Das Original

Das Jagdflugzeug Curtiss F11C Goshawk war eine der vielen Curtiss Hawk-Varianten, die in den 1920ern und 1930ern von Curtiss entwickelt wurden. Die F11C Goshawk wurde als Ersatz für die Curtiss F6C Hawk für die US Navy entwickelt. Sie erhielt einen Sternmotor und das Fahrwerk war aerodynamisch verfeinert. Die Goshawk flog 1932 zum ersten Mal und insgesamt 28 Maschinen wurden für die US Navy gebaut. Sie dienten bei der VF-1B High Hat Squadron auf dem Flugzeugträger USS Saratoga. 1934 wurden diese F11C in BFC-2 umbenannt, um die Jagdbomberrolle zu betonen. Die Goshawk diente bei der US Navy bis 1938. Der Großteil der Maschinen wurde exportiert, u.a. nach Bolivien, Chile, China, Deutschland, Kolumbien, Kuba, Norwegen, Peru, Thailand und die Türkei.

Das Original

Die Fairey Flycatcher wurde als Jagdflugzeug für die Royal Navy entworfen und flog 1922 zum ersten Mal. Sie war für den Einsatz auf Flugzeugträger vorgesehen. Die Maschinen sollten aber auch von Startplattformen von Schlachtschiffen und Kreuzern aus starten, um diese gegen Luftangriffe verteidigen zu können. Später wurde die Fairey Flycatcher auch als Schwimmerflugzeug mittels Katapult von Kreuzern aus eingesetzt. Bei der Konstruktion wurde auf gute Start- und Landeeigenschaften Wert gelegt und das Jagdflugzeug hatte deshalb Landeklappen an beiden Flügeln. Insgesamt zeichnete sich die Flycatcher durch gute Flugeigenschaften aus. 1923-26 wurden 196 Maschinen produziert, diese dienten bis 1934 bei der Home Fleet, im Mittelmeer, im Indischen Ozean und in China.

Das Original

Die Aermacchi MB-326 wurde in den 1950ern als strahlgetriebenes Schulflugzeug entwickelt. Sie erwies sich als sehr erfolgreich und wurde im großen Umfang exportiert. Zwischen 1961-75 wurden um die 800 Maschinen produziert, die bei der italienischen Luftwaffe und zahlreichen anderen Luftwaffen verwendet wurden. Neben den diversen Luftwaffen, setzte auch die argentinische und australische Marine die MB-326 ein. Die Variante MB-326H wurde für die australische Luftwaffe und Marine in Australien in Lizenz gebaut. Die australische Marine nutzte zehn MB-326H bei der No. 724 Squadron RAN von 1970-83, um Piloten für Strahlflugzeuge zu trainieren - zu einer Zeit, als die australische Marine noch über einen konventionellen Träger, die HMAS Melbourne, verfügte, auf der Douglas A-4G Skyhawk eingesetzt wurden.

Das Original

Die Sea Hornet wurde ab Ende 1942 als de Havilland DH.103 Hornet als Jagdflugzeug mit großer Reichweite entwickelt. Die Hornet hat sehr gute Flugeigenschaften, war wendig und schnell. Beim Entwurf wurde bereits berücksichtigt, dass auch Bedarf an Trägerflugzeugen bestand. Diese Variante wurde Sea Hornet genannt. Für die Royal Navy wurden drei Versionen entwickelt: ein einsitziges Jagdflugzeug (F.Mk.20), ein zweisitziger Nachtjäger (NF.21) und ein Aufklärungsflugzeug (PR.22). Die Sea Hornet kam für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg zu spät und wurde erst 1947 in Dienst gestellt. Die Nachtjägerversion, von der 72 Maschinen gebaut wurden, wurde 1949 einsatzfähig und diente bis 1954, als sie durch Sea Venom ersetzt wurde.

Das Original

Der Westland Sea Lynx Mk. 88a wird von der Deutschen Marine als U-Jagdhubschrauber auf den Fregatten verwendet. Weitere Aufgaben sind Seenotrettung, Transport von Material und Personen sowie das Absetzen von Enterkommandos. Entwickelt wurde der Westland Sea Lynx in den 1960ern als Westland WG.13 in einem britisch-französischen Gemeinschaftsprojekt. In britischen Diensten sollte die Scout der Armee und die Wasp der Royal Navy ersetzt werden, auch die französische Marine benötigte einen Bordhubschrauber zur U-Jagd. Als Bordhubschrauber erwies sich der Lynx als Exporterfolg. Neben der britischen und französischen Marine fand er in der Marine Argentiniens, Dänemarks, der Niederlande, Norwegens und Pakistans Verwendung und wird heute noch von der Marine Algeriens, Brasiliens, Deutschlands, Malaysias, Omans, Portugals, Südkoreas und Thailands eingesetzt.