Das Original

Die Korvette Braunschweig (F 260) ist das Typschiff der K130-Klasse, die im Jahr 2004 bei der Deutschen Marine eingeführt wurde. Die Klasse umfasst bis heute fünf Schiffe des ersten Bauloses (Braunschweig, Magdeburg, Erfurt, Oldenburg und Ludwigshafen am Rhein). Fünf weitere Einheiten des 2. Bauloses folgen.

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Die Zerstörer der L/M-Klasse wurden zwischen 1938 und 1943 gebaut. Die Kiellegung der HMS Lance erfolgte am 01.03.1939 bei Yarrow Shipbuilders in Glasgow, die Indienststellung am 13.05.1941. Am 22.06.1941 begleitete die HMS Lance mit ihrem Schwesterschiff HMS Legion den Flugzeugträger Furious nach Gibraltar. Der Träger sollte Flugzeuge für das hart umkämpfte Malta liefern. Es folgten Geleitaufgaben u.a. für die HMS Ark Royal. Ende September 1941 begleitete die HMS Lance den stark gesicherten, aus neun Transportern bestehenden Konvoi GM.2 von Gibraltar nach Malta. Durch Angriffe aus der Luft und durch U-Boote ging ein Transporter verloren. Der Rest des Konvois erreichte Malta am 28.09.1941.

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U 81 war ein deutsches U-Boot des Typs VII C. Das Boot wurde am 26.04.1941 in Dienst gestellt und wurde bekannt durch die Versenkung des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal am 13.11.1941. Von ihrer Verlegung ins Mittelmeer Ende Oktober 1941 bis zur Versenkung im Hafen von Pola 1944 operierte U 81 ausschließlich im Mittelmeer. Bei der Versenkung während eines Bombenangriffes auf Pola am 09.01.1944 kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben.

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Die Fregatte Lübeck (F 214) wurde als achtes und letztes Schiff der Bremen-Klasse am 19.03.1990 in Dienst gestellt. Die Fregatten der Bremen-Klasse sind Mehrzweckkampfschiffe, deren Hauptaufgabe die U-Boot-Bekämpfung ist. Aber auch die Bekämpfung gegnerischer Schiffe und Flugzeuge ist möglich. Vorgesehene Aufgabe der Bremen-Klasse war der Schutz von Geleitzügen, z.B. auf der USA-Europa-Route (Für die Insider: Red Storm Rising 2.0).

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Die USS Wasp ist ein amphibisches Angriffsschiff der US Navy (siehe auch Fotogalerie). Aufgabe dieser Schiffe ist, Truppen auf dem See- und Luftweg an gegnerische Stränden anzulanden. Hierfür sind die Schiffe mit verschiedenen Arten von Transporthubschraubern (z.B. CH-53E Super Stallion, Boeing-Vertol CH-46 Sea Knight und MV-22 Osprey-VTOL) sowie mit seegängigen Landungsfahrzeugen (z.B Landing Craft Air Cushioned-LCAC oder Landing Craft, Utility-LCU) ausgerüstet. Die schwimmenden Landungsfahrzeuge werden über das durch ein achterliches Hangartor abzuschließende Welldeck be- und entladen. Von hier aus erfolgt auch der Einsatz der Assault Amphibious Vehicles (AAV7), gepanzerten, selbstständig schwimmfähigen Landungsfahrzeugen. Die Landungsunterstützung erfolgt wiederum aus der Luft, z.B. durch McDonnell Douglas AV-8B Harrier II.

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Die HMS Hermes war das erste Schiff der Royal Navy, das nicht aus einem anderen Schiffstyp konvertiert, sondern von Anfang an als Flugzeugträger geplant war. Im Januar 1918 auf Kiel gelegt, lief die HMS Hermes am 11. September 1919 vom Stapel. Die HMS Hermes war mit einer Länge von 182,90 m und einer Breite von 21,40 m ein eher kleiner Träger. So war z.B. die 1921 auf Kiel gelegte USS Lexington (CV-2) 270,80 m lang. Die HMS Hermes war gerade mal 30 m länger als die HMS Attacker (ein 150 m langer Geleitträger).

Ein kühler Spätsommermorgen des Jahres 879 n. Chr. in Südjütland

Wir befinden uns in einer kleinen Fischersiedlung an einem namenlosen Fluss. Herr des Hauses ist Snorri Godvinson. Heute kennt ihn natürlich niemand mehr, aber damals war „Snorris Trockenfisch“ ein echtes Qualitätsprodukt und kein Schiffsmeister würde ohne ein bis zwei Fässer des Fisches in See stechen. Also eigentlich ist Snorri ein zufriedener Mann. Wenn Allvater Odin nicht die Weiber geschaffen hätte. Freija, seine jüngste Tochter, scheint da noch das geringste Problem darzustellen. Er hat mit seinem Nachbarn Svaerre, dem Bootsbauer, abgesprochen, dass er Frejia zum Weib nehmen kann. Dafür würde Svaerre ihm ein neues Boot bauen. Kostenfrei! Wozu hat man Töchter. Müßig zu erwähnen, dass Freija noch nicht eingeweiht wurde. Das würde sie nur auf dumme Gedanken bringen.

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Die Racecourse-Klasse Minenräumboote war eine 32 Einheiten umfassende Klasse von Schaufelrad-getriebenen Minenräumbooten, Diese Klasse wurde auch als Ascot-Klasse (die ersten 24 Boote) bzw. als Improved-Racecourse-Class (die restlichen acht Boote) bezeichnet.

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Der Typ 1936-Zerstörer Z 20 Karl Galster lief am 15.06.1938 vom Stapel und wurde am 11.03.1939 in Dienst gestellt. Der Zweite Weltkrieg begann für den Z 20 in der Nordsee mit Minenunternehmen und dem Aufbringen von Handelsschiffen. Anschließend verbrachte Karl Galster den überwiegenden Teil des Krieges in Norwegen und zum Schluss des Krieges im Ostseeraum.

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Der Zerstörer Z 7 war eines von zwölf Schiffen des Typs 1934A (Z 5 bis Z 16). Diese Zerstörer waren eine Weiterentwicklung des Typs 1934. Diese Weiterentwicklung des Grundmusters schon nach sechs Schiffen resultierte im Wesentlichen aus der mangelhaften Seegängigkeit der 1934er-Zerstörer. Die in der 1934A-Serie vorgenommenen schiffbaulichen Änderungen (weniger steiler Vordersteven, optimiertes Vorschiff etc.) lösten allerdings nicht alle schiffbaulichen Mängel dieser Zerstörer. Sowohl die 1934er, als auch die 1934A-Zerstörer waren sehr nasse, schwer zu steuernde Schiffe. Bei schwerer See überspülte die Back, sodass die Bedienung des vorderen Turmes bei Fahrt zum Teil nicht möglich war. Dessen ungeachtet bildeten diese Zerstörer bei Kriegsausbruch das Rückgrat der Kriegsmarine.