Thomas Sperling
Das Original
Der russische Minenleger Amur I (Амур) und sein Schwesterschiff die Yenisei I (Енисея) waren Zweischornsteinschiffe mit einem Rammbug und einem stark eingezogenen Heck. Über das Heck wurden durch zwei Türen die Minen abgeworfen. In ihrer äußeren Erscheinung glichen sie den kleinen Kreuzern der russischen Marine der damaligen Zeit. Beide Schiffe wurden 1902 der pazifischen Flotte übergeben. Die Yenisei ging am 11.2.1904 auf ihrer eigenen Mine verloren. Die Amur führte am 14. Mai 1904 eine der erfolgreichsten Minenoperationen im russisch-japanischen Krieg durch. Auf einem von ihr verlegten Minenfeld mit 50 Minen sanken die japanischen Schlachtschiffe Hatsuse und Yashima. Die Amur wurde während eines Dockaufenthaltes Ende 1904 durch Haubitzenfeuer so stark beschädigt, dass sie abgebrochen wurde. Weiteres über die Geschichte der Schiffe wurde in der Bausatzvorstellung im Dezember 2014 auf Modellmarine berichtet.
Weiterlesen: Russischer Minenleger Amur (1/350, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Der deutsche Schlachtkreuzer (Große Kreuzer) SMS Von der Tann lief am 20.03.1909 vom Stapel. Mit seinen vier Parsons Turbinen, die eine Maschinenleistung von 79000 PS erbrachten, erreichte der Schlachtkreuzer eine Höchstgeschwindigkeit von 27 kn.
Weiterlesen: Deutscher Schlachtkreuzer SMS Von der Tann (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Der japanische Panzerkreuzer Kasuga (春日) wurde 1902 bei der Ansaldowerft in Genua als Schiff der Giuseppe Garibaldi-Klasse auf Kiel gelegt. Sie sollte ursprünglich an Argentinien verkauft werden. Da Argentinien aber nach der Beendigung des Konfliktes mit Chile kein Interesse mehr an dem Schiff hatte, wurde das Schiff weiter an Japan verkauft. Die Kasuga war ein ausgesprochen kampfstarkes Schiff.
Weiterlesen: Japanischer Panzerkreuzer Kasuga (1/350, X-Box) von Thomas Sperling
Das Original
Als Ersatz für die Zerstörer der Tátra-Klasse wurden die Torpedofahrzeuge der Ersatz-Triglav Klasse auf Kiel gelegt: SMS Triglav II, SMS Lika II, SMS Dukla und SMS Uszok. Die vier Schiffe liefen 1917 vom Stapel. Bei der k.u.k. Kriegsmarine wurden sie als Torpedofahrzeuge eingestuft, aber sie waren zu ihrer Zeit moderne Zerstörer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Triglav II, Lika II und Uszok Italien zugesprochen. Sie dienten in der italienische Marine als Grado, Cortelazzo und Monfalcone bis 1939. Die Dukla diente bis zu ihrem Ausscheiden 1935 als Matelot Leblanc in der französischen Marine.
Weiterlesen: Österreichisch-ungarischer Zerstörer Triglav II (1/350, WMM) von Thomas Sperling
Ende 2013 sollte die HMS Victoria im Maßstab 1/350 von Kombrig veröffentlicht werden. Aber es wurde dann doch Herbst 2014 bis ich den Bausatz kaufen konnte. In meinem Bücherschrank hatte ich schon seit längerem das Buch von Brian King "Modelling Late Victorian Battleships", in dem unter anderem auch der Bau eines Modells der HMS Victoria mit vielen Bildern beschrieben wird. Die Schiffe aus dieser Zeit gehören für mich zu den schönsten und interessantesten Schiffen. So habe ich dann auch alle anderen Projekte erst einmal auf die Seite gelegt und mit dem Bau der HMS Victoria begonnen.
Weiterlesen: Britisches Schlachtschiff Victoria (1/350, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Schiffsverlängerungen sind für Reeder oft eine preiswerte Alternative zu einem Neubau. Dass sich auch ein Modellschiff verlängern lässt, möchte ich hier aufzeigen.
Die Binnenschiffsklasse der Kempenaar ist typisch für die Kanäle im Grenzgebiet der Niederlande und Belgien und war ursprünglich auf die Dimensionen des Kempener Kanals abgestimmt. Die Schiffe hatten eine Länge von 50 m und eine Breite von 6,60 m bei einem Ladevermögen von 400 bis 600 Tonnen und waren als Schleppkahn konzipiert. Im Lauf der Zeit erhielten viele einen eigenen Antrieb und der ursprünglich offene Fahrstand mit dem waagerechten Steuerrad wurde durch ein geschlossenes Steuerhaus mit dem heute üblichen senkrechtem Steuerrad ersetzt. Auch Verlängerungen bis zu fünf Metern wurden im Zuge solcher Modernisierungen durchgeführt. Heute sieht man Kempenaars fast nur noch auf den kleinen Kanälen der Niederlande und Belgiens, die meisten wurden aber leider schon abgewrackt, da sie unrentabel geworden sind.
Weiterlesen: Binnenschiff Aaltje (Kempenaar) (1/87, Artitec) von Thomas Sperling
08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln
Nach der Niederlage vor Coronel am 1. November 1914 schickte die britische Admiralität einen Verband in den Süd-Atlantik um das deutsche Kreuzergeschwader zu vernichten. Am 7.12.1914 erreichten die HMS Invincible und ihr Schwesterschiff, die HMS Inflexible, Port Stanley auf den Falklandinseln. Dort trafen sie auf die Panzerkreuzer HMS Carnarvon, HMS Cornwell und HMS Kent, sowie auf die Leichten Kreuzer HMS Glasgow und HMS Bristol und den Hilfskreuzer Macedonia.
Weiterlesen: Britischer Schlachtkreuzer Inflexible (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling
01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel
Die Gneisenau gehörte zum deutschen Ostasiengeschwader unter Admiral Graf von Spee, das vor 100 Jahren auf das britische Geschwader unter Cradock in der Schlacht von Coronel traf (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Weiterlesen: Panzerkreuzer SMS Gneisenau (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling
Das Original
Die HD 80 Elizabeth ist ein kleiner holländischer Fischkutter, der 1950 auf der Schiffswerft Amels in Makkum als Bau-Nr. 131 für die Reederei Bais gebaut wurde. Bis in die späten 60er Jahre war er für die Reederei in der Fischerei tätig. In den nächsten Jahren wurde der Kutter mehrfach verkauft. Noch im Jahr 2006 fuhr das Schiff in Deutschland als Fischkutter. HD steht für den Heimathafen Den Helder.
Weiterlesen: Niederländischer Fischkutter Elizabeth (1/200, NBW Models) von Thomas Sperling
Das Original
Die Leitenant Burakow (Lieutenant Burakov, Лейтенант Бураков) wurde 1898 als Hai Hoha (海花) als eines von vier Schwesterschiffen für die kaiserliche chinesische Marine von den Schichau Werken gebaut. Die Schiffe hatten einen Rammbug, eine schildkrötenförmige Back und zwei leicht geneigte Schornsteine. Ihre Bewaffnung bestand aus 6 x 3 Pfünder-Geschützen und zwei Torpedorohren.
Weiterlesen: Russischer Zerstörer Leitenant Burakow (1/350, Kombrig) von Thomas Sperling