Fregatte Jylland

Die dänische Fregatte Jylland ist die letzte noch erhaltene Schraubenfregatte. Sie wurde 1857-62 als drittes Schiff der Niels Juel-Klasse gebaut, der letzten Klasse hölzerner Schraubenfregatten der dänischen Marine. Ihre Schwesterschiffe waren Niels Juel und Sjælland. Das vierte Schiffe der Klasse, die Peder Skram, wurde 1866 als Panzerschiff fertiggestellt. Diese Schraubenfregatten waren nach dem Schraubenlinienschiff Skjold die stärksten Einheiten der dänischen Marine, wurden aber zu einem Zeitpunkt fertig, als die ersten Panzerschiffe aufkamen und galten somit schnell als veraltet. Die ersten dänischen Panzerschiffe wurden 1862 in Dienst gestellt, die Kreuzer Absalon und Esbern Snare, 1864 gefolgt von der Panzerbatterie Rolf Krake und der Panzerfregatte Dannebrog (ein umgebautes Linienschiff). Die Fregatten der Niels Juel-Klasse wurden im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 zur Durchsetzung der Blockade der deutschen Küsten verwendet und spielten eine Schlüsselrolle in den Schlachten bei Jasmund und Helgoland.

 

Die Queens

 

Passagierschiff Queen Mary in Long Beach, vorne U-Boot B-427

Die nachfolgenden Bilder der Queen Mary entstanden 2017 während einer Reise durch den Südwesten der USA im Hafen von Long Beach. Nicht weit vom Ankerplatz kann man auch das Schlachtschiff USS Iowa (siehe Fotogalerie) besichtigen. Nicht nur, dass die Queen Mary selbst als Museum gilt, ist auf ihr auch noch eine Ausstellung mit Grossmodellen legendärer Atlantik Liner zu bewundern. Besonders beeindruckend ist ein Schnittmodell der berühmten Normandie und ein mehrere Meter langes Modell der Queen Mary aus lauter Legosteinen. Im Heckteil sind nicht nur die Maschinenräume interessant, sondern auch eine Ausstellung zum Thema Titanic.

Flugzeugträger USS Lexington in Corpus Christi

Der Flugzeugträger USS Lexington (CV-16/CVA-16/CVS-16, AVT-16) war das Schiff der Essex-Klasse, das am längsten im Dienst blieb: Er diente noch bis 1991 als Schulträger. Lexington war eines der frühen, bereits 1943 fertiggestellten Schiffen dieser Klasse und gehörte zum Kern der Trägerkampfgruppen der US Navy, die 1944/45 den Vorstoß durch den Pazifik ermöglichten. Sie kämpfte in den Schlachten in der Philippinen See und bei Leyte und nahm an den ersten großen Angriffen auf Japan selbst teil (Operation Jamboree). Später unterstützte sie die Landung auf Iwo Jima und war an den letzten Angriffen auf Japan beteiligt. 1953-55 wurde sie umfassend modernisiert (nach SCB-27C und SCB-125 gleichzeitig) und erhielt einen geschlossenen Bug, eine neue Insel sowie ein Winkeldeck. 1962-91 diente sie zur Ausbildung von Trägerpiloten. Seit 1992 ist sie Museumsschiff in Corpus Christi, Texas.

Schlachtschiff USS New Jersey im Camden

Das Schlachtschiff USS New Jersey (BB-62) wurde im Zweiten Weltkrieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg und im Libanon eingesetzt. Sie war eines der schnellen Schlachtschiffe der Iowa-Klasse, die auf hohe Geschwindigkeit (und nicht starke Panzerung) optimiert waren, um die eigenen Trägerverbände geleiten und gegen Angriffe japanischer Schlachtschiffe schützen zu können. Tatsächlich diente New Jersey im Zweiten Weltkrieg primär als Flugabwehrschiff zur Verteidigung der Träger, während sie in den folgenden Konflikten primär zum Landzielbeschuss verwendet wurde. Insgesamt war sie zwischen 1943 und 1991 21 Jahre im Dienst. Wie alle ihrer Schwesterschiffe auch, kann man New Jersey heute als Museumsschiff besichtigen.

Eisbrecher Suur Tõll des Estnischesn Meeresmuseum in Tallinn

Das Estnische Meeresmuseum (Eesti Meremuuseum) stellt im Seeflugzeughafen (Lennusadam) eine große Sammlung an Schiffen aus, die früher für die estnische Marine oder Küstenwache fuhren und ursprünglich für die deutsche, finnische, norwegische, russische, schwedische und US-amerikanische Marine bzw. Küstenwache gebaut worden waren: der Eisbrecher Suur Tõll (1914), das Küstenwachschiff Valvas (1943, ex USCGC Bittersweet), das Minenjagdboot Sulev (1957, ex Lindau), der Minensucher Kalev (1967, ex Minerva), die Patrouillenboote Grif (1976, ex R-67), Maru (1964, ex Viima), Ristna (1957, ex Rihtinemi), Suurop (1957, ex Rymättylä), Torm (1966, ex Arg), PVK 002 und Kristel sowie der Schoner Helene von Maasholm (1932).

Geleitzerstörer USS Stewart

Der Geleitzerstörer USS Stewart (DE-238) ist einer von zwei erhaltenen Geleitzerstörern der US Navy. Für die US Navy und die Royal Navy wurden eine Reihe von sehr ähnlichen Klassen gebaut, die sich primär durch den Antrieb und die Bewaffnung unterschieden. Die Stewart gehört zur Edsall-Klasse, der dieselgetriebenen Variante, von der 85 Schiffe gebaut wurden.

Feuerlöschboot Flodsprutan II im Maritiman

Das Maritiman in Göteborg ist eine große Sammlung von Museumsschiffen. Ich besuchte es im August 2018 und hier sind Fotos der Schiffe, von denen ich keine einzelnen Galerien gezeigt habe: Hafenfähre Dan Broström (1963), Werkstattboot Esab IV (1920), Feuerlöschboot Flodsprutan II (1931), Hafenschlepper Stormprincess (1908) und Verkehrsboot Tuss (1914):

Segelschulschiff Eugenios Eugenides und Kabelleger Thalis o Milissios

In Paleo Faliro, einem Vorort von Athen, liegen neben dem Panzerkreuzer Georgios Averoff noch einige weitere Museumsschiffe, darunter das Segelschulschiff Eugenios Eugenidis, der Kabelleger Thalis o Milissios und das Passagierschiff Neraida.

Minenleger Keihässalmi

Der finnische Minenleger Keihässalmi wurde 1956-57 gebaut. Er ist eine größere und seetüchtigere Weiterentwicklung der im Zweiten Weltkrieg gebauten Ruotsinsalmi-Klasse und ersetzte die versenkte Riilahti. Minenleger standen im Mittelpunkt der Strategie der finnischen Marine. Keihässalmi diente auch zur Erprobung verschiedener Systeme, teilweise auch als Schulschiff.

Turm der Okeanos

Das griechische U-Boot HS Okeanos (S 118) der Poseidon-Klasse, einer der Unterklassen der Klasse 209/1200, wurde 1976-79 in Kiel gebaut. Die griechische Marine war der erste Kunde für die Klasse 209. Die U-Boote dieses Typs sind relativ klein und haben eine schwere Torpedobewaffnung, so dass sie gut für die Küstenverteidigung geeignet waren und für kleinere Marinen erschwinglich waren/sind. Die Klasse 209 entwickelte sich zu einem deutschen Exporterfolg - bis heute wurden in den verschiedenen Versionen über 60 Boote gebaut. Die erste griechische Version, die Glavkos-Klasse, gehörte noch zum Untertyp 209/1100. Da diese Variante als beengt beurteilt wurde, bestellte die griechische Marine die nächsten vier U-Boote mit einem größeren Rumpf, den Typ 209/1200. Auffälliger Unterschied zum Vorgängermodell war der erhöhte Bug mit dem Sonardom. Von der Poseidon-Klasse wurden 1976-80 neben Okeanos außerdem Poseidon, Amfitriti und Pontos gebaut.