Das Original

Die Kyūshū J7W Shinden wurde als Kurzstreckenabfänger von der Marine in Auftrag gegeben. Diese sollte gegen die vermehrt werdenden Angriffe durch die Boeing B-29 Superfortress auf das japanische Festland eingesetzt werden. Die Besonderheit des Flugzeuges lag bei der Verwendung einer Druckschraube als Antrieb und die Auslegung der Flügel mit Canard-Flügel. Dies erlaubte den Einbau von vier 30-mm-Maschinenkanonen in die Flugzeugnase.

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Die Fregatte Emden (F 210) gehörte zur Bremen-Klasse der Deutschen Marine. Sie war das fünfte Schiff einer deutschen Marine, das nach der Stadt Emden benannt wurde. Die Kiellegung erfolgte am 23.Juni 1980 und der Stapellauf fand im gleichen Jahr am 17. Dezember statt. Die Dienstzeit bei der deutschen Marine war vom 7. Oktober 1983 bis zum 29. November 2013.

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Die Seishu Maru wurde 1925 auf der Ishikawajima Werft für die japanische Armee auf Kiel gelegt. Die Aufgabe des Schiffes war es, nicht mehr benötige Türme von Schlachtschiffen zu transportieren. Diese sollten für die Küstenverteidigung verwendet werden. Dazu war die Seishu Maru mit einem 147-t-Kran und einen 20-t-Auslegerkran ausgestattet.

Das Original

Die Nagato (長門) war das Typschiff, der aus zwei Schiffen bestehenden Nagato-Klasse. Das zweite Schiff war die Mutsu. Beide waren die letzten in Dienst gestellten Schlachtschiffe Japans, bevor das Washingtoner Abkommen Neubauten verbat. Sie waren damit die modernsten Schlachtschiffe Japans bis zur Indienststellung der Yamato. Die Nagato gehörte zum Acht-Acht-Flotten-Programm. Damit wollte Japan mit den anderen Flotten mithalten und seine Flotte ab 1911 erneuern. Zu dem Programm aus acht Schlachtkreuzern und acht Schlachtschiffen gehörten die vier gebauten Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse sowie die vier Schlachtschiffe der Fuso- und Ise-Klasse sowie die Nagato und das Schwesterschiff Mustu. Des Weiteren kamen die nicht fertiggebauten Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse und die zwei Schlachtschiffe der nicht fertig gestellten Tosa-Klasse hinzu.  Die Schiffe der Nagato-Klasse hatte als erste Schiffe weltweit, die vom Stapel liefen, 41-cm-Hauptgeschütze verbaut.

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Die Elsass war ein Linienschiff der Kaiserlichen Marine und das zweite Schiff der Braunschweig-Klasse. Benannt war es nach einem Teilgebiet des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Die Schiffe der Braunschweig-Klasse waren - wie die der zwei Vorgängerklassen, Kaiser Friedrich III- und Wittelsbach-Klasse, und die der folgenden Deutschland-Klasse -  Einheitslinienschiffen bzw. Pre-Dreadnought. Mit Erscheinen der HMS Dreadnought 1906 waren die Schiffe der Braunschweig-Klasse praktisch mit Indienststellung schon veraltet. Dennoch waren sie eine entschiedene Verbesserung zur Vorgängerklasse. So erhielten sie erstmals die neuen 28-cm-Hauptgeschütze und 17-cm-Sekundärgeschütze. Da die Schiffe nach Ende des Ersten Weltkrieges bei der neuen Reichsmarine bleiben durften, erlebten sie teilweise sogar noch den Zweiten Weltkrieg.

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Die Flusskanonenboote der Rhein-Klasse wurden von der Kaiserlichen Marine in Auftrag gegeben, um die Grenzflüsse zu Frankreich zu beschützen, den Rhein und die Mosel. Geplant wurden die Schiffe nach dem Vorbild der österreichisch-ungarischen Flusskanonenboote Leitha und Maros. Die Klasse bestand aus SMS Rhein und SMS Mosel.

Das Original

Die König war das Typschiff der gleichnamigen Linienschiffklasse. Die Schiffe wurden als Ersatz für drei veraltete Schiffe der Brandenburg-Klasse geordert und nur die König war ein Flottenvermehrungsbau. Die König-Klasse war eine direkte Weiterentwicklung der vorherigen Kaiser-Klasse. Man verwendete den gleichen Rumpf, ordnete aber die Hauptgeschütztürme entlang der Rumpfmittellinie. Dies führte zu einem größeren Feuerkreis der Geschütze und zu einer Reduzierung der gepanzerten Flächen um die Geschütze herum. Das eingesparte Gewicht konnte man zur Verstärkung der Panzerung verwenden. Obwohl eine Vergrößerung des Kalibers der Hauptartillerie geplant war, zwangen Budgetgründe, bei den 30,5-cm-Geschützen zu bleiben. Als Sekundärgeschütze wurden wieder 14 Stück 15-cm-Kasemattgeschütze verbaut. Dazu kamen noch sechs 8,8-cm-Kasemattgeschütze. Diese wurden allerdings teilweise wieder entfernt und die Öffnungen der Kasematten verschlossen. Für die Flugabwehr waren vier 8,8-cm-Flak vorgesehen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten wurden diese nicht komplett auf allen Schiffen installiert. Wie damals noch üblich, hatten die Schiffe zudem fünf 50-cm-Torpedorohre. Aufgrund der kurzen Dienstzeit der König-Klasse war der Umfang der Änderungen gering. So wurden 1916 die Torpedoschutznetze entfernt und die ersten drei Schiffe erhielten denselben Rohrmast wie die zuletzt in Dienst gestellte Kronprinz.

 

27.05.1905 - 115 Jahre Schlacht von Tsushima

 

Am 27. Mai 1905 vor 115 Jahren sichtete der japanische Hilfskreuzer Shinano Maru in der Straße von Tsushima die russische Flotte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Hilfskreuzer führte die japanische Flotte heran, der es gelang die russische Flotte in der Schlacht von Tsushima zu vernichten.

 

7. April 1945 - 75 Jahre Operation Ten-go

 

Heute vor 75 Jahren, am 7. April 1945, wurde das japanische Schlachtschiff Yamato von US-amerikanischen Trägerkampfflugzeugen versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Marine hatte als Reaktion auf die alliierte Landung auf Okinawa die Operation Ten-Go gestartet: das japanische Schlachtschiff Yamato sollte zusammen mit dem Leichten Kreuzer Yahagi und den Zerstörern Isokaze, Hamakaze, Yukikaze, Kasumi, Hatsushimo, Asashimo, Fuyuzuki und Suzutsuki die alliierten Verbände angreifen. Parallel wurden massive Angriffe mit Kamikaze-Flugzeugen durchgeführt. Der japanische Verband wurde am 7. April durch Luftangriffe vernichtet, auch die Yamato, das damals größte Schlachtschiff der Welt, wurde versenkt.

Das Original

1911 wurde die Natsushima Maru als küstennaher Minenleger gebaut. Aus den Erfahrungen heraus wurde 1913 die verbesserte Sokuten Maru gebaut. Nach der Sokuten Maru als Vorlage entstanden elf weitere Hilfsminenleger. Einen offiziellen Namen für die Klasse gab es nicht, in der Literatur wird diese aber oft Sokuten-Klasse bzw. Toshima-Klasse genannt. Diese ist nicht zu verwechseln mit der 1938 gebauten Sokuten-Klasse.