino-Klasse).
Weiterlesen: Russisches Schlachtschiff Zessarewitsch 1904 (1/350, Trumpeter) von Andreas Frücht
Das Original
Die vier Schlachtschiffe der Tegetthoff-Klasse waren die ersten (und einzigen) Dreadnoughts der Österreichisch-Ungarischen Kriegsmarine. Ihre Namen waren Viribus Unitis (Stapellauf 1911), Tegetthoff (1912), Prinz Eugen (1912) und Szent István (1914). Sie waren für ihre Größe verhältnismäßig schwer mit zwölf (4x3) 30,5 cm/L45-Geschützen von Škoda (davon sechs in zwei überhöhten Drillingstürmen), zwölf 15-cm/L50-Kasemattengeschützen, 18x1 7 cm/L50 (tatsächliches Kaliber 6,6 cm) auf dem Oberdeck bzw. auf den Geschütztürmen, vier 53,3-cm-Torpedorohren unter der Wasserlinie und einigen kleineren Waffen wie MG und Landungsgeschützen bewaffnet. Bei einer Konstruktionsverdrängung von 20.008 Tonnen (21.689 t maximal) waren sie 152 Meter über alles lang und maximal 28 Meter breit. Geschwindigkeit spielte (noch) nicht die große Rolle. Zwölf Yarrowkessel (Kohle und Ölzusatzfeuerung) und vier Parsons-Turbinensätze (bei der Szent István AEG-Turbinen) lieferten 25.000 WPS und ermöglichten zumindest theoretisch eine Geschwindigkeit von 20 Knoten. Szent István wurde angetrieben von zwei Schrauben, ihre Schwesterschiffe von vieren. Die Besatzungsstärke in Friedenszeiten wird mit 1100 Mann angegeben.
Das Original
Das Linienschiff Zessarewitsch (Цесаревич, auch Tsesarevich transkribiert) wurde - wie auch andere größere russische Einheiten der Jahrhundertwende - von 1899 bis 1903 im Auftrag des Russischen Zarenreiches auf der Werft La Seyne-sur-mer in Frankreich gebaut. In Russland gab es damals noch nicht die entsprechenden Werften, und so gaben die Russen den Bau in Auftrag, gegen die Zusicherung der Option, das Schiff als Vorbild für fünf weitere Linienschiffe verwenden zu dürfen (die spätere Borodino-Klasse).
Weiterlesen: Russisches Schlachtschiff Zessarewitsch (1/350, Trumpeter) von Andreas Frücht
Das Original
Die SMS Deutschland war ein Einheitslinienschiff der Kaiserlichen Marine und lief am 19.11.1904 auf der Germania-Werft in Kiel vom Stapel. Das Schiff war schon kurze Zeit später durch die Einführung der Dreadnought in Großbritannien veraltet. Bei der einzigen großen Seeschlacht im Ersten Weltkrieg, der Skagerrakschlacht im Mai/Juni 1916, waren die Linienschiffe der Deutschland-Klasse wegen ihrer geringen Geschwindigkeit und Verletzlichkeit eher eine Behinderung für die Kaiserliche Flotte als eine Verstärkung. Das Schwesterschiff Pommern wurde in der Spätphase der Schlacht durch einen einzigen Torpedotreffer versenkt, die gesamte Besatzung fand den Tod.
Weiterlesen: Linienschiff SMS Deutschland (1/350, Trumpeter) von Andreas Frücht