San Marco

Das Original

Die San Marco wurde ursprünglich als Leichter Kreuzer Giulio Germanico der Capitani Romani-Klasse begonnen. Diese Klasse stellte die italienische Antwort auf die französischen Großzerstörer der Le Fantasque- und Mogador-Klasse dar. Der Entwurf soll auf den Leichten Kreuzer der Alberico da Barbiano-Klasse beruhen, fiel aber deutlich kleiner aus. Auf Panzerung wurde praktisch komplett verzichtet, ebenso auf ein Bordflugzeug.

Das Original

Die Admiral Hipper war das Typschiff einer Klasse von konventionellen Schweren Kreuzern des Washington-Typs - im Gegensatz zu der vorausgehenden Schweren Kreuzern („Panzerschiffe“) der Deutschland-Klasse, die alles andere als konventionell ausgelegt waren.

Eisbrecher Jermak

Das Original

Der russische Eisbrecher Jermak war der erste Großeisbrecher der Welt. Er wurde nach den Plänen des russischen Admiral Stepan Makarow gebaut, der neben Modellversuchen auch den Schlepper Ioann Kronschtadskij benutzte, um Erfahrungen mit der Fahrt im Eis zu sammeln. Das Schiff sollte der Erforschung und Erschließung Sibiriens und der Arktis dienen. Viele der Merkmale der Jermak, u.a. die Rumpfform und die Rumpfbauweise, bewährten sich und wurden noch Jahrzehnte später verwendet. Der ursprünglich vorhandene Bugpropeller bewährte sich in der Arktis aber nicht und wurde samt der Maschine entfernt. Auch der Bug musste nach ersten Erfahrungen in der Arktis verstärkt werden.

Ioann Kronschtadskij

Auf der Frage, woher man an bestem Beiboote herkommt, wurde mir vor kurzen von Jim Baumann das British Harbor Set von Kombrig im Maßstab 1/700 empfohlen. Also habe ich mir dieses mal angeschaut und festgestellt, dass es 52 Beiboote enthält (13 verschiedene Typen), die für britische Schiffe der Zeit zwischen 1890 bis 1918 gedacht sind. Das Set lohnt sich also, nur über den Namen des Sets habe ich mich etwas gewundert. Der Untertitel – British Tug-boat, Launch and Boats set. 1890-1918 – passt da schon besser. Schließlich sind die Beiboote auch als Vollrumpfmodelle dargstellt und sind so als Beiboote auf Schiffsmodellen besser geeignet als für Hafendioramen. Aber was ist mit dem britischen Schlepper, der ebenfalls enthalten ist? Überrascht las ich in der Anleitung, dass dieser Schlepper sehr viel besser zu meiner Sammlung von Polarforschungsschiffen passt, als auf ein britisches Hafendiorama! Es geht um den russischen Schlepper Ioann Kronschtadskij (Ioann Kronshtadsky).

USS Wichita

Das Original

Wichita war der 18. und letzte Schwere Kreuzer der U.S. Marine, der im Rahmen der Washingtoner und Londoner Flottenverträge erlaubt war und gebaut wurde. Ursprünglich sollte Wichita das achte Schiff der New Orleans-Klasse werden, wurde aber dann als Schwere Kreuzer-Veriante der Brooklyn-Klasse gebaut.

Isuzu

Das Original

Isuzu war einer der zwischen 1920 und 1925 gebauten japanischen Leichten Kreuzer der Nagara-Klasse. Die Nagara-Klasse war eine verbesserte Version der 1918-21 gebauten Kuma-Klasse. Zusammen mit der nachfolgenden, zwischen 1922 und 1925 Sendai-Klasse wurden die drei Klassen als 5500-Tonnen-Kreuzer bezeichnet.

Kitakami

Das Original

Die Kitakami war einer der fünf Leichten Kreuzer der Kuma-Klasse, einer der drei Unterklassen der 5500-Tonnen-Kreuzer. Diese Kreuzer hatten ihren Ursprung in einem japanischen Flottenprogramm von 1917, in dem sechs 3500 Tonnen-Kreuzer (verbesserte Tenryu-Klasse) als Flaggschiff für Zerstörer-Flottillen und drei 7200 Tonnen-Schiffe als Spähkreuzer vorgesehen waren.

Burton Island

Beim Umbau des Eastwind-Bausatzes von Loose Cannon zur Burton Island im Zustand von 1976 geht es weiter (siehe Teil 1) mit den Veränderungen an der Brücke. Hier wurde der Aufbau unterhalb des Brückendecks seitlich vergrößert.

Burton Island

Das Original

Der Eisbrecher Burton Island war eines der acht Schiffe der Wind-Klasse. Der Entwurf der Klasse orientierte sich an der schwedischen Ymer (1) von 1933 und die Schiffe waren die ersten echten US-amerikanischen Eisbrecher. Der Antrieb war diesel-elektrisch, was sowohl die notwendige Flexibilität und Wirtschaftlichkeit des Antriebs ermöglichte, als auch gegen die Erschütterungen beim Eisbrechen unempfindlicher sein sollte. Der Rumpf war typisch für damalige Eisbrecher: sehr breit, aber zu den Enden relativ spitz zulaufend. Die Bug- und Heckform sollte das Eisbrechen in beide Fahrrichtungen ermöglichen. Der Rumpf wurde sowohl in Bezug auf die inneren Spanten als auch die Außenhaut sehr stabil gebaut. Am Bug war eine zusätzliche Schraube angebracht, die helfen sollte, das Eis zu zerschlagen – was sich aber nicht bewährte.