Das Original

Der Zerstörer Z 30 gehörte zum Typ 1936A. Dies war eine leicht vergrößerte Version des Typs 1936, die 15 cm-Geschütze anstelle der 12,7 cm-Geschütze erhielt. Damit besaßen die Zerstörer eine Bewaffnung, die den älteren britischen Leichten Kreuzern der C-Klasse entsprach. Schon die Kaiserliche Marine hatte einen Zerstörertyp mit 15 cm-Geschützen entwickelt, von denen nur S 113 und V 116 fertig wurden. Diese Zerstörer sollten auch fähig sein, Leichte Kreuzer zu bekämpfen. Warum die Zerstörer des Typs 1936A eine so schwere Bewaffnung erhielten, ist mir nicht bekannt. Möglich ist sowohl, dass sie stärker als alliierte Zerstörer bewaffnet sein sollten, um die zahlenmäßige Unterlegenheit auszugleichen, als auch die Planung, den Mangel an Kreuzern durch große Zerstörer zu kompensieren.

 

13.12.1939 - 75 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata

 

Vor 75 Jahren, am 13. Dezember 1939, beendete der britische Schwere Kreuzer HMS Exeter zusammen mit den Leichten Kreuzern HMS Ajax und HMNZS Achilles den Handelskrieg des deutsche Schwere Kreuzers (Panzerschiffs) Admiral Graf Spee in der Schlacht vor dem Río de la Plata (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dabei wurde die Exeter selbst schwer beschädigt und 61 Mann der Besatzung starben und weitere 23 wurden verwundet.

 

24.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte

 

Die Fuso gehörte zum Verband von Nishimura, der aus zwei Schlachtschiffen, einem Schweren Kreuzer und vier Zerstörern bestand und der durch die Straße von Surigao die alliierte Ladungsschiffe vor Leyte angreifen sollte. Schon am 24. Oktober 1944, d.h. heute vor 70 Jahren, wurden sie aus der Luft angegriffen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Bei dem Versuch die Straße nachts zu durchqueren wurden die japanischen Schiffe von sechs Schlachtschiffen, vier Schweren Kreuzer, vier Leichten Kreuzern, 28 Zerstörern und 39 Schnellbooten am 25. Oktober gestoppt. Fuso selbst wurde von mehreren Torpedos, die wahrscheinlich von dem Zerstörer USS Melvin abgefeuert wurden, getroffen, kenterte und sank, wobei der Großteil der Besatzung getötet wurde.

Das Original

Die französischen Schlachtschiffe der Richelieu-Klasse wurden in Reaktion auf die italienische Littorio-Klasse gebaut. Sie zeichneten sich durch die ungewöhnliche Anordnung der acht 38 cm-Geschütze in zwei Vierlingstürmen auf dem Vorschiff aus. Dadurch konnte die gepanzerte Zitadelle mit Munitionskammern und Antrieb relativ kurz gehalten werden, so dass eine relativ schwere Panzerung möglich war. Von der Auslegung ähnelten sie damit der Dunkerque-Klasse, die Bewaffnung und Panzerung fiel aber wesentlich schwerer aus.

Das Original

Die Schlachtschiff Caio Duilio war das Typschiff einer während des Ersten Weltkriegs für die italienischen Marine gebauten Klasse. Die Klasse war aus der Conti di Cavour-Klasse entwickelt worden und unterschied sich von dieser primär dadurch, dass der Kaliber der Mittelartillerie von 12 cm auf 15,2 cm verstärkt worden und der Fockmast vor dem vorderen Schornstein aufgestellt war. Gemeinsam war die Hauptbewaffnung, die sich aus 13 30,5 cm-Geschützen zusammensetze, die in drei Drillings- und zwei Zwilllingstürmen angeordnet waren.