Thomas Sperling
Das Original
Die Clan Ferguson war eines von 30 Turmdeckern (turret ship), die für die Clan-Linie gebaut wurden. Sie wurde 1898 bei Vickers, Sons & Maxim Ltd. mit der Baunummer 267 in Barrow-n-Furness gebaut. Entworfen wurden die Turmdecker von William Doxfort & Sons. Die Schiffe orientierten sich an den Whaleback-Schiffen der großen Seen in Nordamerika. Durch eine interessante Vermessung hatten die Turmdecker einen erheblichen finanziellen Vorteil, so unter andrem auch bei der Passage durch den Suez Kanal. Die Gebühren dort richteten sich nach der Breite des Oberdecks und nicht nach der Gesamtbreite des Schiffes.
Weiterlesen: Frachter Clan Ferguson (1/700, Loose Cannon) von Thomas Sperling
Das Original
Die Jeanne d'Arc lief 1899 vom Stapel. Sie war der erste große französische Panzerkreuzer, für seine Größe jedoch zu schwach armiert. Das Aussehen war neuartig. Der Rammbug war in der Wasserlinie nur leicht angedeutet, bis zum Großmast verlief ein hohes Backdeck und es gab insgesamt sechs Schornsteine. Mit der Konstruktion der Jeanne d'Arc war man nicht sehr zufrieden. Man war von einer höheren Geschwindigkeit ausgegangen. Außerdem erwies sie sich als sehr unhandlich. Vor dem ersten Weltkrieg fand sie als Kadettenschulschiff Verwendung, nahm im Krieg am Gallipoliunternehmen teil und setze nach Kriegsende ihre Tätigkeit als Schulschiff fort. 1934 wurde sie aus der Flottenliste gestrichen.
(Quelle: Kriegsschiffe der Welt 1860 bis 1905, Band 3, Bernard & Graefe Verlag)
Weiterlesen: Französischer Panzerkreuzer Jeanne d'Arc (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Die HMS Royal Sovereign wurde 1892 in Dienst gestellt. Sie war das erste Schiff von insgesamt acht Schlachtschiffen der Royal Sovereign-Klasse. Bei ihrer Indienststellung war das Schiff das größte und schnellste Schlachtschiff der englischen Flotte. Die HMS Royal Sovereign wurde hauptsächlich in der Kanalflotte und Mittelmeerflotte eingesetzt. An Kriegshandlungen hat sie nicht teilgenommen. Sie diente der Repräsentation der englischen Flotte. Mit dem Erscheinen der Dreadnought-Klasse waren die Schiffe der Royal Sovereign-Klasse alle veraltet und wurden außer Dienst gestellt. Die HMS Royal Sovereign wurde 1913 abgewrackt.
Weiterlesen: Britisches Schlachtschiff Royal Sovereign (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Die Citadel wurde 1950 auf der Schiffwerft De Waal für die Reederei R. Huizinga in Groningen gebaut. Die Baunummer war 636 und die Probefahrt fand am 4.9.1950 statt. Die Citadel war ein „raised quaterdeck“ Typ mit eigenem Ladegeschirr. Bis 1975 fuhr sie bei verschiedenen Reedereien immer unter ihrem eigenem Namen, ehe sie in Belgien aufgelegt und schließlich 1978 abgewrackt wurde.
Weiterlesen: Kümo Citadel (1/200, MBW Models) von Thomas Sperling
Meine Restekiste hatte sich doch im Lauf der Zeit sehr gefüllt, und so entstand die Idee mit diesem Material ein Schiff zu bauen. Als Fan der englischen Handelsmarine wurde ich sehr schnell in dem Buch Steam Coasters and Short Sea Traderes von C.V. Waine fündig.
Weiterlesen: Englischer Coaster Kilpatrick in 1/200 von Thomas Sperling
Das Original
Die Zwarte Zee III wurde 1933 bei L. Smith & Son in Kinderdijk gebaut. Die offizielle Probefahrt fand am 3. Okt. 1933 mit Prinzessin Juliana an Bord statt. Das Schiff war zu dieser Zeit das stärkste Schiff und Flaggschiff der Reederei Smith & Co. Es war als erster Schlepper der Reederei mit einem Dieselmotor ausgerüstet und erreichte eine Geschwindigkeit von 17,5 Knoten. Damit konnte es schnell zu seinen Einsatzorten gelangen.
Weiterlesen: Hochseeschlepper Zwarte Zee III in 1/200 von Thomas Sperling
Die Originale
Die Vladimir Monomach und die Rurik waren zwei Panzerkreuzer der russischen Marine.
Die Vladimir Monomach wurde 1881 auf Kiel gelegt und 1883 fertig gestellt. Sie war 90,3 m lang und 15,8 mm breit und hatte 520 Mann Besatzung. Ihre maximale Geschwindigkeit betrug 15 kn. Gebaut wurde die Vladimir Monomach noch mit einer Vollschifftaklung. Diese wurde aber 1897/98 bei einer Modernisierung entfernt und durch leichtere Pfahlmasten ersetzt. Später wurde auch noch der mittlere Mast bis auf eine Plattform gekürzt. Am 28.5.1905 wurde sie durch ihre eigene Besatzung versenkt, nachdem sie torpediert und nicht mehr weiter schwimmfähig gehalten werden konnte.
Weiterlesen: Panzerkreuzer Rurik und Vladimir Monomach in 1/700 von Thomas Sperling
Die Zivilschifffahrt führt ja leider immer noch ein Stiefkinddasein bei den Herstellern von Modellschiffsbausätzen. Als ich die folgenden beiden Bausätze von Niko sah, musste ich sofort an zivile Frachter denken. Der Minenleger hat doch genau die Proportionen eines kleinen Frachters, und das Kanonenboot erinnerte mich sehr an die alten Küstenfrachter Englands.
Weiterlesen: Umbau japanischer Marineschiffe zu Zivilschiffen, 1/700 von Thomas Sperling
Das Original
Die Huascar war ein Turmschiff mit einem eisernen Rumpf, zwei Masten und einem mittschiffs stehenden Einzelturm. Die Bewaffnung bestand aus zwei 25,4 cm Armstrong Kanonen, zwei 12 cm Armstrong Kanonen und einer 12 Pfünder Kanone. Zwischen den beiden Decks waren klappbare Brustwehren, die während eines Gefechts umgelegt wurden.
Weiterlesen: Turmschiff Huascar (Kombrig 1/700) von Thomas Sperling
Das Original
Die Lumey wurde 1966 auf der Schiffwerft Gebr. Coops in Hoogezand für die Reederei G. Dost in Groningen gebaut. Die Baunummer war 238 und ihre Probefahrt fand am 11.7.1966 statt. Sie war ein typischer Glattdecker speziell für die Holzfahrt gebaut. Sie hatte ein eigenes Ladegeschirr. 1975 fuhr sie als Esperance, 1977 als Espero, 1981 als Vios, 1984 als Nescio, 1988 als Alcion. Sie war bis auf 1977 bis 1983 immer in den Niederlanden registriert. 1984 wurden die Ladebäume entfernt und es blieben nur die Masten stehen. 1990 wurde sie im Foxholster Hafen aufgelegt und rostete dort vor sich hin, bis sie 1994 verkauft und 1995 zum Party Schiff Thalassa Royal umgebaut wurde.
Weiterlesen: Küstenmotorschiff MS Lumey in 1/200 von Thomas Sperling