Binnenschiff-Spezial

 

Das Original

Die große Containerschiff-Klasse ist eine im Jahr 1998 in der Binnenschifffahrt eingeführte neue Generation von Schiffen. Diese Schiffe sind bis zu 135 Meter lang und bis zu 17,50 Meter breit. Das erste Schiff war die Jowi.

 

Binnenschiff-Spezial

 

Das Original

Ein Brand auf einem Schiff gehört neben Havarien zu den schlimmsten Unfällen, die an Bord passieren können. Für die Brandbekämpfung auf See wurden deshalb spezielle Arbeitsschiffe entwickelt, an die hohe Anforderungen gestellt werden. Sie verfügen über mehrere Feuerlöschpumpen und entsprechenden Strahlrohren. Starke Motoren geben ihnen eine hohe Geschwindigkeit, damit sie den Unglücksort schnell erreichen können und die Pumpen mit einer entsprechenden Leistung dort arbeiten können. Außerdem müssen sie sehr wendig sein, um einen Brand optimal zu bekämpfen. Die auf Binnengewässern eingesetzten Schiffe werden in den meisten Fällen von den großen Städten oder der entsprechenden Regionen vorgehalten. Feuerlöschboote werden auch bei Bränden von ufernahen Gebäuden zur Unterstützung der Feuerwehren eingesetzt.

 

Binnenschiff-Spezial

 

Das Original

Die alten, heute teilweise noch gebräuchlichen, Bezeichnungen klassifizierten die Binnenschiffe nach Flüssen und Kanälen. Die Maße sind die Idealmaße eines Schiffes, und entsprechen der Größe eines Schiffes, das die jeweilige Wasserstraße bei Einführung dieses Schiffstypes auf der ganzen Länge befahren konnte. Schiffe der jeweiligen Klasse können Abweichungen von den Maßangaben aufweisen, denn es handelt sich um Standardmaße.

 

Binnenschiff-Spezial

 

Das Original

Das Vorbild dieses Modells wurde 1918 auf der Vooruit Werft in Enkhuizen gebaut. Es handelt sich um einen kleinen 120 Tonnen Rheinkahn. Die Länge beträgt 28 m, die Breite 5,30 m.  Der Mast war klappbar und wurde als Ladebaum benutzt. Es konnte aber auch ein Hilfsegel zur Unterstützung des Motors angeschlagen werden.

Das Original

Die Clan Ferguson war eines von 30 Turmdeckern (turret ship), die für die Clan-Linie gebaut wurden. Sie wurde 1898 bei Vickers, Sons & Maxim Ltd. mit der Baunummer 267 in Barrow-n-Furness gebaut. Entworfen wurden die Turmdecker von William Doxfort & Sons. Die Schiffe orientierten sich an den Whaleback-Schiffen der großen Seen in Nordamerika. Durch eine interessante Vermessung hatten die Turmdecker einen erheblichen finanziellen Vorteil, so unter andrem auch bei der Passage durch den Suez Kanal. Die Gebühren dort richteten sich nach der Breite des Oberdecks und nicht nach der Gesamtbreite des Schiffes.

Das Original

Die Jeanne d'Arc lief 1899 vom Stapel. Sie war der erste große französische Panzerkreuzer, für seine Größe jedoch zu schwach armiert. Das Aussehen war neuartig. Der Rammbug war in der Wasserlinie nur leicht angedeutet, bis zum Großmast verlief ein hohes Backdeck und es gab insgesamt sechs Schornsteine. Mit der Konstruktion der Jeanne d'Arc war man nicht sehr zufrieden. Man war von einer höheren Geschwindigkeit ausgegangen. Außerdem erwies sie sich als sehr unhandlich. Vor dem ersten Weltkrieg fand sie als Kadettenschulschiff Verwendung, nahm im Krieg am Gallipoliunternehmen teil und setze nach Kriegsende ihre Tätigkeit als Schulschiff fort. 1934 wurde sie aus der Flottenliste gestrichen.
(Quelle: Kriegsschiffe der Welt 1860 bis 1905, Band 3, Bernard & Graefe Verlag)

Das Original

Die HMS Royal Sovereign wurde 1892 in Dienst gestellt. Sie war das erste Schiff von insgesamt acht Schlachtschiffen der Royal Sovereign-Klasse. Bei ihrer Indienststellung war das Schiff das größte und schnellste Schlachtschiff der englischen Flotte. Die HMS Royal Sovereign wurde hauptsächlich in der Kanalflotte und Mittelmeerflotte eingesetzt. An Kriegshandlungen hat sie nicht teilgenommen. Sie diente der Repräsentation der englischen Flotte. Mit dem Erscheinen der Dreadnought-Klasse waren die Schiffe der Royal Sovereign-Klasse alle veraltet und wurden außer Dienst gestellt. Die HMS Royal Sovereign wurde 1913 abgewrackt.

Das Original

Die Citadel wurde 1950 auf der Schiffwerft De Waal für die Reederei R. Huizinga in Groningen gebaut. Die Baunummer war 636 und die Probefahrt fand am 4.9.1950 statt. Die Citadel war ein „raised quaterdeck“ Typ mit eigenem Ladegeschirr. Bis 1975 fuhr sie bei verschiedenen Reedereien immer unter ihrem eigenem Namen, ehe sie in Belgien aufgelegt und schließlich 1978 abgewrackt wurde.

Englischer Coaster Kilpatrick 1/20 von Thomas Sperling

Meine Restekiste hatte sich doch im Lauf der Zeit sehr gefüllt, und so entstand die Idee mit diesem Material ein Schiff zu bauen. Als Fan der englischen Handelsmarine wurde ich sehr schnell in dem Buch Steam Coasters and Short Sea Traderes von C.V. Waine fündig.

Hochseeschlepper Zwarte Zee III in 1/200 von Thomas Sperling

Das Original

Die Zwarte Zee III wurde 1933 bei L. Smith & Son in Kinderdijk gebaut. Die offizielle Probefahrt fand am 3. Okt. 1933 mit Prinzessin Juliana an Bord statt. Das Schiff war zu dieser Zeit das stärkste Schiff und Flaggschiff der Reederei Smith & Co. Es war als erster Schlepper der Reederei mit einem Dieselmotor ausgerüstet und erreichte eine Geschwindigkeit von 17,5 Knoten. Damit konnte es schnell zu seinen Einsatzorten gelangen.