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Britische Fähre Ben-my-Chree (1/700, Eigenbau) von Jim Baumann
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Das Original
Die SS Ben-my-Chree (Name aus dem Manx-Gälischen, sinngemäß „Mädchen meines Herzens“) war ein britischer Raddampfer mit Eisenrumpf der Isle of Man Steam Packet Company und wurde 1875 in Dienst gestellt. Sie war das zweite Schiff der Reederei, das diesen traditionsreichen Namen trug; ein gleichnamiger Vorgänger aus dem Jahr 1845 war noch als hölzerner Raddampfer ausgeführt gewesen. Die Ben-my-Chree von 1875 entstand in einer Phase des systematischen Flottenausbaus, in der die Reederei ihre älteren Holzschiffe durch größere, leistungsfähigere Eisendampfer ersetzte. Sie ähnelte zeitgleichen Schiffen wie der King Orry (1871) und der Snaefell (1876), die ebenfalls für den kombinierten Personen-, Post- und Stückgutverkehr im Irischen Meer ausgelegt waren. Im Vergleich zu ihren unmittelbaren Vorgängern bot sie verbesserte Maschinenleistung und höhere Reisegeschwindigkeit, blieb jedoch noch der klassischen Bauart mit seitlichen Schaufelrädern verpflichtet, während später Schraubendampfer aufkamen.
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Ukrainische Drohne Bayraktar TB2 (1/35, Clear Prop) von Eberhard Sinnwell
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Das Original
Die Bayraktar TB2 ist eine taktische unbemannte Aufklärungs- und Kampfdrohne (MALE/UCAV), die vom türkischen Rüstungsunternehmen Baykar entwickelt und seit 2014 produziert wird. Sie wurde als modulare Plattform für Überwachungs-, Aufklärungs- und Präzisionsangriffsmissionen konzipiert, bestehend aus der Drohne selbst, einer Bodensteuerstation, Datenverbindungseinrichtungen und Unterstützungsmodulen. Die Serienentwicklung begann 2012, der Erstflug erfolgte 2014, und ab 2015 wurde die TB2 schrittweise bei den türkischen Streitkräften eingeführt. Bis Juli 2023 wurden mehr als 600 Exemplare gebaut, die in staatlichen Streitkräften und Sicherheitsdiensten verschiedener Länder im Einsatz sind. Bei der türkischen Marine dienen 10 TB2-Einheiten, u. a. zur Überwachung der ausschließlichen Wirtschaftszone, zur Zielaufklärung und zur Unterstützung von Seestreitkräften eingesetzt werden. Auch die ukrainische Marine setzt TB2-Drohnen ein.
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Niederländisches Schulschiff Rigel (1/200, Naval Models) von Thomas Sperling
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Das Original
Die MS Rigel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach ihrer Kiellegung in den Niederlanden als Grönlandtrawler wurde sie 1942 von den deutschen Besatzungstruppen requiriert und als Flugabwehrschiff eingesetzt. Nach dem Krieg wurde sie zusammen mit ihren beiden Schwesterschiffen Deneb und Algol zu Lotsenschiffen umgebaut, um die im Krieg verlorenen Schiffe zu ersetzen. Nach dem Umbau auf der L. Smit-Werft in Kinderdijk wurde die Rigel am 14. Oktober 1948 in Dienst gestellt. Als Lotsenschiff war die Rigel stets in der Region Rijnmond stationiert, mit Maassluis und Hoek van Holland als ihren Stützpunkten.
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The Final Mooring (1/144, Neomega) von Chloé Plattner
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Ein Drama oder Lustspiel, ganz wie es Euch gefällt!
In 5 Akten und 2 Aufzügen
Jetzt, beim Schreiben dieses Artikels, quält mich, wie so oft die Erkenntnis, dass ich viel zu wenige Fotos gemacht habe. Fotos von Baustufen, die so manches, was nun mühsam in Texte verpackt werden muss, selbstredend verdeutlichen würden. Leider bin ich halt eine begeisterte Modellbauerin aber eine lausige Journalistin. Wenn mich die Begeisterung erfasst und es bei der Arbeit so richtig läuft, denke ich an alles andere als die fotografische Dokumentation. Da bin ich zeitweise so im „Flow“, dass alles was rund um mich herum geschieht sich der Wahrnehmung entzieht. Diese Welt der Miniaturen hat schon etwas magisches und sie zieht mich immer wieder völlig in ihren Bann. Es ist treibt mich an den Rand der Verzweiflung, wenn etwas nicht und nicht gelingen mag und sich all meine Energie an irgend einem widerspenstigen Detail verschleißt. Manchmal ist da ein tagelanges, ja sogar wochenlanges Grübeln um die Lösung eines Problems zu finden. Doch wenn es dann aus unerfindlich Gründen, allen Widerständen zum Trotz gelingt, kehrt eine tiefe Freude und Zufriedenheit ein. Gerade jetzt, in diesen Zeiten wo die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, bin ich dankbar für meinen Fluchtort. Oft, vielleicht zu oft, ziehe mich zurück und flüchte in meine Fantasie, die sich unter der Lupenlampe zu einer kleinen Realität entwickelt. Diese Miniatur dieses kleinen Fischkutters war eine ziemliche Herausforderung und große Freude in einem. Zahlreiche neue Techniken wurden erprobt, die manchmal zu guten Ergebnissen führten, mich manchmal, reumütig zu altbewährten Techniken zurückkehren ließen.
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