14.02.1942 - 80 Jahre Landung auf Sumatra (Operation L)

 


Heute vor 80 Jahren, am 2. Februar 1942, landeten japanischen Truppen auf Sumatra, damals eine niederländische Kolonie (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Einer der Truppentransporter war die Sado Maru, die u.a. vom dem U-Boot-Jäger CH-7 geleitet wurde.

Das Original

Die Hakachi (波勝) wurde von Anfang an als Zielschiff für das Training von Bomberbesatzungen geplant. Zuvor verwendete die japanische Marine nur umgebaute Schiffe. Durch die Verwendung eines flachen Stahldecks konnte die Hakachi Bomenabwürfe mit 10-kg-Übungsbomben aus 4000 m Höhe aushalten. Die Hakachi war 93,5 m lang und hat anfangs als Bewaffnung vier 13-mm-Flugabwehrkanonen an Bord. Der Stapellauf fand am 27. Juni 1943 statt und die Indienststellung am 18 November 1943.

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Die Kawanishi N1K Kyōfū wurde als Jagdflugzeug mit einem Zentralschwimmer entwickelt. Es sollte offensiv von Basen eingesetzt werden, wo noch keine Flugplätze vorhanden waren. Bei der Indienststellung 1943 befand sich Japan aber in der Defensive und somit entfiel diese Aufgabenstellung. Dazu kam, dass der große Schwimmer am Flugzeug sich negativ beim Kampf mit amerikanischen trägergestützten Flugzeugen auswirkte. Kawanishi hatte während der Entwicklung der Wasserflugzeugversion schon die Verwendung als landgestützter Jäger in Betracht gezogen. Dazu wurde ein Prototyp gebaut und erfolgreich getestet. Aufgrund des mittig angebauten Flügel am Rumpf hatte der Prototyp noch ein sehr langes Fahrwerkwerk. Dazu wurden Klappen eingebaut, die sich je nach Flugmanöver automatisch einstellten und somit einen Strömungsabriss verhindern. Nach dem Test durch die Marine von weiteren Prototypen wurde das Flugzeug als N1K1-J Shiden von der Marine bestellt. Es hatte eine größere Geschwindigkeit als die A6M Zero und eine viel größere Reichweite als die J2M Raiden.

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Die Kyūshū J7W Shinden wurde als Kurzstreckenabfänger von der Marine in Auftrag gegeben. Diese sollte gegen die vermehrt werdenden Angriffe durch die Boeing B-29 Superfortress auf das japanische Festland eingesetzt werden. Die Besonderheit des Flugzeuges lag bei der Verwendung einer Druckschraube als Antrieb und die Auslegung der Flügel mit Canard-Flügel. Dies erlaubte den Einbau von vier 30-mm-Maschinenkanonen in die Flugzeugnase.

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Die Fregatte Emden (F 210) gehörte zur Bremen-Klasse der Deutschen Marine. Sie war das fünfte Schiff einer deutschen Marine, das nach der Stadt Emden benannt wurde. Die Kiellegung erfolgte am 23.Juni 1980 und der Stapellauf fand im gleichen Jahr am 17. Dezember statt. Die Dienstzeit bei der deutschen Marine war vom 7. Oktober 1983 bis zum 29. November 2013.

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Die Seishu Maru wurde 1925 auf der Ishikawajima Werft für die japanische Armee auf Kiel gelegt. Die Aufgabe des Schiffes war es, nicht mehr benötige Türme von Schlachtschiffen zu transportieren. Diese sollten für die Küstenverteidigung verwendet werden. Dazu war die Seishu Maru mit einem 147-t-Kran und einen 20-t-Auslegerkran ausgestattet.

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Die Nagato (長門) war das Typschiff, der aus zwei Schiffen bestehenden Nagato-Klasse. Das zweite Schiff war die Mutsu. Beide waren die letzten in Dienst gestellten Schlachtschiffe Japans, bevor das Washingtoner Abkommen Neubauten verbat. Sie waren damit die modernsten Schlachtschiffe Japans bis zur Indienststellung der Yamato. Die Nagato gehörte zum Acht-Acht-Flotten-Programm. Damit wollte Japan mit den anderen Flotten mithalten und seine Flotte ab 1911 erneuern. Zu dem Programm aus acht Schlachtkreuzern und acht Schlachtschiffen gehörten die vier gebauten Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse sowie die vier Schlachtschiffe der Fuso- und Ise-Klasse sowie die Nagato und das Schwesterschiff Mustu. Des Weiteren kamen die nicht fertiggebauten Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse und die zwei Schlachtschiffe der nicht fertig gestellten Tosa-Klasse hinzu.  Die Schiffe der Nagato-Klasse hatte als erste Schiffe weltweit, die vom Stapel liefen, 41-cm-Hauptgeschütze verbaut.

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Die Elsass war ein Linienschiff der Kaiserlichen Marine und das zweite Schiff der Braunschweig-Klasse. Benannt war es nach einem Teilgebiet des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Die Schiffe der Braunschweig-Klasse waren - wie die der zwei Vorgängerklassen, Kaiser Friedrich III- und Wittelsbach-Klasse, und die der folgenden Deutschland-Klasse -  Einheitslinienschiffen bzw. Pre-Dreadnought. Mit Erscheinen der HMS Dreadnought 1906 waren die Schiffe der Braunschweig-Klasse praktisch mit Indienststellung schon veraltet. Dennoch waren sie eine entschiedene Verbesserung zur Vorgängerklasse. So erhielten sie erstmals die neuen 28-cm-Hauptgeschütze und 17-cm-Sekundärgeschütze. Da die Schiffe nach Ende des Ersten Weltkrieges bei der neuen Reichsmarine bleiben durften, erlebten sie teilweise sogar noch den Zweiten Weltkrieg.

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Die Flusskanonenboote der Rhein-Klasse wurden von der Kaiserlichen Marine in Auftrag gegeben, um die Grenzflüsse zu Frankreich zu beschützen, den Rhein und die Mosel. Geplant wurden die Schiffe nach dem Vorbild der österreichisch-ungarischen Flusskanonenboote Leitha und Maros. Die Klasse bestand aus SMS Rhein und SMS Mosel.

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Die König war das Typschiff der gleichnamigen Linienschiffklasse. Die Schiffe wurden als Ersatz für drei veraltete Schiffe der Brandenburg-Klasse geordert und nur die König war ein Flottenvermehrungsbau. Die König-Klasse war eine direkte Weiterentwicklung der vorherigen Kaiser-Klasse. Man verwendete den gleichen Rumpf, ordnete aber die Hauptgeschütztürme entlang der Rumpfmittellinie. Dies führte zu einem größeren Feuerkreis der Geschütze und zu einer Reduzierung der gepanzerten Flächen um die Geschütze herum. Das eingesparte Gewicht konnte man zur Verstärkung der Panzerung verwenden. Obwohl eine Vergrößerung des Kalibers der Hauptartillerie geplant war, zwangen Budgetgründe, bei den 30,5-cm-Geschützen zu bleiben. Als Sekundärgeschütze wurden wieder 14 Stück 15-cm-Kasemattgeschütze verbaut. Dazu kamen noch sechs 8,8-cm-Kasemattgeschütze. Diese wurden allerdings teilweise wieder entfernt und die Öffnungen der Kasematten verschlossen. Für die Flugabwehr waren vier 8,8-cm-Flak vorgesehen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten wurden diese nicht komplett auf allen Schiffen installiert. Wie damals noch üblich, hatten die Schiffe zudem fünf 50-cm-Torpedorohre. Aufgrund der kurzen Dienstzeit der König-Klasse war der Umfang der Änderungen gering. So wurden 1916 die Torpedoschutznetze entfernt und die ersten drei Schiffe erhielten denselben Rohrmast wie die zuletzt in Dienst gestellte Kronprinz.