Christian Abraham
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Das Original
Die Yokosuka MXY-7 „Ōka“ war eine japanische bemannte Gleitbombe. Entwickelt wurde die Ōka, um Selbstmordangriffe auf feindliche Schiffe zu unternehmen. Dabei wurde die Ōka durch einen Bomber in das Zielgebiet geflogen und startete dort vom Trägerflugzeug auf das Zeil. Wenn die Ōka nahe am Ziel war, zündete der Pilot die Raketentriebwerke. Im Bug befand sich der Sprengkopf. Das Hauptproblem des Konzeptes, wenn man den offensichtlichen Selbstmord das Piloten ausklammert, war das die Ōka während des Transportes mit dem Bomber und beim Gleitflug verwundbar waren. Japan verfügte zu dem Zeitpunkt über zu wenig Begleitjäger. Zusätzlich war das Korrigieren beim Anflug auf das Ziel mit dem Raketentriebwerk sehr schwierig und nur von erfahrenden Piloten zu bewältigen gewesen. Entsprechend gering war auch die Bilanz der Einsätze, da nur ein amerikanischer Zerstörer versenkt wurde.
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Vor 85 Jahren wurde die Bismarck, das bekannteste Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine, im Nordatlantik versenkt. Sie war das Typschiff der Bismarck-Klasse, die in den 1930er Jahren im Zuge des deutschen Flottenausbaus entstand. Die Klasse wurde in erster Linie als klassische Schlachtschiffkonstruktion für das Gefecht gegen feindliche Großkampfschiffe entwickelt, insbesondere als Reaktion auf die moderne französische Schlachtschiffrüstung. Später plante die deutsche Marineführung zusätzlich den Einsatz der Schiffe gegen alliierte Handelsverbindungen im Atlantik. Es wurden nur zwei Schiffe 1936-41 gebaut: die Bismarck und die Tirpitz.
Weiterlesen: Deutsches Schlachtschiff Bismarck (1/700, FlyHawk) von Christian Abraham
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Das Großlinienschiff SMS Baden gehört zur Bayern-Klasse und war das letzte Schlachtschiff, das von der Kaiserlichen Marine in Dienst gestellt wurde. Die Baden wurde dabei als Flottenflaggschiff gebaut und war der Ersatzbau für die Wörth. Die Bayern-Klasse war die erste Schiffsklasse die Hauptgeschütze größer als 30,5 cm erhielt. Dabei entschied man sich für vier Doppeltürme mit einem Kaliber von 38 cm. Die weitere Bewaffnung bestand aus sechszehn 15-cm-Geschützen in Kasematten sowie zwei 8,8-cm-Flugabwehrgeschützen. Ebenso wurden, wie damals üblich, sechs Torpedorohre unter der Wasserlinie verbaut. Die Länge betrug 180 m und die Breite 30 m und die Verdrängung bei 32.200 t bei vollen Kampfgewicht.
Weiterlesen: Deutsches Schlachtschiff SMS Baden (1/700, Kombrig) von Christian Abraham
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Die HMS Victorious war der dritte Träger der Illustrious-Klasse. Die Klasse wurde innerhalb der Vorgaben des Zweiten Londoner Flottenabkommens erbaut und sollten der Aufrüstung Japans und der Achsenmächte entgegenwirken. Im Gegensatz zu anderen Flugzeugträgerkonzepten wollte man die Anzahl der Flugzeuge gering halten und verwendete deswegen ein gepanzertes Deck und eine starke Flugabwehrbewaffnung, um feindlichen Luftangriffen entgegenzuwirken. Das Konzept stammte noch aus der Zeit, wo es ohne Radar keine Möglichkeit gab, einen feindlichen Luftangriff zu erkennen und rechtzeitig Flugzeuge zum Abfangen in die Luft zu bringen. Mit dem Einsatz von verbessertem Radar bestand die Möglichkeit einen feindlichen Luftangriff abzufangen und führte zu einer größeren Aufnahme von Jagdflugzeugen.
Weiterlesen: Britischer Flugzeugträger HMS Victorious (1/700, FlyHawk) von Christian Abraham
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Die Mitsubishi F1M Zero-kan ("Pete") wurde als Aufklärungsflugzeug mit einem Zentralschwimmer entwickelt. Es sollte als Aufklärung und Beobachtung von Marineschiffen eingesetzt werden. Dabei stand die Artillerie- und Gefechtsbeobachtung im Fokus, die F1M sollte aber auch Seenotrettung und U-Boot-Abwehr durchführen. Für das Verstauen auf Schiffen waren die Flügel klappbar. Dies wurde war aber aufgrund ausreichende Platzangebotes auf den Trägerschiffen selten verwendet.
Weiterlesen: Japanischer Aufklärer Mitsubishi F1M2 (1/48, Hasegawa) von Christian Abraham
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Die japanische Marine plante ursprünglich für U-Boot-Abwehr im Küstenbereich von Japan umgebaute Fischboote einzusetzen. Da die Leistung der Fischerboote nicht den Anforderungen entsprach, baute man spezielle U-Jagdboote. Neben den fünf Klassen von U-Jagdbooten setzte die japanische Marine auch erbeute Boote sowie Hilfs-U-Jagdboote, die dann schlussendlich wieder auf Fischerbooten basierten, ein. Als Reaktion darauf, dass die Sowjetunion die U-Boote der Pazifikflotte aufrüstete, wurden 1938 die U-Jagdboote der Klasse 13 (Dai 13 Gō-gata Kusentei) in Auftrag gegeben.
Weiterlesen: Japanischer U-Bootjäger CH-38 (1/700, Rainbow) von Christian Abraham
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Die Kawanishi N1K Kyōfū wurde als Jagdflugzeug mit einem Zentralschwimmer entwickelt. Es sollte offensiv von Basen eingesetzt werden, wo noch keine Flugplätze vorhanden waren. Bei der Indienststellung 1943 befand sich Japan aber in der Defensive und somit entfiel diese Aufgabenstellung. Dazu kam, dass der große Schwimmer am Flugzeug sich negativ beim Kampf mit amerikanischen trägergestützten Flugzeugen auswirkte. Kawanishi hatte während der Entwicklung der Wasserflugzeugversion schon die Verwendung als landgestützter Jäger in Betracht gezogen. Dazu wurde ein Prototyp gebaut und erfolgreich getestet. Aufgrund des mittig angebauten Flügel am Rumpf hatte der Prototyp noch ein sehr langes Fahrwerkwerk. Dazu wurden Klappen eingebaut, die sich je nach Flugmanöver automatisch einstellten und somit einen Strömungsabriss verhindern. Nach dem Test durch die Marine von weiteren Prototypen wurde das Flugzeug als N1K1-J Shiden von der Marine bestellt. Es hatte eine größere Geschwindigkeit als die A6M Zero und eine viel größere Reichweite als die J2M Raiden.
Weiterlesen: Japanischer Jäger Kawanishi N1K2-J Shiden-Kai (1/48, Hasegawa) von Christian Abraham
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07.04.1945 - 80 Jahre Operation Ten-gō
Vor 80 Jahren, am 07. April 1945, geleiteten acht japanische Zerstörer das Schlachtschiff Yamato bei einem Versuch, die Landungsflotte vor Okinawa anzugreifen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Marine verlor bei diesem Angriff 4137 Mann, ein Schlachtschiff, einen Leichten Kreuzer, vier Zerstörer und etwa 100 Flugzeuge. Der Zerstörer Hatsushimo überlebte die Operation.
Weiterlesen: Japanischer Zerstörer Hatsushimo (1/700, Aoshima) von Christian Abraham
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07.04.1945 - 80 Jahre Operation Ten-gō
Vor 80 Jahren, am 07. April 1945, geleiteten auch zwei Flugabwehr-Zerstörer der Akizuki-Klasse das japanische Schlachtschiff Yamato, bei dessen Versuch die Landungsflotte vor Okinawa anzugreifen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Zerstörer Fuyuzuki überstand die Operation und rettete Überlebende der Yamato sowie des Zerstörers Kasumi.
Weiterlesen: Japanischer Zerstörer Fuyuzuki (1/700, Rainbow) von Christian Abraham
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07.04.1945 - 80 Jahre Operation Ten-gō
Vor 80 Jahren, am 07. April 1945, wurde der japanische Leichte Kreuzer Yahagi von Trägerflugzeugen der US Navy versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Yahagi diente als Flaggschiff der Zerstörer, die das japanische Schlachtschiff Yamato während Operation Ten-gō, den versuchten japanischen Angriff auf die Landungsflotte vor Okinawa, geleiten. Sie wurde bereits durch die erste Welle der US-Trägerflugzeuge versenkt, wobei 445 Mann starben.
Weiterlesen: Japanischer Leichter Kreuzer Yahagi (1/700, Tamiya) von Christian Abraham









