14.12.1911 - 100 Jahre Entdeckung des Südpols

 

Polarforschungsschiff Fuji

Zum Zeitpunkt des ersten Erreichen des des Südpols durch Amundsen 1911 waren speziell für die Polarforschung gebaute Schiffe wie die Fram die Ausnahme. Heute sind sie die Regel. Die Fuji war das erste japanische Polarforschungsschiff, das als solches konzipiert war.

Das Original

Das japanische Polarforschungsschiff Fuji wurde als Ersatz für die Soya, ein ehemaliger Frachter, der zum Forschungsschiff umgebaut wurde, gebaut. Die Fuji wurde von Anfang an als eisbrechendes Forschungsschiff geplant. Ein Vorbild war der amerikanische Eisbrecher Glacier, allerdings hatte Fuji nie eine Bewaffnung, dafür aber vier große Kräne für die Versorgungs- und Forschungsaufgaben, einen großen Hubschrauberhangar und ein großes Flugdeck.

 

14.12.1911 - 100 Jahre Entdeckung des Südpols

 

Fram

Heute vor 100 Jahren erreichten Amundsen, Bjaaland, Hanssen, Hassel und Wisting als erste den Südpol per Ski und Hundeschlitten. Um in die Antarktis zu gelangen, benutze die Expedition das schon damals berühmte norwegische Polarforschungsschiff Fram, was zuvor schon Nansen und Sverdrup für ihre Expeditionen genutzt hatten und was heute noch in Oslo zu besichtigen ist (siehe auch 14.12.1911 - 100 Jahre Entdeckung des Südpol durch Amundsen und Jahrestage auf Modellmarine).

 

07.12.1941 - 70 Jahre Angriff auf Pearl Harbor

 

Leichter Kreuzer Abukuma

Das Geleit der sechs japanischen Träger, die Pearl Harbor angriffen, bestand aus zwei Schlachtschiffen, zwei Schweren Kreuzern und einem Zerstörer-Geschwader, dessen Flaggschiff der Leichte Kreuzer Abukuma war (siehe auch 07.12.1941 - 70 Jahre Angriff auf Pearl Harbor und Jahrestage auf Modellmarine).

Carlo Mirabello

Das Original

In der italienischen Marine gab es von 1911-1938 die Kategorie esploratori, d.h. Schiffe, die der Aufklärung dienten – eine Aufgabe, die vor der Einführung des Flugzeugs meist von Kreuzern ausgeführt wurde. Die esploratori wurden in größere (esploratori oceanici), die Spähkreuzern anderer Marinen entsprachen, und kleinere Einheiten (esploratori leggeri), die oft übersetzt als Zerstörerführer bezeichnet werden, eingeteilt. Allerdings wurden die esploratori leggeri nicht als Zerstörerführer geplant, sondern waren als billigere Variante der Spähkreuzer für ähnliche Aufgaben vorgesehen. Ihre Entwicklung leitete sich von den Zerstörern her, entsprechend waren sie nicht gepanzert. Sie waren größer und stärker gebaut als zeitgenössische italienische Zerstörer und im Vergleich fiel die Bewaffnung mit Geschützen stärker und mit Torpedos schwächer aus. Die späteren französischen Großzerstörer aus der Zeit zwischen den Weltkriegen wurden nach ähnlichen Gesichtspunkten entworfen.

Sirius

Das Original

HMS Sirius war ein britischer Leichter Kreuzer der Dido-Klasse, die als Vielzweckkreuzer für die Verwendung mit der Flotte entworfen wurde. Die Klasse sollte deshalb möglichst klein sein, um große Stückzahlen bauen zu können, die notwendig waren, um die alten Kreuzer der C- und D-Klasse zu ersetzen.

HMS Coventry

Am 01.06.1941, d.h. heute vor 70 Jahren, kapitulierten die verbliebenen britischen Truppen auf Kreta. Die Royal Navy, die die Aufgabe hatte die alliierten Truppen nach Griechenland zu geleiten (Operation Lustre), musste schließlich diese erst nach Kreta und dann nach Ägypten evakuieren (Operation Demon). Dabei erlitt sie, insbesondere durch deutsche Luftangriffe, schwere Verluste. Sie verlor den Schweren Kreuzer York, die Leichten Kreuzer Gloucester und Fiji, den Flakkreuzer Calcutta, die Zerstörer Greyhound, Hereward, Imperial, Juno, Kashmir und Kelly. Dazu wurde der Flugzeugträger Formidable, die Schlachtschiffe Valiant und Warspite, die Leichten Kreuzer Ajax, Dido, Orion und Perth, die Flakkreuzer Carlisle und Coventry sowie die Zerstörer Kelvin, Napier und Nubian beschädigt. Mehr als 2000 Angehörige der Royal Navy starben.

Der hier vorgestellte Flakkreuzer Coventry war an den Operationen um Kreta beteiligt, ebenso an der Sicherung des letzten Evakuierungskovois aus Sfakia (Sphakia) und wurde wiederholt von der Luftwaffe bombardiert, konnte aber nach Alexandria entkommen. Für weitere Ideen für Projekte zu Jahrestagen siehe hier.

Eurocopter Panther, Dolphin und Harbin Z-9

Das Original

Die AS 365 Dauphin wurde ursprünglich von Aérospatiale, inzwischen ein Teil von Eurocopter, entwickelt. Es ist ein leichter, zwei-motoriger Mehrzweckhubschrauber. Im zivilen Bereich wird sie für Rettungs-, Polizei-, Transport- und Passagierhubschrauber in zahlreichen Ländern verwendet, die militärischen Varianten werden zur Schiffsbekämpfung, U-Jagd, Rettung, Training, als Transport- und Angriffshubschrauber benutzt. Die militärische Variante wird AS 565 Panther genannt, es fliegen aber auch Dauphin fürs Militär. In China wird er als Harbin Z-9 in Lizenz produziert, in Brasilien als Helibras HM-1 Pantera. Eine Weiterentwicklung ist die EC 155.

Surcouf

Das Original

Die französische Fregatte Surcouf der La Fayette-Klasse wurde entworfen, um einerseits unabhängig, z.B. zum Schutz der französischen Überseeterritorien und zur Aufklärung, andererseits aber auch als Teil von Trägerkampfgruppen operieren zu können. Sie sind dafür ausgelegt, um in Zonen „mittlerer Bedrohung“ unabhängig bestehen zu können, aber innerhalb von Verbänden auch in Zonen „hoher Bedrohung“ eingesetzt werden zu können. Der Schwerpunkt ist die Antischiffsbekämpfung, die Flugabwehr ist auf eine Nahbereichsabwehr beschränkt und auf eine U-Jagd-Ausrüstung wurde ganz verzichtet. Achtern findet sich eine Öffnung, um Beiboote für Kommandotruppen aussetzen zu können. Die Bauweise ist aber modular, so dass eine Nachrüstung möglich ist, z.B. existiert vor der Brücke Platz für Senkrechtstarter für Aster-Flugabwehrraketen.

Fregatte Yulin

Das Original

Die chinesische Fregatte Yulin ist eines der Schiffe des Typs 054A. Der Typ 054A ist eine Weiterentwicklung des Typs 054. Der Typ 054 stellt im Vergleich zur vorhergenden Typ 053-Varianten eine deutliche Verbesserung dar. Die Klasse hat Stealth-Eigenschaften und wird öfters mit der französischen La Fayette-Klasse verglichen, die vergleichbare Eigenschaften hat.

MMS57

Das Original

Als Reaktion auf die Bedrohung durch magnetische Minen ließ die britische Marine mehrere Klassen motor-getriebene Küstenminensucher mit hölzernem Rumpf bauen. Eine der Klassen war die Admiralty-105 Fuß-Klasse (105-ft Admiralty-type motor minesweepers).

276 bis 295 (die Angaben variieren) wurden gebaut, 34 gingen im Zweiten Weltkrieg verloren und der Bau von 23 wurde bei Kriegsende gestrichen. Die Minensucher wurden überwiegend auf kleinen Werften für Fischerboote und Yachten gebaut. Viele der Boote wurden auch in britischen Kolonien gebaut, wo einige in Hong Kong und Singapur unfertig zerstört wurden, um sie nicht in die Hände der Japaner fallen zu lassen. Zehn Boote gingen an die kanadische, fünf an die indische, elf an die niederländische, drei an die russische, sieben an die französische, eines an die griechische und neun an die belgische Marine.