7. April 1945 - 75 Jahre Operation Ten-go

 

Das Original

Die Asashimo (朝霜) war ein Zerstörer der Yugumo-Klasse. Die Yugumo-Klasse war praktisch eine Neuauflage der vorher gebauten Kagero-Klasse. Es gab nur kleine Änderungen. Die Bewaffnung bestand aus drei Zwillingstürmen mit 12,7 cm Kanonen, zwei vierfach Torpedowerfern und mehrere 25 mm Flak. Die Anzahl wurde stetig erhöht und bestand zuletzt aus vier 25 mm Drillings-, einer 25 mm Zwillings- und sechs 25 mm Einzelflak. Dazu kamen noch acht 13 mm Einzelflak.

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Das Klasse 101 Landungsboot entstand aus der Forderung der japanischen Marine heraus schnelle Transportschiffe zu haben, um die abgelegen Basen der Japaner zu versorgen. Zum einen wurde das Klasse 1 Landungsboot entwickelt, um die Daihatsu Landungsboote aufnehmen und über ein schräges Heck direkt ins Wasser gleiten zu können. Zum anderen entstanden die Klasse 101 und 103 Landungsboote. Die beiden Klassen unterschieden sich hauptsächlich beim Antrieb, die Klasse 101 hatte Dieselantrieb, während die Klasse 103 Turbinenantrieb hatte. Als Vorlage dienten Skizzen von amerikanischen Landungsbooten, die Deutschland in Nordafrika erbeutet hatten. Die Entwicklung fand in der zweiten Hälfte 1943 statt und schon am 25.12. 1943 wurde das Boot T.149 vom Stapel gelassen.

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Die Kongo (金剛) war das Typschiff der vier Kongo-Schlachtkreuzer. Zugleich war sie der erste Schlachtkreuzer der japanischen Marine und zugleich das letzte Schiff das außerhalb von Japan gebaut wurde. Die Schwesterschiffe wurden alle in Japan gebaut. In Auftrag gegeben wurde die Kongo 1910 als Reaktion auf den ersten Schlachtkreuzer, die HMS Invincible. Die vier Schlachtkreuzer waren Bestandteile der „Acht-Acht“ Flotte, der je acht Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe zur Erneuerung der japanischen Flotte gebaut werden sollten. Dazu gehörten auch die nicht mehr fertiggestellten Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse und die Schlachtschiffe der Yamashiro-, Ise-, und Nagato-Klasse sowie die ebenfalls nicht mehr fertiggestellten Tosa-Klasse.

 

15.10.1917 - 100 Jahre Unternehmen Albion

 

Heute vor 100 Jahren, am 15. Oktober 1917, wurde der deutsche Zerstörer B 98 im Kassar-Wiek schwer beschädigt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Nach den schweren Gefechten zwischen deutschen und russischen Zerstörern am Vortag, waren die deutschen Zerstörer unter Führung der B 98 vorgestoßen, um im Kassar-Wiek den Ostausgang des Moon-Sunds zu überwachen. Dabei gerieten sie in das Feuer russischer Schiffe und zogen sich wieder nach Westen zürck. In der Nacht zuvor hatte der russische Minenleger Pripjat eine frische Sperre gelegt, auf die B 98 lief. Der Minentreffer sprengte das Vorschiff weg, wobei 14 Mann getötet und fünf verwundet wurden.

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Die SMS Hagen war das sechste und letzte Schiff der Siegfried-Klasse. Ursprünglich wurde es als Panzerschiff IV. Klasse deklariert, aber 1899 als Küstenpanzerschiff bezeichnet. Auf Kiel gelegt wurde die Hagen 1891 in der Kaiserlichen Werft in Kiel. Die Indienststellung fand am 2. Oktober 1894 statt. Die ursprüngliche Länge betrug 79 m und die Bewaffnung anfangs drei 24 cm L/35-Kanonen in drei Einzeltürmen. Dazu kamen acht 8,8 cm-Kanonen in Einzellafetten und vier Torpedorohre.

 

24.08.1942 - 75 Jahre Schlacht bei den Ostsalomonen

 

Heute vor 75 Jahren, am 24. August 1942, kam es zur dritten Trägerschlacht des Kriegs im Pazifik, der Schlacht bei den Ostsalomonen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die US Navy hatte am 7. August 1942 mit der Gegenoffensive begonnen und Truppen auf Guadalcanal, einer der Inseln der Salomonen, gelandet. Diese Landung war erfolgreich und es konnte ein Flugplatz, Henderson Field, etabliert werden. Die japanische Flotte führte zahlreiche Gegenangriffe durch, die das Ziel hatten, die den Flugplatz zu zerstören, Verstärkung zu den japanischen Truppen auf Guadalcanal zu bringen und die Schiffe der US Navy in der Region auszuschalten. Dies führte zu zahlreichen Seeschlachten mit schweren Verlusten auf beiden Seiten, darunter der Schlacht bei den Ostsalomonen. Die japanische Flotte griff hier mit den Flottenträgern Shokaku und Zuikaku und dem Leichten Träger Ryūjō an. Von letzteren wurde am 24. August einen Angriff auf Henderson Field geflogen. Die US Navy, die in der Region über die Träger USS Saratoga und USS Enterprise verfügte, entdeckte nur die Ryūjō, die durch einen Angriff der Flugzeuge der Saratoga versenkt wurde. Der japanische Gegenangriff von Shokaku und Zuikaku beschädigte die Enterprise. Die Schlacht verzögerte die japanischen Versuche Guadalcanal zu versorgen.

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Die Kongo (金剛) war das Typschiff von vier Schlachtkreuzern. Zugleich war sie der erste Schlachtkreuzer der japanischen Marine und zugleich das letzte Schiff, das außerhalb von Japan gebaut wurde. Die Schwesterschiffe wurden alle in Japan gebaut. In Auftrag wurde die Kongo 1910 gegeben wurden, als Reaktion auf den ersten Schlachtkreuzer, die HMS Invincible. Die vier Schlachtkreuzer waren Bestandteile der „Acht-Acht“-Flotte, nach der je acht Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe zur Erneuerung der japanischen Flotte gebaut werden sollten. Dazu gehörten auch die nicht mehr fertiggestellten Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse, die Halbschwestern der Fuso- und Ise-Klasse, die Nagato-Klasse und die ebenfalls nicht mehr fertiggestellten Schlachtschiffe der Tosa-Klasse.

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Die Klasse Nr. 1 der Hilfsminenräumer entstand aus den Erfahrungen bei den Kämpfen in China. Dort setzten die Chinesen Treibminen auf dem Yangtse ein. Da aber klassische Minenräumer ebenso von den Treibminen beschädigt wurden, wollte man ein kleines und leichtes Schiff einsetzen. Man setzte schon Fischerboote dafür ein und so entwickelte man auf Basis dieser die Klasse der Hilfsminenräumer. Allerdings wurden letztlich alle im Pazifik eingesetzt und nicht wie vorgesehen auf dem Yangtse.

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Die Admiral Graf Spee war das dritte Schiff der Deutschland-Klasse. Diese wurde als Ersatz für die alten, nach Ende des Ersten Weltkrieges verbliebenen Schiffe gebaut. Die neuen Schiffe durften allerdings nur eine maximale Verdrängung von 10.000 t haben. Dabei hatte man die Wahl zwischen einem stark gepanzerten und langsamen Schiff zur Küstenverteidigung oder einem leicht gepanzerten, schnellen Kreuzer. Letztendlich entschied man sich für ein Schiff in Kreuzergröße, allerdings mit zwei 28 cm- Drillingstürmen. Dazu kam, erstmalig für Schiffe dieser Größe, ein Dieselantrieb, der einen großen Aktionsradius ermöglichte. So ausgerüstet war die Deutschland-Klasse schneller als stärker bewaffnete Schiffe und stärker bewaffnet als schnellere Schiffe - zumindest für einige Jahre und abgesehen von den Schlachtschiffen der japanischen Kongo-Klasse und den britischen Schlachtkreuzern Hood, Renown und Repulse.

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Am 10. Dezember 1941 wurden die zwei britischen Schlachtschiffe HMS Repulse und HMS Prince of Wales von japanischen Flugzeugen versenkt. Sinnbildlich endete damit die Herrschaft der Schlachtschiffe auf See. Im Januar 1942 wurde der Kaibokan Shimushu (占守) und die fünf Minenräumer W-1, W-2, W-3, W-4 und W-5 ausgesendete die Wracks der Schlachtschiffe zu orten. Am 29. Januar wurde das Wrack der HMS Repulse entdeckt und mit einer Boje markiert. Am 1. Februar wurde auch das Wrack der HMS Prince of Wales gefunden und markiert. Diese Situation stelle ich mit den Modellen der Shimushu und des Minenräumers W-1 dar.