Panzerkreuzer Rurik und Vladimir Monomach in 1/700 von Thomas Sperling

Die Originale

Die Vladimir Monomach und die Rurik waren zwei Panzerkreuzer der russischen Marine.
Die Vladimir Monomach wurde 1881 auf Kiel gelegt und 1883 fertig gestellt. Sie war 90,3 m lang und 15,8 mm breit und hatte 520 Mann Besatzung. Ihre maximale Geschwindigkeit betrug 15 kn. Gebaut wurde die Vladimir Monomach noch mit einer Vollschifftaklung. Diese wurde aber 1897/98 bei einer Modernisierung entfernt und durch leichtere Pfahlmasten ersetzt. Später wurde auch noch der mittlere Mast bis auf eine Plattform gekürzt. Am 28.5.1905 wurde sie durch ihre eigene Besatzung versenkt, nachdem sie torpediert und nicht mehr weiter schwimmfähig gehalten werden konnte.

Umbau japanischer Marineschiffe zu Zivilschiffen, 1/700 von Thomas Sperling

Die Zivilschifffahrt führt ja leider immer noch ein Stiefkinddasein bei den Herstellern von Modellschiffsbausätzen. Als ich die folgenden beiden Bausätze von Niko sah, musste ich sofort an zivile Frachter denken. Der Minenleger hat doch genau die Proportionen eines kleinen Frachters, und das Kanonenboot erinnerte mich sehr an die alten Küstenfrachter Englands.

Turmschiff Huascar (Kombrig 1/700) von Thomas Sperling

Das Original

Die Huascar war ein Turmschiff mit einem eisernen Rumpf, zwei Masten und einem mittschiffs stehenden Einzelturm. Die Bewaffnung bestand aus zwei 25,4 cm Armstrong Kanonen, zwei 12 cm Armstrong Kanonen und einer 12 Pfünder Kanone. Zwischen den beiden Decks waren klappbare Brustwehren, die während eines Gefechts umgelegt wurden.

Küstenmotorschiff MS Lumey in 1/200 von Thomas Sperling

Das Original

Die Lumey wurde 1966 auf der Schiffwerft Gebr. Coops in Hoogezand für die Reederei G. Dost in Groningen gebaut. Die Baunummer war 238 und ihre Probefahrt fand am 11.7.1966 statt. Sie war ein typischer Glattdecker speziell für die Holzfahrt gebaut. Sie hatte ein eigenes Ladegeschirr. 1975 fuhr sie als Esperance, 1977 als Espero, 1981 als Vios, 1984 als Nescio, 1988 als Alcion. Sie war bis auf 1977 bis 1983 immer in den Niederlanden registriert. 1984 wurden die Ladebäume entfernt und es blieben nur die Masten stehen. 1990 wurde sie im Foxholster Hafen aufgelegt und rostete dort vor sich hin, bis sie 1994 verkauft und 1995 zum Party Schiff Thalassa Royal umgebaut wurde.

Frachtschiff Edmund Fitzgerald in 1/700 von Thomas Sperling

Das Original

Die Edmund Fitzgerald war ein typischer nordamerikanischer Massengutfrachter auf den großen Seen. Sie wurde im August 1957 auf Kiel gelegt, der Stapellauf war am 8 Juni 1958. Bis 1971 war die Edmund Fitzgerald mit ihrer Länge von 222m der größte Frachter auf den Großen Seen.
Am 9. November 1975 verließ die Edmund Fitzgerald den Hafen von Superior mit einer Ladung Erz für Detroit. Ein zweiter Frachter, die Arthur M Andersen war auf der gleichen Strecke unterwegs. Wegen des schlechten Wetters kamen die Kapitäne überein, die Strecke gemeinsam zu fahren, mit der Fitzgerald als Führung und die Anderson in kurzem Abstand hinterher. Am späten Nachmittag des 10.Novembers hatte sich das schlechte Wetter zu einem schweren Wintersturm mit starkem Schneefall entwickelt. Um 15:30 funkte die Edmund Fitzgerald die Andersen wegen schwerer Schäden an Deck und des Verlusts des Radars an.

Frachtschiff S.S. Eskdene 1/700 von Thomas Sperling

Das Original

Die Eskdene wurde von Bertram & Sons , Sunderland 1934 für die Dene Shiping Company in London gebaut. Am 7. Dezember 1939 wurde die Eskdene durch eine Unterwasserexplosion von Minen oder Torpedos (da ist man sich nicht ganz einig) beschädigt. Nur durch ihre Holzladung wurde sie noch über Wasser gehalten. Das Schiff wurde von der Besatzung verlassen und später von dem Schlepper Hendon unter sehr widrigen Umständen bis in die Mündung des Tyne geschleppt. Dort wurde sie auf Herd Sands auf Grund gesetzt und später entladen, repariert und wieder in Fahrt gebracht.
Am 8 März 1941 wurde sie durch zwei Torpedos von U 107 südöstlich der Azoren versenkt. Die Mannschaft wurde komplett von dem britischen Handelsschiff Penhale gerettet und am 22.4. in Pernambuco an Land gebracht.

Trampdampfer S.S. Matra 1/700 von Thomas Sperling

Das Original

Wie schon in der Bausatzbesprechung erwähnt, hatte die Drumgeith viele Besitzer. 1915 wurde Sie von T.& J. Brocklebanks gekauft und in Matra umbenannt. Unter www.theshiplist.com habe ich die Matra gefunden. Dort ist auch das Schornsteinemblem von Brocklebanks abgebildet. Diese Reederei war hauptsächlich im Süd-Ost-Asien Geschäft tätig.

Ausflugsdampfer Isabelle 1/87 von Thomas Sperling

Modell: Passagierschiff
Maßstab: 1/87
Hersteller: Artitec
Material: Resin

Das Modell von Artitec stellt einen typischen Ausflugsdampfer dar. Leider steht in der Beschreibung nicht, ob das Modell ein bestimmtes Schiff als Vorbild hat. Heute findet man solche Schiffe noch bei Hafenbesichtgungen oder als Ausflugsdampfer in der Förden der Ostsee.

Schlachtschiff SMS König 1/700 von Thomas Sperling

Modell: SMS König
Maßstab: 1/700
Hersteller: Kombrig
Preis: ca 70,00 Euro

Das Original

Die SMS König ist das Typschiff der König-Klasse. Sie wurde 1911 in Wilhelmshaven auf Kiel gelegt und im August 1914 in Dienst gestellt. Ihre Schwesterschiffe waren die SMS Kronprinz, die SMS Großer Kurfürst und die SMS Markgraf. Ihre Bewaffnung bestand aus 10 x 30,5 cm Geschützen in 5 Zwillingstürmen, 14 x 15cm Geschützen, 12 x 8,8cm Geschützen und 5 Torpedorohren. Sie nahm 1916 an der Skagerrakschlacht teil. Sie überstand die Schlacht mit zehn Treffen. 1919 wurde die König in Scapa Flow interniert und dort von der Mannschaft selbst versenkt. Eine ausführliche Geschichte der Schiffe der König-Klasse kann man im Internet oder in der Marineliteratur über den I. Weltkrieg nachlesen.

Das Original

Die USCG Bear ist ein Schiff der Famous class der US- Küstenwache, die aber im Allgemeinen nur die Bear class genannt wird. Sie wurde 1980 bei der Tacoma Boatbuilding Company in Tacoma, Washington vom Stapel gelassen. Am 4. Feb.1983 wurde sie offiziell in Dienst gestellt. Sie ist heute noch im aktiven Dienst. Der Heimathafen ist Pourtsmouth, Virginia.
1986 nahm die Bear an der Suchaktion nach dem Challenger Unglück im Atlantik teil.