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Die schwedische Korvette HMS Visby (K31) ist das erste von fünf Schiffen ihrer Klasse. Die Klasse ist stark darauf optimiert, nur schwer zu orten zu sein. Der Rumpf besteht aus Verbundkunststoffen und antimagnetischem Stahl. Die Aufgabe der Klasse ist U-Jagd und Schiffsbekämpfung.

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Die schwedischen Korvetten der Visby-Klasse sind eine Neuentwicklung mit Stealth-Eigenschaften. Die bisher gebauten fünf Einheiten tragen die Namen schwedischer Städte: Visby (K31), Helsingborg (K32), Härnösand (K33), Nyköping (K34) und Karlstad (K35). Die erste Korvette wurde 2000 vom Stapel gelassen und 2002 an die schwedische Marine ausgeliefert, durch die die Endausrüstung erfolgte. Die geplanten Aufgaben bestanden in der Bekämpfung von Minen und der U-Boot-Jagd. Einer der Einheiten, der Karlstad, wurde die klassische Rolle der Bekämpfung von Überwassereinheiten zugedacht. Für diesen Zweck wurde sie mit einem Hubschrauberlandedeck versehen. Da die Korvetten aus Verbundkunststoffen und antimagnetischem Stahl gebaut wurden, ist die Schiffssignatur extrem gering und die Stealth-Eigenschaften kommen voll zum Tragen.

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Die Hr. Ms. Evertsen war ein niederländischer Zerstörer der Admiral-Klasse und sollte ein Gegengewicht zu der zunehmenden japanischen Bedrohung im Fernen Osten darstellen. Die Klasse bestand aus vier Einheiten, diese waren die Van Ghent (bis 1934 De Ruyter genannt), Evertsen, Kortenear und Piet Hein. Später folgten noch vier weitere, allerdings leicht modifizierte Zerstörer mit den Namen Van Galen, Witte de With, Banckert und Van Ness. Alle acht waren Mehrzweckschiffe, deren Aufgabe darin bestand, das riesige Seegebiet von Niederländisch-Ostindien zu sichern. Aus diesem Grund befand sich zu Beginn der Einsatzzeit zusätzlich ein Wasserflugzeug an Bord. Ab 1933 wurde dieses allerdings nicht mehr mitgeführt. Evertsen wurde von Burgerhout's Machinefabriek und Scheepswerf NV aus Rotterdam gebaut. Die Kiellegung fand am 05. August 1925 statt. Der Zerstörer lief am 29. Dezember 1926 vom Stapel und wurde am 12. April 1928 fertiggestellt.

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Die deutschen U-Boote des Typs VII waren die meistgebauten U-Boote überhaupt, während des Zweiten Weltkrieges entstanden davon 705 Stück. Geplant war der Bau weiterer Boote, aber dies wurde zugunsten des besseren Typs XXI aufgegeben. Die Klasse VII versenkte mehr Schiffstonnage als jeder andere U-Boot-Typ. Zu ihren besonderen Merkmale gehörten die außen liegenden Treibstofftanks, auch Satteltanks genannt, die ihnen eine große Reichweite verschafften. Im Gegensatz zu den U-Booten der Klasse IX (Hochseeboote) und denen der Klasse II (Küstenboote) wurden die Klasse-VII-Boote auch als „Atlantikboote“ bezeichnet. Der größte Unterschied zwischen der Ausführung VII A und B bestand in dem um 40 t größeren Treibstoffvorrat der VII-B-Boote. Die Ausführung VII C zeichnete sich weniger durch verbesserte technische Eigenschaften aus, als durch eine bessere Flakbewaffnung bzw. Flak-Plattformen, einem Schnorcheleinbau usw.

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Die Klasse 207 war der erste große Exportentwurf deutscher Werften. Die Kiellegung der ersten Boote begann im Jahr 1961. Zu dieser Zeit gab es für die deutschen Werften noch Beschränkungen, weshalb die deutschen U-Boote vergleichsweise klein, jedoch trotzdem auf dem neuesten Stand der Technik waren. Die diesel-elektrischen U-Boote der Klassen 207 wurden bei den Nordseewerken in Emden speziell für die Anforderungen der norwegischen Marine gebaut. Nach einer zweijährigen Erprobung von U 3, einem U-Boot der Klasse 201, das auf die Bedürfnisse zugeschnitten war, bestellte die Königlich Norwegische Marine 15 U-Boote der Klasse 207. Die U-Boote wurden als Kobben-Klasse bezeichnet, die eine Weiterentwicklung der deutschen Klasse 205 darstellte. Ein Teil dieser Boote wurde an die dänische Marine weitergegeben, die ihre U-Boot-Flotte inzwischen ersatzlos aufgelöst hat.

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Im Jahr 1933 setzte die US Navy das erste Dockschiff der ARD-1-Klasse ein. Es war in der Lage, teilweise unterzutauchen, um beschädigte Einheiten aufnehmen zu können und diese nach dem Aufschwimmen zu reparieren. Dieses Hilfsschiff war zwar nicht motorisiert und musste zum Einsatzort geschleppt werden, hatte aber eine Hebekapazität von 2200 t. Aus den guten Erfahrungen heraus wurde die ARD-2-Klasse entwickelt. Diese schwimmenden Trockendocks besaßen eine Hebekapazität von 4200 t. Damit konnten U-Boote der Gato-Klasse mit 1526 t oder Zerstörer der Benson-Klasse mit 1600 t angehoben werden.

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Bei dem russischen Projekt 955/955a mit der NATO-Bezeichnung Borei handelt es sich um ein strategisches Atom-Unterseeboot der vierten Generation. Der Name dieser Klasse stammt vom griechischen Windgott Boras. Diese SSBNs (Ship Submersible Ballistic Nuclear) sind Trägersysteme für seegestützte Interkontinentalraketen.

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"Die Triere oder Trireme (lateinisch trieris, triremis, beides zu Deutsch: Dreiruderer) war ein rudergetriebenes Kriegsschiff des Altertums mit drei gestaffelt angeordneten Reihen von Riemen. Sie war vom 6. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. das wichtigste Kriegsschiff der Seemächte im Mittelmeer. Die Triere wurde aus der Diere (mit zwei Ruderreihen) entwickelt, mit der Absicht, durch eine größere Zahl von Ruderern das Schiff noch schneller zu machen. Die damals wirksamste Taktik im Kampf Schiff gegen Schiff war das Rammen des Gegners, dessen Wirkung mit der Geschwindigkeit zunahm. Herodot erwähnt Trieren in Flotten des 6. Jahrhunderts v. Chr. Er berichtet auch von Flotten aus älteren Zeiträumen, deren Schiffe er ebenfalls als „Triere“ bezeichnet, doch ist unklar, ob nicht das Wort Triere zu seinen Zeiten auch allgemein für „Kriegsschiff“ verwendet wurde. Im ersten Punischen Krieg trat Rom als neue Seemacht auf und kopierte die Triere der Karthager. Die Römer führten die Enterbrücke (Corvus) ein und bewaffneten die Schiffe mit Wurfmaschinen, womit die Triere noch einmal in ihrem Kampfwert gesteigert wurde. Die römische Triere wurde damit etwas größer und schwerfälliger, konnte aber in der Schlacht von Mylae überzeugen.

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Als vergrößerte Weiterentwicklung der M-Klasse entstand ab August 1914 bei Zeppelin die P-Klasse. Das Gerüst des Luftschiffes bestand aus Duraluminium, welches mit Zelluloselack behandelter Leinwand bespannt war. Der Antrieb erfolgte mittels vier Maybach Motoren, die jeweils eine Luftschraube antrieben. Das Gasvolumen betrug 31.900 m³.Insgesamt wurden 22 Exemplare dieser P-Luftschiff-Klasse gebaut. Sie wurden bei Heer und Marine bis 1917 eingesetzt

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Die Fregatte Augsburg (F222) gehörte der Köln-Klasse an und hatte fünf Schwesterschiffe. Diese waren die Köln (F220), die Emden (F221), die Karlsruhe (F223), die Lübeck (F224) und die Braunschweig (F225). Die Schiffe wurden vorwiegend für den Einsatz in der Ostsee konzipiert. Das Hauptaugenmerk lag auf Geschwindigkeit und einer starken Flugabwehrbewaffnung. Geringeres Augenmerk wurde auf die Seetüchtigkeit und die Reichweite gelegt. Die zwei automatischen 100 mm-Geschütze stammten aus Frankreich und befanden sich auf dem Achterschiff sowie auf der Back. Weiterhin gab es zwei 40 mm-Zwillingsgeschütze, die sich vor, bzw. hinter, dem Geschütz befanden. Zwei 40 mm-Einzelgeschütze waren seitlich Backbord und Steuerbord auf Höhe der achten Aufbauten angeordnet. Zur U-Bootbekämpfung gab es in erhöhter Position zwei vierfach 37,5 cm-U-Jagd-Raketenwerfer sowie je zwei 53,3 cm-Torpedorohre hinter den vorderen Aufbauten. Mit ihnen wurden Mk 44-Torpedos verschossen. Zum Legen von Minen verliefen Minenschienen bis zum Heck.