Die Queens

 

Queen Mary 2 – das Original

Sie ist ein Passagierschiff der Superlative. Mit 150.000 BRT gehört die Queen Mary 2 der Cunard Line zu den größten und prachtvollsten Passagierschiffen, die je gebaut wurden.

Capricorne Deckelbild

Modell: Capricorne
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/150
Material: Kunststoff
Art.Nr.: 80831
Preis: 34,99 €

Das Original

Ob es die im Modell dargestellte Capricorne in dieser Form wirklich gab, konnte ich nicht feststellen, bezweifle es aber. Dennoch, als Beispielschiff eines solchen typischen brigggetakelten Sklavenschiffes leistet es gute Dienste. Die Sklavenhändler des 18.Jahrhunderts benötigten schnelle, kleine und wendige Schiffe, um den Sklavenhandel von der westafrikanischen Küste zu den amerikanischen Kolonien weiter durchführen zu können. Sie bekamen mächtige Gegner, denen sie entkommen mussten. Großbritannien hatte seit 1807 und Frankreich seit 1848 die Sklaverei verboten und versuchten seitdem mit ihrer jeweiligen Marinen den Sklavenhandel quer über den Atlantik zu unterbinden.

Volontaire Deckelbild

Modell: Volontaire
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/200
Material: Kunststoff
Art.Nr.: 80604
Preis: 29 €

Das Original

Diese traditionellen Trawler der Anciens Chantiers Dubigeon (ACD) aus Nantes waren für die frühen 1950er Jahre sehr moderne Fischkutter. Die in Saint-Malo beheimatete Le Volontaire (SM767) wurde von der Associaton des Chalutiers Malouins ausgerüstet. Der Dieselmotor hatte eine Leistung von 1100 PS und verlieh dem 68,5 m langen Boot eine Geschwindigkeit von bis zu 12 Knoten. Nach Kabeljau gefischt wurde mit zwei Auslegern, die steuerbords ausgebracht wurden. Anfang der 1970er aufgelegt, wurde die Le Volontaire im März 1973 in Bilbao abgewrackt.

Grande Hermine Deckelbild

Modell: Grande Hermine
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/150
Material: Kunststoff
Art.Nr.: 80841
Preis: 45 €

Das Original

Die um 1500 erbaute Grande Hermine diente dem (zumindest in Frankreich) berühmten Entdecker Jaques Cartier auf drei Reisen über den Atlantik als Flaggschiff. Dabei wurde 1534 im heutigen Kanada die erste französische (Neu-Frankreich) Kolonie gegründet, die zwar nicht von Dauer blieb, aber als Besitzergreifung der Region im Namen der französischen Krone gilt und letztendlich zur späteren festen Besiedlung durch französische Kolonisten führte. Insgesamt führte Cartier drei Erkundungsfahrten in das heutige Kanada durch.

Jacht Fauvette Deckelbild

Modell: Fauvette
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/200
Material: Kunststoff
Art.Nr.: 80612
Preis: ca. 23 €

Das Original (nach Bauanleitung)

„Die Fauvette (zu Deutsch: Waldsänger) ist eine um 1893 verkehrende, mit dampfbetriebene, Jacht. Sie war besonders für Kreuzfahrten bestimmt. Die Takelage wurde als ergänzendes Antriebsmittel installiert. Sehr wichtig sind die Einrichtungen für Passagiere, was unter anderem durch die Treppe zwischen den beiden Decks zum Ausdruck kommt.“

Bark Heller Deckelbild

Modell: Pamir
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/150
Material: Polystyrol (Spritzguss, 732 Teile)
Art.Nr.: 80887
Preis: 80 - 100 €

Das Original

Als Baunummer 180 lief die Bark 1905 bei Blohm und Voss vom Stapel. Das Dreiinselschiff mit einem vernieteten Stahlrumpf war zu 3020 tons vermessen und führte bis zu 4000 qm Segelfläche. Knapp drei Monate nach dem Stapellauf erfolgte die Indienststellung beim Auftraggeber, der Reederei F. Laisz. Bereits ihre ersten Fahrten zeigten, das die Pamir getaufte Bark ein schnelles Schiff war. Bis 1906 absolvierte sie zwei Fahrten zwischen Lizard Point und Valparaiso in 70 bzw. 64 Tagen. Ladegut auf diesen Reisen war in der Hauptsache Chilesalpeter, wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Dünger und Munition.

E50 Deckelbild

Modell: Escorteurs rapide E50
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/400
Material: Spritzguss, Abziehbilder, Metallkette
Art.Nr.: 81093
Preis: 37,99 € (UVP)

Roc Amadour Deckelbild

Modell: Chalutier Roc Amadour
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/200
Material: Polystyrol (Spritzguss), Ankerkette, Abziehbilder
Art.Nr.: 80608
Preis: 24 €

Das Original

Die Roc Amadour wurde 1973 bei „Ateliers et Chandtiers de la Marine“ in Dieppe gebaut.
Sie ist ein Hochseefischtrawler. Durch seine Möglichkeit den Fang über das Heck an Bord zu bringen spricht man auch von einem Heckfänger. Diese Schiffe wurden Ende der 1960er und Anfang der 1970er in größeren Stückzahlen gebaut und waren moderne Fangschiffe, die auch in der Tiefsee fangen konnten. Auch die Roc Amadour konnte mit speziellen Fanggeräten in der Tiefsee unterhalb von 1.000 Metern Fischfang betreiben. Die Ladekapazität lag bei 510 Tonnen Fisch, der dann an Bord schon verarbeitet wurde und mit Eis gekühlt in den Hafen gebracht wurde.

Flying Cloud Deckelbild

Modell: Flying Cloud
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/200 (Herstellerangabe, richtiger ist 1/250)
Material: Polystyrol (Spritzguss)
Art.Nr.: 80830
Preis: 28-32 €

Das Original

Gebaut im Jahr 1851 als Auftrag der Train Co. sollte die Flying Cloud deutlich größer werden als bis dahin bekannte Schiffe. Der junge, aufstrebende Schiffbauer Donald McKay erhielt den Auftrag. Bereits während ihres Baues war die Flying Cloud das Gesprächsthema in der Fachwelt. Noch auf der Helling wechselte der Klipper seinen Besitzer: Die Enoch Train Company befand sich in einem finanziellen Engpass, die Grinnell, Minton Co. Bot 90.000 $ und Train akzeptierte. So ging der Deal über den Tisch. Der ursprüngliche Auftraggeber sollte sich später sehr darüber ärgern, denn der Klipper erbrachte hervorragende Leistungen.

Cap Horn Deckelbild

Modell: Cap Horn (fiktiver Schiffsname!)
Hersteller: Heller
Maßstab: 1/150
Material: Polystyrol (Spritzguss, Vacu), Takelgarn, Ankerketten, Abziehbilder
Art.Nr.: 80890
Preis: um 55 €

Das Original

Das Deckelbild zeigt ein digital bearbeitetes Bild einer Fünfmastbark vor den Felsen von Kap Hoorn. Es gibt oder gab kein vergleichbares Schiff mit diesem Namen. Deshalb wird dieser Absatz relativ kurz ausfallen. Tatsächlich ist die Vorlage für dieses Modell der Fünfmast-Vollschiffs Preussen. Das vorliegende Modell hat den achteren Mast aber schratgetakelt und keine Rahen, ist somit kein Vollschiff sondern eine Bark.