U-Boot Sælen

Das dänische U-Boot Sælen wurde ursprünglich für die norwegische Marine als Uthaug der Klasse 207 (Kobben-Klasse) gebaut. Die Klasse 207 wurde aus der Klasse 205 speziell für die norwegische Marine entwickelt und ersetzte U-Boote des Typs VIIC bzw. der britischen U- und V-Klasse. Sie sollte in norwegischen Küstengewässern eingesetzt werden, wofür sie dank ihren geringen Größe gut geeignet war. Insgesamt 15 Boote der Klasse wurden 1961-67 gebaut.

Mitten in Göteborgs liegt sie: die HMS Småland, das größte Museumsschiff Skandinaviens und der größte Zerstörer der schwedischen Flotte.

HMS Belfast

Der Leichte Kreuzer Belfast ist eines der beiden Schiffe der Edinburgh-Klasse, der letzten der drei Town-Klassen. Sie fiel im Vergleich zu der vorhergehenden Southampton- und Gloucester-Klasse größer aus, hier wurden die 10 000 ts-Standardverdrängung voll ausgereizt. Ursprünglich sollte die Klasse vier 15,2 cm-Vierlingstürme erhalten, letztendlich blieb es aber bei Drilllingstürmen. Dafür gab es Verbesserungen bei der schweren Flak und Panzerung sowie der Anordnung der Maschinenanlagen, was sich in einer veränderten Silhouette im Vergleich zu den früheren Town-Klassen niederschlug. So stand der vordere Schornstein jetzt deutlich hinter dem Brückenaufbau und die achteren beiden Türme waren ein Deck höher aufgestellt.

U-Boot U 9

Das U-Boot U 9 gehörte zur Klasse 205 A, der ersten in Serie gebauten U-Boot-Klasse der Bundesmarine. Die Klasse 205 stellte eine Weiterentwicklung der Klasse 201 dar. Beiden Klassen wurden aus nicht-magnetisierbaren Stahl gebaut. Hierbei gab es massive Korrosionsprobleme, die dazu führten, dass die die ersten beiden Boote der Klasse 201 neu gebaut werden mussten (als Teil der Klasse 205 A) und U 3 der Klasse 201 sowie U 4 bis U 8 der Klasse 205 nur kurzzeitig als Schulboote mit starken Einsatzbeschränkungen eingesetzt wurden. U 9 bis U 12 wurde als Konsequenz aus anderen Stahl gebaut und wurden als Klasse 205 A fertig gestellt. Zwei weitere Boote, Narhvalen und Nordkaperen, wurden für die dänische Marine gebaut. Heute existieren noch drei der Boote als Museumsschiffe: U 9 in Speyer, U 10 in Wilhelmshaven und U 11 (umgebaut zum Torpedozielschiff) in Burgstaaken.

U 9 ist 43,5 m lang, 4,6 m breit und verdrängte 370 t aufgebaut bzw. 450 t getaucht. Der Antrieb erfolgte über einen 1500 PS-starken Elektromotor, der über Wasser durch Dieselgeneratoren und unter Wasser durch Batterien mit Strom versorgt wurde. Über Wasser wurden 10 kn und unter Wasser 18 kn erreicht. Die Bewaffnung bestand aus acht 53,3 cm-Torpedorohren, aus denen auch Minen ausgestossen werden konnten. Die Besatzung setzte sich aus 21 Mann zusammen.

U 9 wurde 1964-67 von Howaldtswerke in Kiel gebaut. Es war bis 1993 beim 1. Ubootgeschwader in Kiel in Dienst. Nach der Außerdiensstellung wurde das Boot über den Rhein (teilweise auf einem Lastkahn verladen) bis nach Speyer gebracht, wo es an Land zum Technik Museum Speyer gebracht wurde, so es heute noch zu besichtigen ist.

U 9 im Technikmuseum in Speyer wurde am 24. März 2014 fotografiert:

 

Quellen:

Lars

 

06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)

 

Biber

Die Kriegsmarine setzte vor 70 Jahren bei dem Versuch die Landung in der Normandie abzuwehren auch verschiedene Typen von bemannten Torpedos und Kleinst-U-Booten ein (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Unter hohen Verlusten gelang es diesen einfachen Fahrzeugen einige alliierte Schiffe der Landungsflotte zu versenken bzw. zu beschädigen, was allerdings den Erfolg der Landung nicht beeinträchtigte.

U 434

Das russische Jagd-U-Boot B-515 ist eines von 1971-82 gebauten, insgesamt 18 Booten des Projekts 641B Som (NATO: Tango-Klasse). Das Projekt 641B ist eine Weiterentwicklung des Projekts 641 (Foxtrott-Klasse). Die Rumpfform, insbesondere am Bug, wurde deutlich modifiziert und für Unterwasserfahrt und bessere Anordnung des Sonars optimiert. Die Klasse wurde wahrscheinlich zur Verteidigung der Bastionen konzipiert, in der die atomar-bestückten strategischen Raketen-U-Boote im Kalten Krieg lagen.

Das Original

Isambard Kingdom Brunel war einer der bedeutendsten britischen Ingenieure des 19. Jahrhunderts. Auf sein Konto geht neben der Great Western Railroad, diversen Brückenbauwerken und Tunneln auch drei Schiffe. Great Western, Great Britain und Great Eastern waren allesamt technologische Meilensteine; die Great Eastern, Brunels letztes Projekt, war ihrer Zeit so weit voraus, dass sie ein wirtschaftlicher Mißerfolg wurde. Erhalten geblieben ist die Great Britain aus dem Jahr 1843, ein einzigartiges und wegweisendes Schiff.

 

24.05.1943 - 70 Jahre Schlacht im Atlantik

 

Wilhelm Bauer/U 2540

Die Wilhelm Bauer/U 2540 ist das einzige überlebende U-Boot des Typs XXI. Der Typ XXI war im Gegensatz zu den vorhergehenden Typen VII und IX ein echtes, für die Unterwasserfahrt optimiertes U-Boot. Der Rumpf und Turm ist stromlinienförmiger, was die Unterwassergeschwindigkeit erhöhte und die U-Boote leiser und damit schwerer zu detektieren machte. Die Flakbewaffnung war in den Turm integriert, was ebenfalls den Widerstand unter Wasser reduzierte. Die Batteriekapazität wurde deutlich erhöht, was eine größere Reichweite (und auch Geschwindigkeit) unter Wasser ermöglichte. Die Batterien konnten in geringer Tiefe mit Hilfe des Dieselantriebs, der über den Schnorchel mit Luft versorgt wurde, aufgeladen werden. Insgesamt 118 Boote wurden in den Dienst der Kriegsmarine gestellt, kamen aber zu spät um auf den Kriegsverlauf Einfluss zu nehmen und nur zwei gingen kurz vor Kriegsende auf Patrouille, versenkten aber keine Schiffe. Umso mehr Einfluss hatten die von den Alliierten erbeuteten Boote auf deren Konstruktionen. Die amerikanische, britische, französische und russische Marine setzte Boote nach dem Krieg ein, überwiegend zur Erprobung. Eines, die Wilhelm Bauer ex U 2540, diente dem selben Zweck bei der Bundesmarine.

 

24.05.1943 - 70 Jahre Schlacht im Atlantik

 

U 534

Die U 534 ist ein U-Boot des Typs IX C und wurde 1942 auf der Deutschen Werft in Hamburg gebaut. Am 3. Mai 1945 wurde es im Kattegat von britischen B-24 Bombern versenkt. 1993 wurde es gehoben und ist seither in Birkenhead ausgestellt. 2006 musste das Museum des Warship Preservation Trust schließen. Seit 2007 ist U 534, nun in zwei Teile geteilt, wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

U 534 wurde von Mike McCabe im Mai 2013 in Birkenhead fotografiert:

 

24.05.1943 - 70 Jahre Schlacht im Atlantik

 

U 995

U 995 ist ein von 1942-43 bei Blohm & Voss in Hamburg gebautes U-Boot des Typs VII C/41. Nach dem Krieg wurde das Boot von Großbritannien erbeutet und 1946 an Norwegen übergeben, wo es von 1952 bis 1962 als KNM Kaura als Schulboot in Dienst war. 1965 wurde sie endgültig ausgemustert, ging als Museumsboot nach Laboe und wurde wieder in den Zustand vom Mai 1945 zurück versetzt. Seit 1971 ist sie als Museumsboot der Öffentlichkeit zugänglich.