Das Original

Das Schlachtschiff USS Nevada (BB-36) war das Typschiff einer Klasse von zwei 1912-16 gebauten Schiffen. Im Vergleich zur vorhergehenden New York-Klasse stellte die Nevada-Klasse einen deutlichen Fortschritt dar. Die Zahl der Türme für die schwere Artillerie wurde durch Einführung von Drillingstürmen unter Beibehaltung der Zahl der Geschütze von fünf auf vier reduziert, wodurch die gepanzerte Zitadelle kürzer ausfallen konnte. Dazu erhielt die Klasse zum ersten Mal die "Alles oder Nichts"-Panzerung, d.h. wichtige Bereiche erhielten die stärkste mögliche Panzerung, andere Bereiche blieben ungepanzert. Dazu wurde Kohle durch Öl ersetzt, wodurch es möglich war die Schiffe auf See zu betanken, die Besatzung zu reduzieren, die Kesselräume kompakter zu bauen und die höhere Energieeffizienz zu nutzen. Die Nevada-Klasse war der Prototyp für eine Reihe von ähnlichen Klassen - Pennsylvania-, New Mexico-, Tennessee- und Colorodo-Klasse - die das Rückgrat der Schlachtflotte der US Navy bis zum Zweiten Weltkrieg bildeten und überwiegend mehrfach modernisiert wurden.

 

26.05.1941 - 80 Jahre Unternehmen Rheinübung

 

Heute vor 80 Jahren, am 26. Mai 1941, griffen Swordfish-Torpedobomber des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal das deutsche Schlachtschiff Bismarck an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die beschatteten Schweren Kreuzer HMS Suffolk und HMS Norfolk hatten am 25. Mai den Kontakt zur Bismarck verloren. Durch einen langen Funkspruch konnte Bismarck am gleichen Tag wieder angepeilt werden, aber erst am Vormittag des 26. Mai fand ein Catalina-Flugboot die Bismarck wieder. Dieses führte die britische Force H heran, Ark Royal begleitet von dem Schlachtkreuzer HMS Renown und dem Leichten Kreuzer HMS Sheffield. Ark Royal startete zwei Wellen von Torpedobombern, die erste griff versehentlich Sheffield an, die Bismarck beschattete, die zweite Welle erzielte einen Treffer am Heck der Bismarck, der das Ruder verklemmte und die Manövrierfähigkeit somit stark einschränkte.

 

22.05.1941 - 80 Jahre Unternehmen Rheinübung

 

Heute vor 80 Jahren, am 22. Mai 1941, war der britische Schlachtkreuzer HMS Hood auf dem Weg in den Nordatlantik, um Bismarck und Prinz Eugen abzufangen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Hood und das Schlachtschiff HMS Prince of Wales sowie die Zerstörer Achates, Antelope, Anthony, Echo, Electra und Icarus waren kurz vor Mitternacht ausgelaufen und warteten auf die Meldungen der britischen Kreuzer, die in der Dänemarkstraße zwischen Island und Grönland bzw. zwischen Island und den Färöern patrouillierten. 

Das Original

Das britische Schlachtschiff HMS Warspite war eines von fünf 1912-16 gebauten Schiffe der Queen Elizabeth-Klasse. Bei dieser Klasse ging die Royal Navy zum 38,1-cm-Kaliber über. Gleichzeitig wurde aber auch die Zahl der schweren Türme von fünf auf vier reduziert, so dass mehr Platz für die Maschinenräume vorhanden war. Hierdurch konnte die Geschwindigkeit auf 24 kn gesteigert werden und die fünf Schlachtschiffe konnten so einen schnellen Flügel der Schlachtflotte bilden. Es waren die ersten Schnellen Schlachtschiffe. Alle fünf Schiffe überlebten den Ersten Weltkrieg, wurden zwischen den Kriegen ein oder zwei Mal grundlegend modernisiert und dienten so noch im Zweiten Weltkrieg. Warspite erhielt für ihre Einsätze 15 Battle Honours und war damit das meistausgezeichnete Schiff der Royal Navy.

Das Original

"SMS Derfflinger war ein Großer Kreuzer (Schlachtkreuzer) der deutschen Kaiserlichen Marine, benannt nach dem brandenburgischen Generalfeldmarschall Georg von Derfflinger. Sie war Namensgeberin für die Derfflinger-Klasse und gehörte zur I. Aufklärungsgruppe unter Vizeadmiral Franz von Hipper.

Das Original

"SMS Nürnberg war ein Kleiner Kreuzer der Königsberg-Klasse der Kaiserlichen Marine. Charakteristisch für die drei letzten Schiffe dieser Klasse war die ungleiche Aufstellung der drei Schornsteine. Der achtere Schornstein hatte einen größeren Abstand zum mittleren als der vordere, was ihm die scherzhafte Bezeichnung „detachierter Schornstein“ einbrachte.

Das Original

"SMS Moltke war ein Großer Kreuzer (Schlachtkreuzer) der deutschen Kaiserlichen Marine und Typschiff der Moltke-Klasse. Am 7. April 1910 lief das Schiff bei Blohm & Voss vom Stapel und am 30. September 1911 folgte die Indienststellung. Das Schiff war nach dem preußischen Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke benannt.

Das Original

"Die HMS King George V war ein britisches Schlachtschiff und das Typschiff der King-George V-Klasse. Das im Jahre 1940 bei der Royal Navy in Dienst gestellte Schiff war das zweite Schlachtschiff, das nach König Georg V. benannt wurde und kam während des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz. Sie war als Flaggschiff der Home Fleet unter anderem an der Jagd nach der Bismarck beteiligt und ankerte zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 vor Tokyo.

Das Original

HMS Valiant wurde am 31. Januar 1913 in der Fairfield Werft in Glasgow auf Kiel gelegt. Stapellauf war am 4. November 1914. In Dienst gestellt wurde sie im Februar 1916. Danach unterstand HMS Valiant dem 5. Schlachtgeschwader. Sie nahm an der Skagerrakschlacht im Mai 1916 teil und feuerte 288 schwere 381-mm-Granaten und einen Torpedo ab. Während die Schwesterschiffe HMS Malaya und HMS Warspite in schwere Kämpfe mit den Schlachtkreuzern der deutschen Flotte verwickelt waren, blieb die Valiant ohne Gegentreffer und verließ das Schlachtfeld unbeschädigt. Im August 1916 kollidierte sie mit der Warspite und musste einen Monat zur Reparatur in ein Dock.

 

13.11.1942 - 75 Jahre Erste Schlacht von Guadalcanal

 

Heute vor 75 Jahren, am 13. November 1942, kam es zur Ersten Schlacht von Guadalcanal. Das Flaggschiff des US-Befehlshabers Admiral Callaghan war der Schwere Kreuzer USS San Francisco (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Flotte plante eine weiteren Konvoi, um die Truppen auf Guadalcanal zu verstärken. Um diesen durchzubringen, war eine Bombardierung des US-amerikanischen Flugplatzes auf Guadalcanal geplant, um die dort stationierten Flugzeuge daran zu hindern, den Konvoi anzugreifen. Die US Navy reagierte mit einem eigenen Versorgungskonvoi und einem Kampfverband. Die US Navy setzte die Schweren Kreuzer San Francisco und Portland, die Leichten Kreuzer Helena, Atlanta und Juneau und acht Zerstörer ein. Die Kaiserlich Japanische Marine brachte die Schnellen Schlachtschiffe Hiei und Kirishima, den Leichten Kreuzer Nagara und elf Zerstörer zum Einsatz. In der verwirrenden Nachtschlacht erlitten beide Seiten schwere Verluste. Die San Francisco erhielt 45 Treffer, wodurch 77 Mann inklusive Admiral Callaghan und die meisten anderen Offiziere getötet und 107 verwundet wurden.