Museumsschiffe
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Der norwegische Frachter D/S Hestmanden ist ein bedeutendes maritimes Kulturdenkmal und gehört heute als fahrendes Museumsschiff zum nationalen Erbe Norwegens. Das Schiff wurde 1911 für die Reederei Vesteraalens Dampskibsselskab gebaut und zunächst im Küstengüterverkehr eingesetzt. Seine Aufgaben bestanden vor allem im Transport von Stückgut entlang der norwegischen Küste sowie im internationalen Verkehr, etwa beim Kohletransport zwischen Großbritannien und Frankreich während des Ersten Weltkriegs. Im Verlauf seiner Dienstzeit wurde die Hestmanden mehrfach unterschiedlichen Aufgaben zugewiesen, darunter auch militärisch geprägte Transportaufgaben in beiden Weltkriegen.
Weiterlesen: Norwegischer Frachter D/S Hestmanden 2026 in Hvide Sande
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Das portugiesische U-Boot NRP Barracuda (S164) liegt als Museumsboot in Almada (Cacilhas) bei Lissabon in Trockendock. Die vier Boote (Albacora, Barracuda, Cachalote und Delfim) dieser Klasse (basierend auf der französischen Daphné-Klasse) wurden in Frankreich gefertigt. Baujahr war 1967, im Dienst war die Barracuda seit 1968. Das Boot war 42 Jahre im Dienst und wurde 2. August 2020 außer Dienst gestellt.
Weiterlesen: Portugiesisches U-Boot NRP Barracuda 2026 in Almada
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Das deutsche U-Boot U 17 (S196) ist das bisher einzige Exemplar seiner Klasse, das als Museums-U-Boot erhalten ist - im Technikmuseum Sinsheim. Es gehört zur Klasse 206, von der zwischen 1969 und 1975 18 Einheiten gebaut wurden. Die Klasse 206 wurde aus der Klasse 205 entwickelt und ist u.a. durch den erhöhten Bug mit dem besser angeordneten Sonar von der Klasse 205 unterscheidbar. Die Reichweite unter Wasser und die Feuerleitung wurden im Vergleich zur Vorgängerklasse verbessert. Der Einsatzzweck war die Bekämpfung von Schiffen und U-Booten, insbesondere in der flachen Ostsee. Minen konnten über einen Minengürtel transportiert und gelegt werden, so dass eine Minenladung nicht die Anzahl der mitgeführten Torpedos reduzierte. Die Klasse war aus nicht magnetisierbaren Stahl gebaut, um so schlechter detektierbar zu sein (für entsprechende U-Jagdsensoren und Minen).
Weiterlesen: Deutsches U-Boot U 17 als Museumsschiff 2025 im Technikmuseum Sinsheim
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Der norwegische Minensucher KNM Alta (M314) war eines von zehn Boote der 1951-55 gebauten Sauda-Klasse. Diese Klasse war eine Variante der Adjutant/Bluebird-Klasse der US Navy. Fünf der Boote wurden in den USA gebaut, wovon drei ursprünglich bei der belgischen Marine dienten. Fünf weitere wurden in Norwegen gebaut. Diese Boote waren für den Einsatz in küstennahen Gewässer gedacht. In Norwegen dienten sie bis in die 1990er Jahre als sie durch die Oksøy- und Alta-Klasse ersetzt wurden.
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Der australische Zerstörer HMAS Vampire (D11) war eines von elf Schiffen der 1945-59 gebauten Daring-Klasse. Dies war eine noch im Zweiten Weltkrieg entwickelte Zerstörer-Klasse, die die letzte konventionellen Zerstörerentwürfe der britischen und australischen Marinen repräsentierte. Es wurden acht britische und drei australische Schiffe gebaut. Der Auftrag für acht weitere britische Schiffe wurde storniert, der Bau eines australisches Schiff wurde noch vor dem Stapellauf abgebrochen. Die Klasse war für vielseitige Aufgaben konzipiert, darunter Begleitschutz großer Verbände, Flugabwehr sowie Bekämpfung von Seezielen und U-Booten; sie bildete damit das Rückgrat der Zerstörerflotte vor der Einführung raketenbewaffneter Schiffe.
Weiterlesen: Australischer Zerstörer HMAS Vampire 2025 in Sydney
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Die Warrior-Klasse markierte einen grundlegenden Wendepunkt im Kriegsschiffbau der Royal Navy. Sie entstand als unmittelbare Reaktion auf den Bau der französischen La Gloire und vereinte erstmals eine durchgehende Eisenpanzerung mit einem eisernen Rumpf, hoher Geschwindigkeit und großer Reichweite. Die Schiffe waren als hochseetaugliche Einheiten konzipiert, die gegnerische Holzschiffe dominieren und zugleich im global operieren konnten. Zur Klasse gehörten zwei 1859-62 gebauten Schiffe, HMS Warrior und HMS Black Prince.
Weiterlesen: Britische Panzerfregatte HMS Warrior 2025 in Portsmouth
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Auf unserer letzten Reise nach Island führte uns der Weg auch nach Siglufjörður, einem kleinen Ort im Norden Islands mit rund 1200 Einwohnern. Bei der Einfahrt in den Ort ließ ich meinen Blick über die Hafenanlagen schweifen…..stutze kurz….murmelte „Das glaube ich jetzt nicht!!!“ und trat beherzt auf die Bremse, um zu einer der dortigen Hallen zu fahren. Zum Glück ist meine Familie Kummer gewohnt und lässt sich von solchen Ausbrüchen nicht mehr aus der Ruhe bringen. Was war es aber, was meinen Puls spontan in die Höhe schnellen lies?
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Die USS Missouri (BB-63) ist ein Schlachtschiff der Iowa-Klasse, das 1941-44 gebaut wurde. Berühmt wurde sie vor allem als Schauplatz der japanischen Kapitulation am 2. September 1945 in der Bucht von Tokio, womit der Zweite Weltkrieg offiziell endete. Danach nahm sie unter anderem am Koreakrieg teil, wurde 1955 außer Dienst gestellt, in den 1980er-Jahren reaktiviert und 1991 im Zweiten Golfkrieg eingesetzt. Seit ihrer endgültigen Außerdienststellung 1992 dient die Missouri seit 1998 als Museumsschiff in Pearl Harbor (Hawaii).
Weiterlesen: Schlachtschiff USS Missouri 2025 in Pearl Harbor
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Der britische Monitor HMS M33 gehört zur M29-Klasse, die im Rahmen des Notprogramms der Royal Navy im Frühjahr 1915 entstand: vorhandene 6-Zoll-Geschütze (15,2 cm, BL 6 in Mk XII), eigentlich für die achteren Kasematten der Schlachtschiffe der Queen Elizabeth-Klasse gedacht, wurden in kleineren, flachgehenden Monitoren verbaut, um Küstenbeschuss und Feuerunterstützung für Landoperationen zu übernehmen. Die Klasse umfasste insgesamt fünf Schiffe (M29–M33), die alle 1915 gebaut und in Dienst gestellt wurden. Die Einheiten wurden in sehr kurzer Zeit aufgelegt und überwiegend von Harland & Wolff (die einen Unterauftrag für Workman Clark für M32 und M33 vergaben) hergestellt; die Kiellegung der ersten Einheiten erfolgte im März 1915, die Fertigstellung der letzten Einheiten erfolgte Anfang Juli 1915.
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Das litauische Minenjagdboot Sūduvis (M52) gehört zur Lindau-Klasse (ursprünglich Klasse 320, nach Umbau Minenjagdboot Klasse 331). Es wurde ab 1958 auf der Burmester Werft in Bremen-Burg für die deutsche Bundesmarine gebaut und lief am 20. August 1959 zunächst als M1071 Koblenz vom Stapel.
Weiterlesen: Litauisches Minenjagdboot Sūduvis in 2025 Klaipėda