Fregatte Peder Skram (Brücke)

Die dänische Fregatte Peder Skram (F352) liegt heute als Museumsschiff im Hafen von Kopenhagen. Für mehr Informationen über das Original und mehr Fotos siehe den Teil 1 dieses Artikels.

Fregatte Peder Skram

Die dänische Peder Skram (F352) ist das Typschiff einer Klasse von zwei Fregatten, die in den 1960er Jahren in Helsingør mit US-amerikanischer finanzieller und materieller Hilfe gebaut wurden. Die Klasse sollte feindlicher Überwassereinheiten bis zur Zerstörergröße bekämpfen und eigene Einheiten vor Luftangriffen schützen. Sie sollte Minenlegoperationen sichern und Invasionsflotten bekämpfen.

Fischkutter Ross Tiger in Grismby

Die Hafenstadt Grimsby am Fluss Humber in der Grafschaft Lincolnshire war früher ein Zentrum der britischen Fischerei. Davon ist heute wenig übrig geblieben; es gibt keine von hier aus operierenden Fischdampfer mehr, lediglich einen Großmarkt für importierten Fisch. Einen Einblick in das Leben und die extrem harte Arbeit der Fischer gibt das National Fishing Heritage Centre am Alexandra Dock. Die Ausstellung zeigt plastisch mit lebensgroßen Szenen, was es hieß, Fischer zu sein. So gibt es ein nachgebautes Trawlerdeck, das sich im "Seegang" bewegt, und auf dem gerade ein Netz eingebracht wird, aus dem mächtig das Wasser läuft. Genauso gibt es eine Kneipe, aber auch ein Wohnzimmer, in dem Angehörige gerade aus dem Radio erfahren, dass ein Trawler aus Grimsby gesunken ist.

Hikawa Maru

Die 1930 fertig gestellte Hikawa Maru war eines der erfolgreichsten Passagierschiffe der 1930er Jahre im Pazifik. Sie überlebte den Zweiten Weltkrieg und wurde erst 1960 außer Dienst gestellt, ist aber noch erhalten.

 

27.05.1905 - 110 Jahre Schlacht von Tsushima

 

Mikasa

Das Flaggschiff der japanischen Flotte in der Schlacht von Tsushima vor 110 Jahren war das Schlachtschiff Mikasa (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sie kann heute noch in Yokosuka besichtigt werden.

 

01.04. - 22.06.1945 - 70 Jahre Schlacht um Okinawa

 

USS Cassin Young

Einer der zahlreichen Zerstörer, der vor 70 Jahren an der Schlacht um Okinawa beteiligt war, war USS Cassin Young (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sie unterstützte die eigentliche Ladung mit Landzielbeschuss und diente danach als Frühwarnschiff, um die Flotte vor Kamikazeangriffe zu schützen. Obwohl sie selbst von einem Kamikaze getroffen wurde, gehört sie heute zu den wenigen noch existierenden Zerstörern der Fletcher-Klasse.

 

Iowa-Klasse Spezial

 

USS Missouri

Die Missouri (BB-63) ist eines der vier Schlachtschiffe der Iowa-Klasse und das letzte Schlachtschiff, das in den Dienst der US Navy gestellt wurde und das drittletzte Schlachtschiff, das überhaupt in Dienst gestellt wurde. Berühmt wurde die Missouri aber als Basis des Tischs, auf dem am 2. September 1945 die japanische Kapitulationsurkunde unterzeichnet wurde.

 

Iowa-Klasse Spezial

 

USS New Jersey

Die New Jersey (BB-62) ist eines der vier Schlachtschiffe der Iowa-Klasse. Die Klasse stellte eine Weiterentwicklung der South Dakota-Klasse dar und war dazu entworfen worden, die schnellen Trägerkampfgruppen zu begleiten. Der Grund für den Entwurf war die Annahme der US Navy, dass die japanischen schnellen Schlachtschiffe der Kongo-Klasse (umgebaute Schlachtkreuzer) die japanischen Träger bei Angriffen auf die amerikanischen Kommunikationslinien begleiten würden. Deshalb dachte man, dass die eigenen Träger gegen Angriffe durch Schlachtschiffe verteidigt werden müssten. Im Zweiten Weltkrieg schützte die New Jersey tatsächlich die Flugzeugträger, aber nicht mit ihren schweren Geschützen gegen Schlachtschiffe, sondern mit ihren Flakgeschützen gegen Luftangriffe. Mit ihren 40,6 cm-Geschütze feuerte sie viel häufiger in späteren Kriegen: im Koreakrieg, Vietnamkrieg und im Libanonkonflikt. Heute ist sie, wie ihre Schwesterschiffe, als Museumsschiff zu besichtigen.

Sehested

Das dänische Flugkörperschnellboot Sehested (P547) wurde als achtes Boot der zehn Einheiten umfassenden Willemoes-Klasse gebaut. Diese Klasse sollte mit einer hit and run-Taktik die dänische Küsten und die westliche Ostsee im Kalten Krieg verteidigen.

Britannia

Besuch auf der königlichen Yacht Britannia, Leith, 27. Oktober 2014

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde bei der Werft John Brown am Clyde eine neue königliche Yacht gebaut. Sie war eigentlich für König George VI. gedacht, dessen früher Tod 1952 ließ ihn ihre Fertigstellung aber nicht mehr erleben. Die neue Königin Elizabeth II. taufte das Schiff 1953, im Folgejahr wurde die Britannia in Dienst gestellt. Von 1954 bis 1997 legte das Schiff auf zahlreichen Reisen weltweit über eine Million Seemeilen zurück, bis es aus Kostengründen ersatzlos außer Dienst gestellt wurde. Die Britannia diente einerseits der königlichen Familie als schwimmende Residenz und zu regelmäßigen Erholungsreisen, andererseits war sie weltweit Schauplatz zahlloser Treffen mit politischem und wirtschaftlichem Charakter. Bei ihrem Bau wurde die Verwendung als Lazarettschiff im Kriegsfall mit einbezogen, der Fall trat jedoch niemals ein. Sie wurde lediglich 1986 zur Evakuierung von Flüchtlingen aus dem krisengeschüttelten Jemen eingesetzt.