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Deutsches Küstenpanzerschiff SMS Beowulf (1/250, HMV) von Klaus Lingenauber
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Mit 14 Jahren begann ich mich für die Kaiserliche Marine zu interessieren. Ich wollte gerne mal ein Modell eines der alten Panzerschiffe nach Plan bauen. Es war 1985 und mangels greifbarer Planunterlagen versuchte ich mein Glück durch einen Brief ans Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven. Das war damals noch eine Institution und jeder der seltenen Besuche dort war für mich als Binnenländer ein Erlebnis mit langem Nachhall. Spekuliert hatte ich in meinem Brief auf Pläne zu einem Linienschiff der König-Klasse. Als Antwort bekam ich das Angebot, eine Planmappe vom Küstenpanzerschiff Beowulf kaufen zu können. Von dem Schiff hatte ich noch nie etwas gehört. Ein Vorschaubild in einem Bauplankatalog überzeugte mich total: das ist ein kleines Schiff, welches alle Stilelemente der damaligen Panzerschiffe in harmonischen Proportionen zeigt. Das musste ich haben! Zum Taschengeldtarif konnte ich die Mappe mit den ausführlichen Zeichnungen im Maßstab 1/100 von Dipl.-Ing. Wolfgang Bohlayer in Bremerhaven bestellen. Seitdem lässt mich das mit Spitznamen „Meerschweinchen“ genannte Schiff nicht mehr los.
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Jagdflugzeug McDonnell F2H-2 Banshee (1/72, Airfix) von Manfred Rausch
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Das Original
Die McDonnell F2H‑2 Banshee war ein trägergestütztes Jagdflugzeug der US Navy aus der frühen Nachkriegszeit. Sie entstand als Weiterentwicklung des ersten serienmäßigen strahlgetriebenen Marinefliegers von McDonnell, der McDonnell FH‑1 Phantom, und sollte eine höhere Reichweite, stärkere Bewaffnung und bessere Leistungen in großen Höhen bieten. Die Banshee war vor allem als Abfang- und Begleitjäger für Trägerverbände vorgesehen und konnte auch Jagdbomber- und Aufklärungsaufgaben übernehmen. Die Version F2H-2 war eine verbesserte Ausführung mit leistungsstärkeren Triebwerken, erhöhter Treibstoffkapazität sowie Möglichkeiten zum Mitführen externer Lasten. Insgesamt wurden 364 Flugzeuge der Variante F2H-2 gebaut; die Produktion lief von 1949 bis Mai 1952.
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Schlachtschiff USS Iowa (1/700, Trumpeter) von Michael Delf
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Das Original
Das Schlachtschiff USS Iowa (BB-61) war das Typschiff der Iowa-Klasse, einer Klasse schneller Schlachtschiffe, die für die US Navy im Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden. Ziel der Konstruktion war es, eine hohe Geschwindigkeit mit schwerer Bewaffnung und starker Panzerung zu verbinden, um sowohl mit Flugzeugträgerverbänden operieren als auch gegnerische Großkampfschiffe bekämpfen zu können. Insgesamt wurden vier Schiffe der Klasse 1940-44 gebaut: Iowa, New Jersey, Missouri und Wisconsin. Zwei weitere Einheiten (Illinois und Kentucky) wurden begonnen, jedoch nie vollendet.
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Deutsches U-Boot U 18 der Klasse 206A (1/144, Revell) von Eberhard Sinnwell
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Das Original
Das U-Boot U 18 (S 197) gehörte zur Klasse 206. Diese war auch als U 13-Klasse bekannt. Von dieser wurden 18 U-Boote von 1969 bis 1975 für Bundesmarine gebaut. Die Klasse war eine Weiterentwicklung der Klasse 205. Die Entwicklung begann 1962 mit dem Ziel, leistungsfähigere U-Boote für den Küstenbereich zu schaffen, die insbesondere durch eine vergrößerte Batteriekapazität, verbesserte Feuerleitanlagen und die Fähigkeit zur Mitnahme von Seeminen gekennzeichnet waren. Die Boote wurden aus nichtmagnetisierbarem Stahl gefertigt, um sie vor magnetischen Minen und der Detektion durch Magnetometer (MAD) zu schützen. Die Klasse 206 behielt die bewährten Baumerkmale der Klasse 205 bei, darunter die Einhüllenbauweise und die Anordnung der Bewaffnung, führte jedoch einen charakteristischen Sonardom auf dem Bug ein, der die Sensorik verbesserte.
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