09.02.1904 - 115 Jahre Angriff auf Port Arthur

 

Shirakumo Deckelbild

Heute vor 115 Jahren, in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 1904, griffen japanische Zerstörer die russische Flotte an, die auf der Reede von Port Arthur vor Anker lag (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Angriff erfolgte mit zehn Zerstörern der 1., 2. und 3. Division. Kurz nach Mitternacht erzielten diese drei Torpedotreffer, je einen auf den Schlachtschiffen Retwisan und Zessarewitsch sowie einen auf dem Geschützten Kreuzer Pallada. Die Zessarewitsch wurde vom japanischen Zerstörer Shiraokuma getroffen.

Torpedoboot Nr. 39 Deckelbild

Modell: IJN No. 39 (Viper Type) 1901
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin
Art.Nr.: 70185
Preis: 13,4 € (bei NNT Modell + Buch)

Das Original

Informationen zu den frühen japanischen Schiffen zu finden ist schwer, noch schwerer zu den kleinen Einheiten wie dieses Torpedoboot. Die Nr. 39-Klasse der Torpedoboote entsprach dem Entwurf der Viper-Klasse der Österreichisch-Ungarischen Marine und wurde von der Werft Yarrow in Großbritannien entworfen und gebaut. Sie umfasste zehn Boote mit den Namen Nr. 39 bis 42 und 62 bis 66.

HMS Hasty Deckelbild

Modell: Hasty, Destroyer, 1896
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin
Art.Nr.: 70512
Preis: 13,4 € (bei NNT Modell + Buch)

HMS Hornet Deckelbild

Modell: Hornet (Havock-class) Destroyer, 1894
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin
Art.Nr.: 70513
Preis: 13,40 € bei NNT

SMS Saida Deckelbild

Modell: SMS Saida Austro-Hungarian Navy Light Cruiser, 1914
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resinteile, Fotoätzteile, Abziehbilder
Art.Nr.: 70485
Preis: 33 Britische Pfund bei Starling Models UK

Das Original

Der sogenannte Rapid-Kreuzer SMS Saida (nach einem Gefecht bei Saida benannt, das während der Orientkrise von 1840 stattgefunden hatte) und seine Schwesterschiffe SMS Novarra und SMS Helgoland, waren Weiterentwicklungen des Kreuzers SMS Admiral Spaun, die im März 1911 im Rahmen des Flottenausbaus der K.u.k. Marine in Auftrag gegeben wurden.

Zerstörer HMS Spitfire Deckelbild

Modell: Spitfire (Swordfish-class) Destroyer, 1895
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin
Art.Nr.: 70510
Preis: 13,40 € (NNT Modell + Buch)

Das Original

Die HMS Spitfire war ein britischer Torpedobootzerstörer der aus zwei Einheiten bestehenden Swordfish-Klasse (HMS Swordfish und HMS Spitfire). Die Swordfish-Klasse war eine Unterklasse der sogenannten 27-Knotter, einer Gruppe von 36 Zerstörern, die zwischen 1893 und 1896 auf insgesamt 14 Werften gebaut wurden.

S 90 Deckelbild

Modell: German S 90 torpedo boat, 1899
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile, Abziehbilder
Art.Nr.: 70515
Preis: 22,60 € (NNT Modell + Buch)

Das Original

In Deutschland begann die Entwicklung und der Bau von Torpedobooten mit den 1871 gebauten Spierentorpedobooten. In der Folgezeit wurden verschiedene Typen von Torpedobooten entwickelt, die bei relativ geringen Herstellungskosten auch gegen Großkampfschiffe erfolgreich waren. Auf Seiten des potentiellen Gegners Großbritannien entwickelte man als Antwort auf diese leichten und beweglichen Einheiten sogenannte Torpedobootszerstörer. Diese waren bei ähnlicher Wendigkeit und Geschwindigkeit dazu bestimmt, Torpedoboote abzudrängen und wenn möglich zu versenken.

Oslyabya Deckelbild

Modell: Oslyabya Battleship, Russia, 1901
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile
Art.Nr.: 70125
Preis: 52,6 € (bei NNT)

Das Original

Das russische Schlachtschiff Osljabja (Ослябя, Oslyabya) war eines von drei Schiffen der 1895-1902 gebauten Pereswet-Klasse. Diese Klasse wurde in Reaktion auf die britische Centurion-Klasse entworfen. Der Hintergrund war, dass die russische Marine im Pazifik eine Reihe von Panzerkreuzer stationiert hatte, um Handelskrieg zu führen. Die britische Royal Navy reagierte darauf mit den beiden Schlachtschiffen 2. Klasse der Centurion-Klasse (plus der ähnlichen Renown), d.h. Schlachtschiffen, die schneller als die normalen Schiffe des Typs waren, da ihre Panzerung dünner ausfiel und sie nur 25,4 cm-Geschütze statt 30,5 cm-Geschütze als Hauptartillerie besaßen. Um die eigenen Panzerkreuzer beim Handelskrieg zu unterstützen, baute die russische Marine die Pereswet-Klasse.

Panzerkreuzer Jeanne d'Arc Deckelbild

Modell: French Jeanne d'Arc cruiser, 1902
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile
Art.Nr.: 70423
Preis: 53,6 € (bei NNT Modell + Buch)

Das Original

Der französische Panzerkreuzer Jeanne d'Arc war von Émile Bertin für den Kolonialdienst und den Krieg gegen Handelsschiffe entworfen worden und sollte im Vergleich zu ersten Generation von Panzerkreuzern nach der Dupuy de Lôme eine deutliche Verbesserung darstellen. Es war ein typisches Schiff der Jeune École, die auf Kreuzer auf den Handelskrieg als primäres offensives Mittel einer Marine setzte. Beim Rumpf wurde auf den massiven Rammbug und den stark eingezogenen Rumpf der früheren Schiffe verzichtet. Die Zahl der Kessel wurde verdoppelt, um die Geschwindigkeit zu steigern - das sichtbarste Zeichen hierfür waren die sechs Schornsteine. Diese waren in zwei Gruppen aufgestellt, da die Kesselräume vor und hinter den Maschinenräumen angeordnet waren. Die Bewaffnung fiel nicht sehr viel schwerer als die ihrer kleineren Vorgänger aus, lediglich die Anzahl der 13,9 cm-Geschütze war erhöht worden. Die Jeanne d'Arc war das erste Schiff von insgesamt 18 großen Panzerkreuzern, die den Kern der Strategie der Jeune École bildeten.

Schlachtschiff Sovetsky Soyuz: Deckelbild

Modell: Sovetsky Soyuz Battleship Pr. 23
Hersteller: Kombrig
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile, Abziehbilder, gedrehte Metallrohre, Acrylglas-Vitrine
Art.Nr.: 70356
Preis: 182,60 €

Das Original

Über die Schlachtschiffe der Sovetsky Soyus-Klasse (Советский Союз: Sovetsky Soyuz, Sovietsky Soyuz, Sovyetskiy Soyuz, Sovetskij Sojuz, Sovetskii Soiuz, Sowjetskij Sojus, je nach Translit der kyrillischen Schrift, deutsche Übersetzung: „Sowjetunion“) ist im Westen wenig bekannt. Hätten die Schiffe der Entwurfsklasse Projekt 23 fertiggestellt werden können, so wären sie im Punkto Verdrängung nur von der japanischen Yamato-Klasse übertroffen worden. Mehrere Faktoren beeinflussten die Entstehung des Projekts 23: