Heute können wir Ihnen endlich Fotos des lang ersehnten Revell-Bausatzes eines Unterseebootes der Gato-Klasse präsentieren.

Nachdem außerordentlich erfolgreichen Typ VII C-Bausätzen war es nur eine Frage der Zeit bis es auch einen Bausatz jenes US-amerikanischen U-Boottyps geben würde, der das Rückgrad der U-Bootflotte der US-Navy im Zweiten Weltkrieg darstellte.


Der Testshot beeindruckte schon auf den ersten Blicken nicht nur durch seine Teilezahl, sondern auch durch die ungeheure Detailfülle.














Kaum das die Fotos der Spritzlinge gemacht waren, wurden die Großbauteile mit Tesafilm zusammengefügt und hierbei zeigte sich, dass die Paßgenauigkeit selbst bei diesem Testshot schon die Note 2 verdient.

Das 91 cm lange Rumpfmittelteil, das mit zwei Spanntenringen verstärkt wird, ist nach dem verkleben so stabil wie eine Keule und was noch viel beeindruckender war, es ist vollkommen verzugfrei!
Angesichts der Rumpfaufteilung in sechs Segmente (ohne Decksteile) war zu befürchten, dass es Passschwierigkeiten an den Übergängen von Bug und Heck geben könnte. Dem war nicht so. Minimaler Spachteleinsatz war nach kurzem, aber sorgfältigen "trockenbauen" von Nöten um minimale Nahtschlitze zu schließen.
Da sich auf der Back ein in der Regel offener Niedergang befindet, weist der Testshot an dieser Stelle auch die Druckglocke des vorderen Ausstieglucks auf, die man durch den Niedergang gut erkennen kann. Sogar an das seitlich an der Glocke befindliche Druckschott wurde gedacht.



Die Bewaffnung besteht aus zwei leichten Flakgeschützen, einer 20 mm Oerlikon Schnellfeuerkanone, sowie einer 40 mm Bofors. Die Kreisvisiere diese Waffen sind in Klarsichtmaterial ausgeführt. Der Profi wird hier natürlich Ätzteile verwenden, aber für die zumeist jugendliche Hauptzielgruppe reicht das alle mal aus und stellt eine Innovation zu nicht transparenten Bauteilen dar! Um die Struktur der Visiere deutlich zu machen habe ich sie mit einem 'washing' überzogen.



Als Deckskanone wählte Revell, dem Vorbild USS COBIA folgend, die 10,2 cm Kanone aus. Dieses Geschütz stellte das mittlere Kaliber der auf US U-Booten verwendeten Geschütze dar, aber natürlich hat der 'after-market' längst reagiert und entsprechende Rüstsätze angekündigt.

Vergleichen sie doch mal die Fotos der Geschützbauteile mit den Fotos der Originale die Stefan Anfang des Jahres auf der USS PAMPANITO gemacht hat und sie werden feststellen wie genau da gearbeitet wurde. Toll!
Anders als bei den Typ VII C Bausätzen sind beim Gato alle Flutschlitze offen dargestellt. Uff! Und ich befürchtete schon, ich müßte wieder stundenlang "dremeln".
Das Hauptproblem bei der Entwicklung eines Bausatzes der möglichst mehrere Gato-Vorbilder abbilden soll, liegt in der Diversität der 77 gebauten Boote diese Typs. Es ist nur sehr schwer möglich Boote zu finden die sich ähnelten oder sogar identisch waren. Entweder wichen sie in der Anzahl der seitlichen Flutschlitze, bei der Bewaffnung, oder in der Ausführung des Turms und seiner Ausfahrgeräte voneinander ab.
Der mir vorgelegte Testshot läßt mit Sicherheit den Bau von vier verschiedenen Booten zu, von denen eines natürlich die COBIA ist. Welche Boote außerdem auf dem Revell-Deutschland Decalbogen zu finden sind reichen wir später nach, ebenso die genauen Angaben zu den tatsächlich im Bausatz enthaltenen Möglichkeiten, denn erfahrungsgemäß weichen diese von den zuerst vermarkteten Bausätzen, sowie zwischen Revell-USA und Revell-Deutschland, ab.
Offensichtlich hatten die Modellentwickler sehr genau hingeschaut, als sie die USS COBIA, eines der heute noch existierenden Gatos, das im Manitowoc Marinemuseum in Wisconsin/USA zu besichtigen ist, vermessen haben.
Tatsächlich finden sich alle Details der COBIA auch am Testshot wieder, selbst jene die an einem Gato z.Zt. des Zweiten Weltkrieges nicht zu finden waren. Ob diese Teile im Endprodukt enthalten sind reichen wir ebenfalls nach.
Vorabfazit:
In der mir vorgelegten Form ist der Bausatz des US-Navy U-Boots der Gato-Klasse einer der beeindruckendsten Bausätze, den ich je gesehen habe und den sich niemand der sich für Unterseeboote interessiert, entgehen lassen sollte.
Wir bedanken uns bei der Firma Revell für den zur Verfügung gestellten Testshot.
Olaf Krabbenhöft


Modell: Supermarine Walrus Mk.I
Hersteller: Revell (ex Matchbox)
Maßstab: 1:72
Art. Nr.: 04391
Preis ca.: 4,99 €





Modell: USS Constitution

Hersteller: Revell

Maßstab: 1/96

Teile: 1307

Art. Nr.: 05602



Westland Lynx (SeaLynx der Marine)

Quelle: www.marine.desealynx

Hersteller: Revell
ArtNr.: 5226 (Berlin)/ 05226 (Arkona - Neuauflage)
Teile: etwas über 200
Preis: Die Arkona ist bei Online-Händlern um die 17€ zu haben, die Berlin wird man dort nicht mehr finden (höchstens als RC-Modell 1:20 von Robbe).

Ich stelle euch heute den SeaKing Mk. 41 von Revell in 1:72 vor. Es gab/gibt von diesem zwei Varianten aus der jüngsten Zeit. Die SKUA-Version wird später meiner Sammlung von aktuellen Marinefliegern-Luftfahrzeugen angehören. Die SAR-Version ist für das Diorama um meine Hermann Marwede gedacht und soll dort eine verletzte Person abbergen oder einen Notarzt hin bringen (das wird die Zukunft zeigen ;) ).
Ich werde die Bausätze gemeinsam vorstellen, da sie nahezu identisch sind und sich nur durch die Decals und einen zusätzlichen Gießast für die SKUA-Waffen unterscheiden.


Aichi D3A1 Codename "Val"
trägergestützter Sturzkampfbomber




Hersteller: Revell / Hasegawa
Artikelnummer: 4565 (Revell)
Maßstab: 1/48
Teile: 117
Preis: 9,00 € + Versand in Onlineshops, ab 2 € bei Ebay
Modellgröße: Länge 209 mm x Spannweite 296 mm

Historischer Hintergrund

Was die Ju 87 für die Luftwaffe war, stellte die "Val" für die japanische Marine dar. Und in der Tat, eine Ähnlichkeit mit deutschen Produkten ist erkennbar - vor allem bei den Tragflächen und dem Leitwerk, waren doch Konstrukteure von Aichi 1937 nach Deutschland zu den Heinkel-Werken geschickt worden, um neue Techniken kennen zu lernen.
Mit der anfänglichen japanischen Lufthoheit im Pazifikkrieg demonstrierte sie eine Zielgenauigkeit, die bei den Alliierten Ihresgleichen suchte. Besonderen Anteil hatte sie an den Angriffen auf Pearl Harbor und den Trägerraids im Indischen Ozean im April 1942 (05.04.1942 zwei britische Kreuzer plus Geleitschiffe, 09.04. leichter Träger "HMS Hermes"). Nach der Niederlage bei Midway im Juni 1942 vorrangig an landbasierte Schuleinheiten abgegeben, kam sie, nun hoffnungslos veraltet, bei der Verteidigung der Philippinen im Oktober 1944 und bei Kamikazeangriffen 1945 noch einmal zum Einsatz, ohne nennenswerte Erfolge erzielen zu können.
technische Daten
Länge 10,20 m x Spannweite 14,37 m x Höhe 3,85 m
Antrieb
Höchstgeschwindigkeit 382 km/h
Reichweite 1820 km
Bewaffnung
2 x starre 7,7 mm MG im Rumpf
1 x 7,7 mm Abwehr-MG
1 x 250 kg Bombe unter dem Rumpf
2 x 60 kg Bomben unter den Flächen




Modell: Leichter Kreuzer "SMS Emden"
Hersteller: Revell
Maßstab: 1/350
Art. Nr. 05039
Preis: nicht mehr erhältlich, hin und wieder auf eBay. Einzelne Händler könnten es als Restposten haben.