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"SMS Nürnberg war ein Kleiner Kreuzer der Königsberg-Klasse der Kaiserlichen Marine. Charakteristisch für die drei letzten Schiffe dieser Klasse war die ungleiche Aufstellung der drei Schornsteine. Der achtere Schornstein hatte einen größeren Abstand zum mittleren als der vordere, was ihm die scherzhafte Bezeichnung „detachierter Schornstein“ einbrachte.

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"SMS Moltke war ein Großer Kreuzer (Schlachtkreuzer) der deutschen Kaiserlichen Marine und Typschiff der Moltke-Klasse. Am 7. April 1910 lief das Schiff bei Blohm & Voss vom Stapel und am 30. September 1911 folgte die Indienststellung. Das Schiff war nach dem preußischen Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke benannt.

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"Die HMS King George V war ein britisches Schlachtschiff und das Typschiff der King-George V-Klasse. Das im Jahre 1940 bei der Royal Navy in Dienst gestellte Schiff war das zweite Schlachtschiff, das nach König Georg V. benannt wurde und kam während des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz. Sie war als Flaggschiff der Home Fleet unter anderem an der Jagd nach der Bismarck beteiligt und ankerte zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 vor Tokyo.

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HMS Valiant wurde am 31. Januar 1913 in der Fairfield Werft in Glasgow auf Kiel gelegt. Stapellauf war am 4. November 1914. In Dienst gestellt wurde sie im Februar 1916. Danach unterstand HMS Valiant dem 5. Schlachtgeschwader. Sie nahm an der Skagerrakschlacht im Mai 1916 teil und feuerte 288 schwere 381-mm-Granaten und einen Torpedo ab. Während die Schwesterschiffe HMS Malaya und HMS Warspite in schwere Kämpfe mit den Schlachtkreuzern der deutschen Flotte verwickelt waren, blieb die Valiant ohne Gegentreffer und verließ das Schlachtfeld unbeschädigt. Im August 1916 kollidierte sie mit der Warspite und musste einen Monat zur Reparatur in ein Dock.

 

13.11.1942 - 75 Jahre Erste Schlacht von Guadalcanal

 

Heute vor 75 Jahren, am 13. November 1942, kam es zur Ersten Schlacht von Guadalcanal. Das Flaggschiff des US-Befehlshabers Admiral Callaghan war der Schwere Kreuzer USS San Francisco (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Flotte plante eine weiteren Konvoi, um die Truppen auf Guadalcanal zu verstärken. Um diesen durchzubringen, war eine Bombardierung des US-amerikanischen Flugplatzes auf Guadalcanal geplant, um die dort stationierten Flugzeuge daran zu hindern, den Konvoi anzugreifen. Die US Navy reagierte mit einem eigenen Versorgungskonvoi und einem Kampfverband. Die US Navy setzte die Schweren Kreuzer San Francisco und Portland, die Leichten Kreuzer Helena, Atlanta und Juneau und acht Zerstörer ein. Die Kaiserlich Japanische Marine brachte die Schnellen Schlachtschiffe Hiei und Kirishima, den Leichten Kreuzer Nagara und elf Zerstörer zum Einsatz. In der verwirrenden Nachtschlacht erlitten beide Seiten schwere Verluste. Die San Francisco erhielt 45 Treffer, wodurch 77 Mann inklusive Admiral Callaghan und die meisten anderen Offiziere getötet und 107 verwundet wurden.

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Das französische Schlachtschiff Liberté war das Typschiff einer 1902-08 gebauten Klasse. Die Liberté-Klasse entsprach weitgehend der vorhergehenden République-Klasse. Allerdings erhielt sie statt der Mittelartillerie aus 16,4 cm-Geschützen eine Sekundärartillerie mit Geschützen eines zweiten relativ schweren Kalibers (19,4 cm). Mit den beiden schweren Kaliber entsprach die Liberté-Klasse anderen Klassen der letzten Generation der Vor-Dreadnought-Schiffe, z.B. der britischen Lord Nelson-Klasse und der US-amerikanischen Connecticut-Klasse.

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Der französische Panzerkreuzer Jeanne d'Arc war deutlich größer als die ersten französischen Panzerkreuzer, war auch der erste, dessen Schornsteine in zwei Gruppen aufgestellt waren und auch der erste von insgesamt vieren, der sechs Schornsteine hatte.

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Das französische Schlachtschiff Bretagne war das Typschiff ihrer 1912-16 gebauten Klasse. Die Bretagne-Klasse folgte auf die Courbet-Klasse und hatte ähnliche Abmessungen. Größere Schiffe waren wegen der vorhandenen Dockanlagen nicht möglich. Allerdings gelang es den Konstrukteuren die Bewaffnung zu verstärken: die Bretagne-Klasse erhielte zehn 34 cm-Geschütze statt zwölf 30,5 cm-Geschütze der Vorgänger.

 

31.05.1916 - 100 Jahre Skagerrakschlacht/Battle of Jutland

 

19:45 am 31. Mai 2016: schloss die deutsche Schlachtflotte die erste Gefechtskehrtwende ab, um sich aus der Umklammerung durch die britische Flotte zu befreien (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das Schlachtschiff SMS König war an der Spitze der deutschen Schlachtflotte gestanden und stand so unter Beschuss von zahlreichen britischen Schlachtschiffen, da es der britischen Flotte gelungen war, dass T zu kreuzen (siehe Karten hier und hier). Die König erhielt in dieser Phase acht Treffer. In dieser Situation befahl Scheer auf der SMS Friedrich der Große den Rückzug, wobei jedes deutsches Schlachtschiff gleichzeitig wendete, so dass die Flotte schnell wieder außerhalb der Reichweite der britischen Geschütze war (siehe Karten hier, hier und hier).

 

31.05.1916 - 100 Jahre Skagerrakschlacht/Battle of Jutland

 

17:48 am 31. Mai 1916: vor 100 Jahre gab der Oberbefehlshaber der deutschen Hochseeflotte, Reinhard Scheer, von seinem Flaggschiff, dem Schlachtschiff Friedrich der Große, aus den Befehl das Feuer zu eröffnen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Hipper hatte die britischen Schlachtkreuzer und die sie begleitenden Schlachtschiffe der Queen Elizabeth-Klasse erfolgreich zum Kern der Hochseeflotte geführt. Allerdings gelang es dem 2nd Light Cruiser Squadron frühzeitig Scheers Schiffe zu sichten (siehe Karte), während Scheer andererseits seine Schiffe nicht optimal positionierte, so dass nur ein Teil der deutschen Schlachtschiffe das Feuer auf die britischen Schiffe eröffnen konnte. Diese wendeten nach Norden und Beatty versuchte nun seinerseits Scheers Schiffe zur britischen Schlachtflotte zu locken (siehe Karte hier und hier).