Museumsschiffe
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Die USS Missouri (BB-63) ist ein Schlachtschiff der Iowa-Klasse, das 1941-44 gebaut wurde. Berühmt wurde sie vor allem als Schauplatz der japanischen Kapitulation am 2. September 1945 in der Bucht von Tokio, womit der Zweite Weltkrieg offiziell endete. Danach nahm sie unter anderem am Koreakrieg teil, wurde 1955 außer Dienst gestellt, in den 1980er-Jahren reaktiviert und 1991 im Zweiten Golfkrieg eingesetzt. Seit ihrer endgültigen Außerdienststellung 1992 dient die Missouri seit 1998 als Museumsschiff in Pearl Harbor (Hawaii).
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Der britische Monitor HMS M33 gehört zur M29-Klasse, die im Rahmen des Notprogramms der Royal Navy im Frühjahr 1915 entstand: vorhandene 6-Zoll-Geschütze (15,2 cm, BL 6 in Mk XII), eigentlich für die achteren Kasematten der Schlachtschiffe der Queen Elizabeth-Klasse gedacht, wurden in kleineren, flachgehenden Monitoren verbaut, um Küstenbeschuss und Feuerunterstützung für Landoperationen zu übernehmen. Die Klasse umfasste insgesamt fünf Schiffe (M29–M33), die alle 1915 gebaut und in Dienst gestellt wurden. Die Einheiten wurden in sehr kurzer Zeit aufgelegt und überwiegend von Harland & Wolff (die einen Unterauftrag für Workman Clark für M32 und M33 vergaben) hergestellt; die Kiellegung der ersten Einheiten erfolgte im März 1915, die Fertigstellung der letzten Einheiten erfolgte Anfang Juli 1915.
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Das litauische Minenjagdboot Sūduvis (M52) gehört zur Lindau-Klasse (ursprünglich Klasse 320, nach Umbau Minenjagdboot Klasse 331). Es wurde ab 1958 auf der Burmester Werft in Bremen-Burg für die deutsche Bundesmarine gebaut und lief am 20. August 1959 zunächst als M1071 Koblenz vom Stapel.
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Die Óðinn ist ein früheres isländisches Patrouillenschiff. Sie wurde 1959 vom Stapel gelassen und 1960 in Dienst gestellt. Sie war das dritte Schiff, das diesen mythologischen Namen im isländischen Dienst trug. Die Óðinn wurde speziell als Patrouillenschiff gebaut und spielte eine wichtige Rolle in den Kabeljaukriegen, einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen Island und Großbritannien um Fischereirechte, die die Souveränität Islands auf See prägten. Das Schiff war an mehreren Vorfällen beteiligt, darunter das Beschießen britischer Trawler und die Rammung durch den britischen Trawler Arctic Corsair im Jahr 1976, während es Schleppnetze kappen wollte. Nach seinem aktiven Dienst wurde die Óðinn als Museumsschiff erhalten und ist heute ein Teil im Seefahrtsmuseum von Reykjavík (siehe Fotogalerie). Sie ist noch im betriebsfähigem Zustand.
Weiterlesen: Isländisches Patrouillenschiff Óðinn 2025 in Reykjavík
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Der Zerstörer USS Turner Joy (DD-951) ist ein Schiff der United States Navy, das zur Forrest-Sherman-Klasse gehört und von 1959 bis 1982 mit Auszeichnungen diente. Es spielte eine Rolle beim Tonkin Zwischenfall 1964. Nach seiner Außerdienststellung wurde das Schiff als Museum und Gedenkstätte in Bremerton, Washington, erhalten, wo es bis heute ein wichtiges Stück Marinegeschichte darstellt.
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Der estnische Eisbrecher Suur Tõll ist ein historischer dampfbetriebener Eisbrecher, der heute als Museumsschiff in Tallinn erhalten ist.
Weiterlesen: Estnischer Eisbrecher Suur Tõll 2025 in Tallinn
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Das estnische U-Boot Lembit war ein Minenleg-U-Boot der Kalev-Klasse, das 1936 von Vickers-Armstrongs im Vereinigten Königreich für die Republik Estland gebaut wurde. Sein Hauptzweck war sowohl offensiver als auch defensiver Natur: Es war in der Lage, Torpedos abzufeuern und Minen zu legen und spielte vor dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle in Estlands maritimer Verteidigungsstrategie.
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Das norwegische Schnellboot KNM Blink (P961) ist eines von 20 1965-67 gebauten Einheiten der Storm-Klasse. Ursprünglich wurde die Storm-Klasse entworfen, nur mit Geschützen bewaffnet zusammen mit den mit Torpedos bewaffneten Schnellbooten der Tjeld-Klasse die norwegischen Küsten zu verteidigen. 1970 erhielt die Klasse Penguin-Anti-Schiffsraketen, wodurch die Kampfkraft deutlich verbessert wurde. Bei der norwegischen Marine blieben diese Schnellboote bis 1997 in Dienst. In den 1990ern wurden einige der Boote an Estland, Lettland und Litauten abgegeben, wo sie als Patrouillenboote dienten. Inzwischen sind alle außer Dienst. Blink ist als Museumsschiff beim Marinemuseet in Horten erhalten.
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Das japanische Polarforschungsschiff Fuji (ふじ, AGB-5001) ersetzte die Soya (siehe Fotogalerie). Fuji war das erste japanische für die Polarforschung gebaute Schiff und auch das erste Schiff der japanischen Marine (Japanische Maritime Selbstverteidigungskräfte), das für einen Hubschrauber ausgelegt war. Da seit dem Eisbrecher Otomari von 1921 kein Eisbrecher mehr in Japan gebaut worden war, orientierte man sich an der USS Glacier der US Navy. Fuji wurde im Gegensatz zur Soya, die zur japanischen Küstenwache gehörte, von der Marine betrieben. Fuji diente von 1965-83 und wurde durch Shirase I ersetzt. Seit 1985 ist sie Museumsschiff in Nagoya.
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Das japanische Jagd-U-Boot Akishio (あきしお, SS 579) ist eines von zehn 1976-89 gebauten U-Booten der Yushio-Klasse. Die Yushio-Klasse war der zweite japanische U-Boot-Typ mit tropfenförmigen Rumpf. Die Klasse war eine verlängerte Version der 1968-78 gebauten Uzushio-Klasse. Die Yushio-Klasse konnte tiefer tauchen, war leiser, und hatte verbesserte Waffen und Sensoren sowie erstmals bei japanischen U-Booten ein Führungssystem. Die Klasse wurde durch die Oyashio-Klasse ersetzt. Akishio ist das einzige erhaltene Exemplar und kann in Kure besichtigt werden.