Das Original

Die Nowik (Новик, Novik) war ein sogenannter Geschützter Kreuzer der Kaiserlichen Russischen Marine, der auf der Schichauwerft in Danzig konstruiert und gebaut wurde. Am 29.2.1900 erfolgte die Kiellegung, der Stapellauf am 2.8.1900 und die Auslieferung an den Auftraggeber am 3.5.1901. Auf Grund ihrer Schnelligkeit – sie galt als schnellster Kreuzer ihrer Zeit – wurden von Russland zwei sehr ähnliche Schiffe, die Izumrud und die Schemtschug auf russischen Werten gebaut.

Das Original

Das französische Schlachtschiff Danton war Typschiff einer Klasse von sechs Einheiten. Sie wurde nach dem französischen Revolutionsführer Georges Danton benannt und im Arsenal von Brest gebaut. Die Schwesterschiffe waren Condorcet, Diderot, Mirabeau, Vergniaud und Voltaire. Sie wurden noch vor dem Stapellauf der Dreadnought konzipiert und trugen noch die bereits überholte Bestückung mit unterschiedlichen Haupt- und Sekundärgeschützen.

Das Original

Das US-amerikanische Schnellboot PT-596 war eines der 80' Elco und war als Motor Torpedo Boat klassifiziert. Es wurde 1944-45 von Electric Boat Co. in der Werft Elco Works in Bayonne gebaut und wurde danach in den Pazifik verlegt. Es war aber an keinen Kampfhandlungen mehr beteiligt und wurde schon 1946 wieder gestrichen.

 

14.09.1937 - 80 Jahre Zweiter Chinesisch-Japanischer Krieg

 

Vor 80 Jahren setzte die Kaiserlich Japanische Marine drei Flugzeugträger, Hosho, Kaga, und Ryujo, im Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieg ein (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Hosho wurde zusammen mit Ryujo eingesetzt. Im Juli und August wurden sie in der Schlacht um Shanghai eingesetzt und ihre Flugzeuge unterstützten die eigenen Truppen und flogen Bombenangriffe auf diverse Ziele. Im September wurden sie in den Süden verlegt, wo ihre Flugzeuge in der Region um Guangzhou (Kanton) Angriffe flogen und u.a. den chinesischen Kreuzer Chao Ho versenkten. Im Oktober verlegten sie erneut nach Shanghai, wo Hosho ihre Flugzeuge an Ryujo abgab und nach Japan zurück gerufen wurde, wo sie umgebaut wurde. Die drei japanischen Träger stellten in der Anfangsphase die gesamten verfügbaren japanischen Flugzeuge um Shanghai und Guangzhou.

Das Original

Das deutsche Katapultschiff (Schleuderschiff) Bussard wurde zusammen mit seinem Schwesterschiff Falke für die deutsche Luftwaffe gebaut. Das Katapult war 60,5 m lang und ermöglichte den Start von Flugzeugen bis zu 20 t Startgewicht, darunter Blohm & Voss Bv 138 sowie Dornier Do 18 und Do 24. Es reichte über einen großen Teil der Schiffslänge. Die Aufbauten fielen minimalistisch aus, um den Flugzeugen nicht im Weg zu sein. Achtern konnten Flugzeuge geparkt werden, sie wurden mithilfe eines Landesegels und eines Krans an Bord gebracht.

Das Original

Das deutsche Nachtjagdleitschiff Togo wurde ursprünglich als Stückgutfrachter für die Woermann-Linie gebaut und lief 1938 vom Stapel. 1940 diente sie als Transportschiff für die Besetzung Norwegens. Danach wurde sie zum Minenleger umgebaut und legte in der Nordsee Minenfelder. 1942 wurde sie zum Hilfskreuzer umgebaut und sollte als Coronel dienen. Allerdings wurde sie bei der ersten Fahrt durch Auflaufen und Bombenangriffe beschädigt und kehrte um. Danach wurde sie 1943 zum Nachtjagdleitschiff Togo umgebaut.

 

28.02.1942 - 75 Jahre Schlacht in der Sundastraße

 

Eines der japanischen Schiffe, die in der Nacht vom 28. Februar zum 1. März 1942 vor 75 Jahren die japanische Landungsverbände verteidigte, war der japanische Schwere Kreuzer Mikuma (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sie war zusammen mit ihrem Schwesterschiff Mogami, dem Leichten Kreuzer Natori und neun Zerstörern an der Versenkung des Schweren Kreuzers USS Houston und des Leichten Kreuzers HMAS Sydney beteiligt.

 

28.02.1942 - 75 Jahre Schlacht in der Sundastraße

 

Heute vor 75 Jahren, am 28. Februar 1942, wurde der australische Leichte Kreuzer HMAS Perth in der Schlacht in der Sundastraße versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Nach dem die Alliierten in der Schlacht in der Javasee am 27. Februar zwei Leichte Kreuzer und drei Zerstörer verloren hatten, versuchten sich die restlichen Schiffe aus der Javasee zurück zu ziehen. Der australische Leichte Kreuzer HMAS Perth versuchte zusammen mit dem US-amerikanischen Schweren Kreuzer Houston von Tjilatjap aus durch die Sundastraße in den Indischen Ozean zu entkommen. Allerdings hatten die Japaner ausgerechnet dort die Landung auf Java begonnen und die beiden Kreuzer fuhren ungewollt in den Landungsverband. Dieser wurden von den Schweren Kreuzern Mogami und Mikuma, dem Leichten Kreuzer Natori und neun Zerstörern gesichtert, die beiden alliierten Kreuzer mit Torpedos versenkten. Perth sank kurz vor Mitternacht (nach anderen Quellen kurz nach Mitternacht am 1. März), wobei 351 Mann der Besatzung starben, Houston folgte kurz vor 1 Uhr am 1. März, wobei 693 Mann starben. Die Mogami versenkte aber auch vier eigene Transporter und einen Minensucher mit Torpedos, die die alliierten Kreuzer verfehlt hatten.

Das Original

Die Graf Zeppelin war das Typschiff einer Klasse von zwei nie fertig gestellten Flugzeugträgern der Kriegsmarine. Erste Planungen für Träger gab es bereits 1932, der Entwurf wurde 1934 begonnen, die Träger sollten Operationen im Atlantik unterstützen können. Der Träger erhielt eine relativ starke in Zwillingskasematten untergebrachte 15 cm-Bewaffnung, um sich gegen Kreuzer verteidigen zu können. Deren Einbau beschränkte allerdings den Hangarraum, der relativ klein ausfiel.

 

19.11.1941 - 75 Jahre HMAS Sydney vs. Kormoran

 

Heute vor 75 Jahren, am 19. November 1941, trafen der australische Leichte Kreuzer HMAS Sydney und der deutsche Hilfskreuzer Kormoran im Indischen Ozean vor Australien aufeinander und versenkten sich gegenseitig (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Kormoran war schon elf Monate auf See und hatte in dieser Zeit zehn alliierte Frachter versenkt und einen gekapert. Die Sydney machte nach der Entdeckung der Kormoran den Fehler, dass sie sich zu stark annäherte. Auf nahe Entfernung eröffnete die Kormoran mit ihren Geschützen - inklusive der leichten Flak - und den Torpedos das Feuer und konnte zahlreiche Treffer, darunter einen Torpedotreffer, erzielen, so dass der Großteil der Bewaffnung der Sydney ausfiel und das Schiff in Brand geriet. Diesem gelang es aber mit dem 15,2 cm-Turm X die Maschine der Kormoran zu zerstören und sie in Brand zu schießen. Die Kormoran musste aufgegeben werden, als sich der Brand dem Minenlager näherte. 82 Mann ihrer Besatzung wurden getötet, 317 erreichten mit Beibooten Australien oder wurden von alliierten Schiffen gerettet. Die Sydney ging mit der ganzen Besatzung unter, wobei 645 Mann starben. Beide Wracks wurden 2008 durch eine Expedition auf der Geosunder entdeckt und durch die Untersuchung der Wracks 2008 und 2015 konnten die zahlreichen kursierenden Verschwörungstheorien widerlegt werden.