Das Original

HMS Ithuriel und ihr Schwesterschiff HMS Inconstant waren zwei Zerstörer der ‚I’-Klasse, die 1939 von der türkischen Marine bestellt wurden. Während des Baus wurden sie von der Royal Navy gekauft. Diese Schiffe entsprachen den älteren acht Zerstörern der ’I’-Klasse, mit dem Unterschied, dass die beiden neuen Schiffe nur mit acht Torpedorohren (2 x 4) statt zehn (2 x 5) ausgerüstet waren.

Das Original

Der britische Schwere Kreuzer HMS Exeter war - wie seine Halbschwester York - das Ergebnis eines Versuchs, einen kleineren und billigeren Schweren Kreuzer zu entwickeln, um höhere Stückzahlen bauen zu können. Im Vergleich zu den Schweren Kreuzern der County-Klasse hatten York und Exeter einen geringeren Freibord mittschiffs und achtern, nur drei statt vier 20,3-cm-Zwillingstürme und eine um 2000 t geringere Verdrängung, aber sie waren besser gepanzert. Durch die Abkehr von der Glattdeckerauslegung der County-Klasse war jedoch wesentlich weniger Rumpfvolumen vorhanden, so dass die Schiffe sehr beengt ausfielen. Dies wurde noch dadurch verschärft, dass sie wegen der geringeren Länge relativ starke Maschinen brauchten, um die erforderliche Höchstgeschwindigkeit erreichen zu können.

 

03.06.1942 - 75 Jahre Angriff auf Dutch Harbor/Operation AL

 

Heute vor 75 Jahren, am 3. Juni 1942, griffen die Flugzeuge der japanischen Träger Ryujo und Junyo Dutch Harbor auf Amaknak Island an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Angriff war Teil der Operation AL, der Besetzung der Aleuten, die parallel zur Operation MI durchgeführt wurde, die sich gegen Midway richtete. Am 3. Juni hatten die meisten Flugzeuge der beiden Träger wegen schlechten Wetters ihr Ziel nicht erreicht, aber einige B5N-Bomber bombardierten die Kasernen von Fort Mears und töteten 25 Soldaten. Am 4. Juni folgte ein schwerer Angriff, bei dem die Treibstofftanks im Hafen, ein Teil des Militärhospitals und einige andere Gebäude zerstört wurden sowie das Wohnschiff Northwestern schwere Beschädigungen davontrug, wobei weitere 53 Menschen starben. Gegenangriffe der 11th Air Force mit B-26 und B-17 blieben erfolglos. Die japanischen Träger zogen sich aber zurück, um die Landung auf Attu und Kiska zu decken.

Das Original

Die HMS Ajax war der letzte der fünf Leichten Kreuzer der Leander-Klasse, die in der ersten Hälfte der 30er Jahren gebaut wurden.

Das Original

HMS Waveney war eine Fregatte der River-Klasse. Diese Klasse wurde in 1940 als eine Schiffsklasse entworfen, die besser als die Flower-Korvetten für den Geleitszugdienst auf dem Atlantischen Ozean geeignet war. Erfahrungen mit der Flower-Klasse hatten gezeigt, dass eine neue Schiffsklasse für den Geleitszugdienst eine große Reichweite, eine gute Seetüchtigkeit und eine Geschwindigkeit von 22 Knoten haben müsste sowie eine Bewaffnung, die einen ausreichenden Schutz gegen U-Boote und Flugzeuge für den Geleitzug bieten könnte. Es war außerdem erwünscht, dass diese Schiffe bei Bedarf auch als Minenräumboote eingesetzt werden könnten.

 

19.03.1945 - 70 Jahre schwere Beschädigung der USS Franklin

 

Zu den Gründen, warum die US Navy im März 1945, also vor 70 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine), schwer beschädigte Schiffe, wie den Flugzeugträger Franklin, erfolgreich bergen konnte, zählte die große Zahl an verfügbaren Schiffen. Für die Sicherung der beschädigten Franklin konnte ein Verband zusammengestellt werden, der der Sicherung eines Trägerverbands von 1942 entsprach: die Task Unit 58.2.9 - bestehend aus den "Großen Kreuzern" Alaska und Guam, dem Schweren Kreuzer Pittsburgh, dem Leichten Kreuzer Santa Fe und zehn Zerstörern. Einer der beteiligten Zerstörer war die USS Waldron (DD-699) der Allen M. Sumner-Klasse.

Bausatz

Dieser Bausatz der Tennessee (siehe Teil 1 und auch die Bausatzbesprechung hier) von Blue Ridge Models enthält einen Resinrumpf, Resinteile für die Aufbauten, Geschütztürme usw., mehrere Ätzteilsätze, Messingrohre für die Hauptartillerie und die 12,7 cm-Flakgeschütze, ein Holzdeck sowie zwei Kingfisher Flugzeuge in klarem Plastik. Dazu eine Bauanleitung.

 

23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte

 

Am 25. Oktober 1944 kam es in der Surigao-Straße zur letzten Seeschlacht zwischen Schlachtschiffen: zwei japanische Schlachtschiffe unterstützt von Kreuzern und Zerstörern trafen auf sechs amerikanische Schlachtschiffe, die ebenfalls von Kreuzern und Zerstörern sowie Schnellbooten unterstützt wurden (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das radar-gelenkte Feuer der amerikanischen Schlachtschiffe und Kreuzer zusammen mit Torpedoangriffen der Zerstörer fügten den japanischen Verbänden von Shima und Nishimura eine vernichtende Niederlage bei. Entscheidend beteiligt war einer der Veteranen des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor: das inzwischen komplett reparierte und modernisierte Schlachtschiff USS Tennessee:

 

25.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte

 

Der japanische Geleitzerstörer Maki gehörte zum Verband von Ozawa, der mit den verbliebenen Flugzeugträgern, für die kaum mehr Flugzeuge vorhanden waren, die amerikanischen Trägerkampfgruppen ablenken sollte. Dadurch sollten die anderen japanischen Verbände die alliierte Landungsflotte bei Leyte angreifen können. Ozawa konnte zwar erfolgreich die amerikanischen Träger unter der Kommando Halseys ablenken, verlor aber durch die Angriffe von Halseys Verbänden in der Schlacht von Kap Engano am 25. Oktober 1944 alle vier japanischen Träger und zwei Zerstörer (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Allerdings war dies umsonst gewesen, da auch die anderen japanischen Verbände gegen die alliierte Übermacht nichts ausrichten konnten. Die Maki gehörte zu den Schiffen Ozawas, die entkamen und zu den wenigen japanischen Schiffen, die den Krieg überlebten.

 

06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)

 

Nach der ersten Landungswelle mussten zahlreiche Konvois mit Nachschub und Verstärkung über den Kanal geleitet werden. Eines der heute vor 70 Jahren, am 10. Juni 1944, beteiligten Geleitschiffe war der alte britische Zerstörer HMS Volunteer von 1919 (siehe Jahrestage auf Modellmarine).